Fliegen die Störche oder heulen die Wölfe?

Ticker: Das Spiel ist aus - Wolfsburg bezwingt Holstein Kiel in der Relegation

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Holstein Kiel gegen VfL Wolfsburg im Rückspiel der Relegation. 

Holstein Kiel darf im Rückspiel in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg um den Aufstieg hoffen. In unserem Live-Ticker verpassen Sie keine Sekunde. 

Holstein Kiel - VfL Wolfsburg 0:1 (0:0) (Hinspiel: 1:3)

Holstein Kiel: Kronholm - Schmidt, Czichos, van den Bergh, Hermann (80. Peitz) - Kinsombi, Mühling, Schindler, Weilandt (76. Janzer) - Ducksch, Seydel

Bank: Kruse, Heidinger, Hoheneder, Lenz, Lewerenz

VfL Wolfsburg: Casteels - William, Brooks, Knoche, Uduokhai - Guilavogui, Arnold, Malli (76. Camacho), Brekalo(90.+2 Blaszczykowski), Steffen - Origi (84. Dimata)

Bank: Grün, Bruma, Gerhardt, Rexhbecaj

Tore:  0:1 Knoche (74.)

Schiedsrichter: Daniel Siebert

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Den ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

22.32 Uhr: Somit endet unsere heutige Berichterstattung vom Relegations-Rückspiel zwischen Holstein Kiel und dem VfL Wolfsburg. Wir bedanken uns fürs Mitlesen und wünschen Ihnen noch einen schönen Abend. 

22.30 Uhr: Unterm Strich gehen beide Spiele verdient an den VfL und auch der Klassenerhalt der Wölfe ist leistungsgerecht. Holstein Kiel schaffte es aber sich in die Herzen vieler Fans zu spielen. Irgendwie hätte man diese mutigen Mannschaft, die ja erst in die zweite Liga aufgestiegen war, den Durchmarsch gegönnt. Der Kampf David gegen Goliath ging am heutigen Abend allerdings ein weiteres Mal an Goliath. 

22.25 Uhr: Das war die Bundesliga-Relegation der Saison 2017/18. Der VfL Wolsburg setzt sich in zwei Spielen mit 4:1 (3:1) gegen Holstein Kiel durch und spielt auch in der kommenden Saison wieder erstklassig. Bruno Labbadia rettet die Wölfe nach einer verkorksten Saison in der Relegation und verhindert den Abstieg des VfL. Die Kieler können einer sehr starke Saison nicht die Krone aufsetzen, können aber stolz auf ihre Spielzeit sein. Die Fans der Störche feierten ihre Mannschaft wie den Gewinner.  

Abpfiff: Das Spiel ist aus. 

90. Minute: Die Nachspielzeit ist vorbei und Daniel Siebert kann abpfeifen. Hier passiert nichts mehr. 

90. Minute: Die Fans der Störche adressieren mit ihren Gesängen nun wieder die eigenen Mannschaft und feiern sie für ihre starke Saison. Spielerisch passiert hier nichts mehr. Wolfsburg wird die letzen zwei Minuten noch über die Zeit bringen und auch in der kommenden Spielzeit wieder in der Bundesliga spielen.

90. Minute: Weiteres Zeitmanagment der Wölfe. Brekalo verlässt den Platz und Blaszczykowski kommt.

90. Minute: Casteels legt sich auf den Ball und verzögert das Spiel weiter. Die Kieler Fans stimmen „Und ihr wollt erste Liga sein?“ an und bringen das Stadion noch einmal zum kochen.

