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Historische Pleite für ManU

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Pleite für Alex Fergusons „Red Devils“. © Getty

Burnley - Nach der 0:1-Blamage des englischen Meisters Manchester United bei Premier-League-Aufsteiger FC Burnley haderte Trainer Sir Alex Ferguson mit den Fußball-Göttern.

“Es war wohl Schicksal, nachdem Burnley so lange nicht erstklassig war“, meinte der Erfolgscoach nach der ersten Saisonschlappe bereits am zweiten Spieltag, um den “Clarets“ im Stadion Turf Moor dann doch zu gratulieren. “Sie haben alles gegeben, und die Fans waren fantastisch“, lobte Ferguson nach der ersten Niederlage seines Clubs gegen Burnley in 41 Jahren - laut der Boulevardzeitung “The Sun“ eine “der peinlichsten Liga-Pleiten in Manchesters Geschichte“.

Die Helden beim Aufsteiger, der zum ersten Mal seit 1976 wieder in Englands höchster Fußballklasse spielt, waren Robbie Blake und Brian Jensen. Stürmer Blake gelang mit einem sehenswerten Volleyschuss in der 19. Minute der Siegtreffer. Und der dänische Torhüter Jensen, auch als “das Biest“ bekannt, wehrte danach alle United-Versuche ab, einschließlich eines von Michael Carrick getretenen Foulelfmeters unmittelbar vor der Pause (45.). Der Champion aus Manchester , der in dieser Spielzeit den vierten Titel in Serie anpeilt, blieb blass und weit unter seinen Möglichkeiten.

Zuschauerzahlen in Europa

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“Ein unbestreitbares Zeugnis, dass die Trauerarbeit um Cristiano Ronaldo sie schwer mitgenommen hat“, urteilte die Zeitung “The Guardian“ über United. Der Portugiese war im Sommer für die Rekord-Transfersumme von 94 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt - und ganz offensichtlich kaum zu ersetzen sein.

Vizemeister FC Liverpool spielte und schoss sich derweil nach der Auftakt-Niederlage bei Tottenham Hotspur mit einer 4:0-Torgala über Stoke City den Frust von der Seele. “Wir brauchten diesen Sieg und diese Tore“, zeigte sich Trainer Rafael Benitez erleichtert, “wir müssen uns aber noch verbessern.“ Dabei soll nach Informationen des “kicker“ (Donnerstag) der ehemalige Frankfurter Bundesliga-Profi Sotirios Kyrgiakos helfen, den die “Reds“ von AEK Athen holen wollen.

Die “Spurs“ setzten ihren guten Saisonstart mit einem 5:1- Schützenfest bei Hull City fort und verdrängten den am Dienstag siegreichen Ballack-Club FC Chelsea von der Tabellenspitze. Angreifer Jermain Defoe traf gleich dreimal ins Schwarze, und Trainer Harry Redknapp kaum aus dem Schwärmen über den englischen Nationalstürmer nicht heraus. “Jermain fliegt im Moment. Es ist völlig unmöglich, gegen ihn zu spielen“, lobte der Tottenham-Coach seinen “Knipser“.

dpa

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