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Heute kommt die WM nach Bayern

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Heute startet in Bayern die Frauen-WM. © dpa

Augsburg - Jetzt ist auch Bayern an der Reihe! Heute Nachmittag startet die WM in Augsburg, um 15 Uhr (live im ZDF)trifft Norwegen auf Äquatorialguinea. Augsburgs-OB Dr. Kurt Gribl im tz-Interview.

Jetzt ist auch Bayern an der Reihe! Heute Nachmittag startet die WM in Augsburg, um 15 Uhr (live im ZDF)trifft Norwegen auf Äquatorialguinea. Und die Stadt hat sich rausgeputzt: Unter dem Motto „City of Peace“ haben die Verantwortlichen ein 3,6 Millionen teures Kulturprogramm auf die Beine gestellt – die Fuggerstadt wird zur Frauenstadt! Mittendrin: Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Die tz fragte nach, wie er dieses Turnier wahrnimmt.

Herr Gribl, was ist denn da los in Ihrer Stadt?

Dr. Kurt Gribl: Es ist richtig viel los! Man muss sagen, dass wir mit der U 20-WM 2010 auch ein Jahr Vorlauf hatten und uns richtig gut vorbereiten konnten. Ja, und jetzt ist wahrnehmbar, dass jede Menge Stimmung in der Stadt ist.

Wie steht es dabei um Ihre Stimmung?

Gribl: Ich fieber bei dieser WM natürlich auch mit. Eigentlich bin ich zwar weder ein ausgebuffter Männerfußball-Fan noch ein Experte für Frauenfußball. Aber ich finde toll, wie sich diese Geschichte bisher ent­wickelt hat und bin selbstverständlich froh und stolz, dass die Stadt Augsburg bei diesem Turnier als Vertreter des Landes Bayern auftreten darf.

Dazu haben Sie eine Menge auf die Beine gestellt, Augsburg ist die einzige Stadt mit einem eigenen Rahmenprogramm. Woher kommt dieser Mut?

Gribl: Ganz einfach: Wir sehen diese WM als Chance, die Stärken und Fähigkeiten unsere Stadt präsentieren zu können. Dabei wollen wir aber auch nach innen wirken und zeigen, dass wir die „City of Peace“ sind, dass wir dieses Profil wirklich leben. Der Fußball ist dabei ein Instrument der Völkerverständigung zwischen den vielen Kulturen in unserer Stadt. Dies haben wir uns zum Motto gemacht!

Wie zeigt sich das konkret? Was haben Sie sich alles einfallen lassen?

Gribl: Die einzelnen Veranstaltungen wie das Kulturstadion oder die Fanmeile sind ja bekannt und werden bereits sehr gut angenommen. Das Besondere dabei ist aber, dass das gesamte Programm mit unseren Menschen gestaltet worden ist. Wir haben keine Agentur beauftragt und kaufen kein teures Feuerwerk von außen ein.

Dann werden wir jetzt mal sportlich. Was sagt Ihnen zum Beispiel Äquatorialguinea?

Gribl: Soll ich ehrlich sein? Wenn Sie mir eine Karte vorlegen, könnte ich Ihnen wahrscheinlich nicht zeigen, wo dieses Land liegt (lacht). Aber grundsätzlich befasst man sich natürlich damit, wir wollen ja ein guter Gastgeber sein. Ich habe zum Beispiel gehört, dass sich die Spielerinnen sehr über das Essen gewundert haben – es ist ihnen viel zu lasch. Also werden wir uns bemühen, dass nachgewürzt wird. Man muss sich eben auf alles einstellen.

Interview: mic

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