90. Minute: Fünf Minuten werden nachgespielt. Bei den ständigen Unterbrechungen ist das fast ein bisschen zu wenig.  

90. Minute: Die reguläre Spielzeit ist vorbei. Wie lange gibt Schiedsrichter Siebert hier noch oben drauf? 

86. Minut e: Ausgleich für die Störche. Wieder ist es eine Ecke, die von Peitz verlängert wird. In der Mitte steht Czichos und drückt den Ball über die Linie. Aber Schiedsrichter Siebert schaut sich die Situation noch einmal auf dem Videobildschirm an und gibt das Tor nicht. Der Kapitän der Kieler hat den Ball mit angelegtem Arm ins Tor befördert. Die Entscheidung des Referees geht in Ordnung.

84. Minute: Zweiter Wechsel bei den Wölfen: Dimata kommt fürn Origi, der eben noch die endgültige Entscheidung vergab. 

82. Minute: Kapitän Arnold bedient Divock Origi, der auf Casteels zulaufen kann, jedoch unter Bedrängnis den Ball am Tor vorbeischießt. 

81. Minute: Es fällt aber schwer zu glauben, dass den Kielern hier noch das Comeback gelingt. Die Störche bräuchten drei Tore um sich in die Verlängerung zu retten.

80. Minute: Nächster Wechsel bei den sichtlich demoralisierten Kielern. Peitz kommt für Hermann. Die Störche bringen Stürmer für Verteidiger, um hier nochmal mutig nach vorne zu spielen. 

76. Minute: Kurz nach dem Treffer gab es auf beiden Seiten den ersten Wechsel. Camacho kam bei den Wölfen für Malli und Janzer bei Kiel für Weilandt-

74. Minute: Und die bringt dann wohl die Entscheidung. Wolfsburg führt. Der Eckball wird von Arnold schön vors Tor getreten, wo Brooks für Knoche einen Gegenspieler abblockt. Dadurch kommt der Innenverteidiger mit einem schönen Laufweg völlig frei zum Kopfball und kann wuchtig zur Führung einköpfen. 

74. Minute: Das hätte die Entscheidung sein können. Brekalo steckt den Ball in die Schnittstelle durch auf Maximilian Arnold, der mit einen satten Schuss abschließt. Kronholm kann parrieren und den Ball zur Ecke klären.

71. Minute: Erneute Flanke von der rechten Seite und erneut ein Kopfball von Aaron Seydel. Wie schon zuvor kann der Stürmer der Störche aber nicht unbedrängt köpfen und Casteels kann das Leder einfach aufnehmen.

68. Minute: Freistoß für Holstein aus dem Halbfeld. Guilavogui kann per Kopf entschärfen, ehe Casteels das Spielgerät sicher aufnehmen kann. Divock Origi liegt seit 20 Minuten in regelmäßigen Abständen immer wieder am Boden und muss behandelt werden. Damit nimmt die Leihgabe aus Liverpool ordentlich Zeit von der Uhr. Das sollte Schiedsrichter Siebert langsam, aber sicher mehr unterbinden.  

65. Minute: 25 Minuten bleiben den Störchen noch um zwei Treffer zu erzielen. Die Gäste aus Wolfsburg drehen allerdings in den letzten Minuten wieder etwas auf und halten die Kieler von ihrem Tor fern.

63. Minute: Weilandt schickt Schindler auf die Reise, aber Brooks verhindert das Zuspiel mit einer couragierten Grätsche. Man kommt nicht drum herum, die Kieler für ihre Leistung zu loben, aber der VfL Wolfsburg zeigt hier heute ebenfalls eine gute Performance. Die Wölfe verwalten das Spiel erstklassig und spielen Stand jetzt auch nächstes Jahr wieder im deutschen Oberhaus.

60. Minute: Kiel ist hier die spielbestimmende Mannschaft. Die Störche kontrollieren denn Ball und schaffen es immer wieder die Gegenangriffe der Wolfsburger im Keim zu ersticken. Vor dem gegnerischen Tor fehlt den stark kämpfenden Kielern aber noch der letzte Funken Bestimmtheit. 

58. Minute: Halbchance für die Störche. Seydel köpft eine hohe Flanke auf das VfL-Tor, bekommt jedoch nicht ordentlich Druck hinter den Ball, sodass Casteels die Pille locker fangen kann.

