"Lebensabschnitt geht zu Ende"

Heynckes deutet seinen Abschied an

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Jupp Heynckes wird den FC Bayern aller Voraussicht nach am Saison-Ende verlassen.

München - Das klingt nach Abschied: Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat das Ende seiner Tätigkeit beim deutschen Rekordmeister aus München nach dieser Bundesliga-Saison angedeutet.

"Wir haben einen Zwei-Jahres-Vertrag, der endet am 30. Juni 2013. Und dann geht wieder ein Lebensabschnitt zu Ende", sagte der 67-Jährige in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Zuletzt hatte sich Heynckes stets offengehalten, ob er seinen Kontrakt noch einmal verlängern wolle.

"Der Klub hat mal gesagt, im Dezember, im Januar, im Frühjahr wird man sich zusammensetzen. Aber ich bin ja nicht mehr 37", betonte der Coach nun. Er würde seine Karriere gerne mit einem Titel beenden. In der vergangenen Saison waren die Bayern in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Champions League nur jeweils Zweiter geworden.

Im Sommer 2011 hatte Heynckes seine dritte Amtszeit beim FC Bayern angetreten. Schon in der Sommerpause war über einen vorzeitigen Abschied des Trainer-Oldies spekuliert worden - nach dem verloren Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea hatte sich Heynckes ausweichend zu seiner Zukunft geäußert und angeschlagen erklärt: "Mit jedem Tag wird es schlimmer. Mir wird immer mehr bewusst, was wir für eine Riesenchance liegen gelassen haben." Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte nach dem bitteren Last-Minute-K.o. gegen den FC Chelsea zudem angemahnt, dass "wir uns hinterfragen müssen".

Die Bayern-Bosse um Präsident Uli Hoeneß ließen in den vergangenen Monaten schon mehrfach durchklingen, für die kommende Saison nach einem neuen Mann an der Seitenlinie zu suchen. Als Wunschkandidat gilt der Spanier Josep Guardiola, der nach seinem Rücktritt beim FC Barcelona derzeit vereinslos ist. "Wenn Jupp Heynckes 2013 aufhören sollte, kann man Pep Guardiola nur empfehlen", hatte der einstige Münchner Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld im Sommer betont. Der 41-Jährige selbst hat sich noch nicht zu seiner Zukunft geäußert.

dpa

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