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Hertha führt Aachen vor - Bielefeld verspielt Sieg

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Fabian Lustenberger (r.) feiert mit Pierre-Michel Lasogga den klaren Sieg der Hertha © dpa

Aachen - Mit einem Schützenfest hat Hertha BSC eine weitere Hürde auf dem Weg zurück in die Bundesliga souverän genommen. Tabellenschlusslicht Arminia Bielefeld verabschiedet sich derweil langsam.

Am Samstag feierte die Mannschaft von Trainer Markus Babbel bei Alemannia Aachen einen 5:0 (3:0)-Sieg und konnte die Tabellenspitze in der 2. Liga festigen. Vor 20 758 Zuschauern im Tivoli-Stadion waren Fabian Lustenberger (10. Minute), Adrian Ramos (32./59.), Pierre-Michel Lasogga (36.) und Nikita Rukavytsya (56.) für die Berliner erfolgreich. Aachen verpasste die Möglichkeit, den Kontakt zur Aufstiegszone herzustellen.

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Hertha gelang ein Auftakt nach Maß. Nach einer präzisen Flanke von Ramos erzielte Lustenberger mit einem Volleyschuss das 1:0. Die Berliner kontrollierten auch in der Folge die Partie und blieben in Spiellaune. Noch vor der Pause erhöhten zunächst Ramos nach einer Ecke und dann Lasogga, der eine Kombination abschloss, auf 3:0. Aachen war gegen die Babbel-Elf völlig überfordert und konnte auch im zweiten Abschnitt das Debakel nicht abwenden. Hertha ist damit der höchste Auswärtssieg in dieser Zweitliga-Saison gelungen.

Bielefeld verspielt Sieg

Tabellenschlusslicht Arminia Bielefeld verabschiedet sich langsam, aber sicher aus der Zweiten Liga. Mit dem 1:1 (1:0) im Ostwestfalen-Derby gegen den SC Paderborn blieb die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen auch das zwölfte Spiel in Folge ohne Sieg und liegt 13 Zähler vom rettenden 15. Platz entfernt. Paderborn zählt nach drei Begegnungen ohne Dreier und sechs Punkten vom Relegationsplatz entfernt weiterhin zum erweiterten Kreis der abstiegsbedrohten Mannschaften gehört. Josip Tadic (5.) brachte die Arminia früh in Führung, bevor Nico Klotz (88.) doch noch der Ausgleich gelang.

17.112 Zuschauer sahen in den ersten 45 Minuten eine fade Vorstellung. Dennoch begannen die Bielefelder engagierter und kamen zur frühen Führung. Die Paderborner zeigten sich jedoch nur kurzzeitig beeindruckt und versuchten, die Arminen-Defensive unter Druck zu setzen. Allerdings blieben die Angriffe allzu ideen- und harmlos.

Die sportlich schwer angeschlagenen Bielefelder spielten befreit auf und blieben auch nach dem Wechsel das zunächst aktivere Team. Eine Direktabnahme von Dario Vidosic sorgte vor dem Paderborner Tor noch einmal für Aufregung, bevor die Gäste zur Schlussoffensive bliesen und durch einen Kopfball von Florian Mohr zur Ausgleichschance kamen.

Rüdiger Kauf und Torschütze Tadic waren die herausragenden Akteure bei den Gastgebern, Paderborn hatte seine Besten in Mohr und Markus Krösche.

dpa/sid

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