58. Minute: Zurück zum spielerischen. Erneut eine Ecke für Holstein Kiel, die von den Fans frenetisch gefeiert werden. Wolfsburg kann den Eckstoß jedoch ohne Probleme entschärfen. Den Gegenangriff der Wölfe stoppt Dominik Schmidt vor dem eigenen Strafraum. 

56. Minute: Nach einem Foul von Hermann hat Brekalo mit Beschwerden zu kämpfen. Der Kroate wurde soeben am Spielfeldrand behandelt, kann aber wohl weiterspielen. Der Ausfall des Youngsters würde dem VfL hier sehr weh tun. 

54. Minute: Die Uhr läuft gegen die Störche. Jede Minute die verstreicht, ohne dass die Kieler ein Tor erzielen konnten, bringt den VfL Wolfsburg ein Stück näher zum Klassenerhalt.

50. Minute: Jetzt auch mal wieder die Wölfe am Drücker. Knoche kommt nach einem missglückten Schussversuch von Brooks an den Ball, steht bei der Annahme jedoch im strafbaren Abseits. 

47 . Minute: Und gleich die nächste Chance für die Störche. Schindler geht auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und legt das Spielgerät in die Strafraummitte, wo Seydel den Ball per Hacke aufs Tor bringt und Casteels zu einer sensationellen Parade zwingt. Der Belgier verhindert sehr stark den drohenden Rückstand. 

46. Minut e: Auch der zweite Durchgang geht vielversprechend los. Erste Chance für die Kieler in Form von Marvin Ducksch, der von der rechten Seite abzieht. Casteels kann den Ball festhalten. 

46. Minute: Weiter gehts. Der Ball rollt wieder.

Halbzeit: Gleich geht es weiter. Die letzten 45 Minuten in dieser Saison für beide Teams. Danach wird es einen strahlenden Sieger und einen tieftraurigen Verlierer geben. Welche Mannschaft heute welche Rolle einnehmen wird, wird Fußball-Deutschland in einer guten Dreiviertelstunde wissen. Vorausgesetzt es gibt keine Verlängerung.

Halbzeit: Für die Störche hat sich aber an der Ausgangssituation nichts geändert. Kiel braucht weiterhin zwei Tore um in die erste Bundesliga aufzusteigen. Die Chancen sind da. Jetzt fehlt nur noch das nötige Quäntchen Abschluss-Glück.  

Halbzeit: Ein Spiel auf Augenhöhe ist ja für die Zuschauer etwas schönes, aber wenn man überlegt, dass der Wolfsburger Kader einen Marktwert hat, der zehnmal so hoch ist wie der des Kieler Kaders, zeigt das, dass die Kieler hier für ihre Verhältnisse eine klasse Leistung zeigen.

Halbzeit: Das war der erste Durchgang einer sehr unterhaltsamen Partie. Die erste Chance hatte Wolfsburg in der ersten Minute und die letzte Möglichkeit gehörte den Kielern in Minute 45. Dazwischen sahen die Zuschauer ein unterhaltsames und vor allem offenes Fußballspiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe.

Pause. 

45. Minute: Kiel kombiniert sich durch den gegnerischen Strafraum und macht es dabei etwas zu kompliziert. Kinsombi hätte schießen können, legt den Ball aber noch einmal ab auf Hermann. Über Umwege kommt der Ball wieder zu Kinsombi, der ihn mit der Hacke in die Arme von Casteels befördert. 

45. Minute: Zwei Minuten gibts es im ersten Durchgang obendrauf.

44. Minute: Einer der besten Spieler der ersten Halbzeit ist aber auf jeden Fall Josip Brekalo. Der Kroate ist heute wirklich sehr auffällig. Im Strafraum versucht der Youngster Hermann auszutanzen, wird vom Kieler Verteidiger allerdings zu weit nach außen gedrängt, sodass der anschließende Schussversuch das Tor knapp verfehlt. 

