Dabei ist weit und breit keine Gegnerin

Video: Schwedin erzielt unfassbares Volley-Eigentor

München – An manchen Tagen wäre man oder in diesem Fall Frau lieber im Bett geblieben. Das dürfte sich auch Helen Eke denken – nach ihrem Eigentor, das in keinem Jahresrückblick fehlen sollte.

Mit nur einem Treffer hat sich Helen Eke europaweit in die Schlagzeilen geschossen! Eigentlich der Traum einer jeden Fußballerin. Dabei drosch die Mittelfeldspielerin von Hammarby IF den Ball im Spiel bei KIF Örebrö nach nur zweieinhalb Minuten völlig unbedrängt aus kurzer Distanz volley in den verwaisten Kasten. An sich ja absolut nichts Besonderes – wäre es nicht das Tor der eigenen Mannschaft gewesen. Als die Kugel in bester Torjäger-Manier versenkt war, hätte sich Eke wohl am liebsten unter der Grasnarbe verkrochen.

Und so kam es zu dem Missgeschick: Hammarbys Torfrau Sofia Lundgren wollte das Spielgerät nach einem Rückpass klären, doch Örebrös nigerianische Stürmerin Sarah Michael warf sich in den Ball. Dieser sprang quer zum Tor durch den Fünfmeterraum - ein gefundenes Fressen für Eke. Das Spiel der ersten schwedischen Frauen-Liga verlor Hammarby mit 1:3. Für den 24-jährigen Pechvogel war dabei schon nach 31 Minuten Schluss – Trainer Pär Lagerström erlöste sie zeitig.

Eke sollte den Kopf nun schnell wieder freibekommen - denn sie steckt mitten im Abstiegskampf. Nach 17 Spieltagen hat Hammarby erst 13 Punkte gesammelt und dümpelt auf dem vorletzten Tabellen-Platz herum. Vielleicht sollte die vor dem Tor so eiskalte Schwedin in den nächsten Partien auch Mal im gegnerischen Fünfmeterraum vorbeischauen. Dann könnte auf die Häme auch wieder echte Begeisterung folgen ...

Rubriklistenbild: © TV4Sport

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