40. Minute: Nach 40 Minuten fällt es schwer zu sagen, wer bis hierhin die bessere Mannschaft ist. Beide Teams spielen bis hierhin mutig auf und können auch Torchancen vorweisen. Aufgrund des Ergebnis im Hinspiel, muss Wolfsburg hier aber auch nicht mehr so viel machen wie die Kieler.  

38. Minute: Mal wieder ein Eckball für die Störche. Casteels kann den Ball nicht festhalten und Kinsombi schiebt den Ball ins leere Tore ein. Aber Daniel Siebert hatte die Partie zuvor schon unterbrochen und auch hier lag der Schiedsrichter richtig. Weilandt hatte den VfL-Keeper entscheidend behindert. Weiter geht es mit Freistoß für die Wölfe. 

36. Minute: Das soeben noch gelobte Tempo im Spiel ist in den letzten Minuten etwas langsamer geworden. Der Ball pendelt jetzt viel im Mittelfeld hin und her. Offensiv-Aktionen konnte auf beiden Seiten nicht konsequent zu Ende gespielt werden.

31. Minute: Zweite gelbe Karte der Partie. Der eben noch gefoulte Hermann langt gegen Brekalo mit offener Sohle ordentlich hin und sieht ebenfalls völlig zurecht den gelben Karton.

28. Minute: Das war knapp. Kiels Hermann wird auf der linken Außenbahn schön freigespielt und will in den 16er. Uduokhai der überlaufen wurde zieht von hinten das taktische Foul und sieht zurecht Gelb. Was im ersten Moment nach einem elfmeterwürdigem Foul aussah, fand jedoch vor dem Strafraum statt. Der fälligen Freistoß aus spitzem Winkel bringt nichts ein. 

26. Minute: Die Zuschauer sehen hier wirklich ein offenes Spiel. Nachdem Wolfsburg vor ein paar Minuten die spielbestimmende Mannschaft war, drehen jetzt die Störche wieder ein bisschen mehr auf und laufen einen Angriff nach dem anderen. Seydel probiert über die linke Seite in den Strafraum einzudringen bleibt aber an William hängen.

24. Minute: Kurze Unterbrechung. Guilavogui und Seydel stoßen bei einem Luft-Kampf zusammen und bleiben beide erst einmal liegen. Nach einer kurzen Behandlung scheint es aber bei beiden Spielern weiterzugehen. 

22. Minute: Wolfsburg erhöht den Druck. Brooks kommt nach einer Ecke zum Kopfball, trifft aber nur den Rücken eines Kielers. Die anschließende Ecke landet über Umwege bei Robin Knoche, der den Ball knapp am Tor vorbeigrätscht. 

20. Minute: Das hätte schon eine Vorentscheidung seien könne. Gut das Daniel Siebert hier den Hinweis vom Video-Assistenten bekommen hat, denn der Treffer war klar irregulär. 

17. Minute: Bitter für die Kieler! Wolfsburg geht in Führung. Guilavogui setzt sich auf der rechten Seite durch, dringt in den Strafraum ein und legt clever zurück auf Yunus Malli. Malli zieht sofort ab und trifft ins Tor. Der Jubel der Wolfsburger wird allerdings schnell unterbrochen. Bei Mallis Schuss steht Origi im Abseits und nimmt Kronhold die Sicht. Der Treffer zählt nicht.

16. Minute: Das könnte gefährlich werden. Kinsombi foult Arnold etwa 25 Meter vor dem Tor der Kieler. Arnold bringt den Ball direkt auf das Tor, wo Kronholm den Aufsetzer nach außen abwehren kann.

14. Minute: Erste richtig gute Chance für Kiel! Seydel tanzt vor dem Strafraum William aus und schießt den Ball flach auf das lange Ecke. Casteels kommt nicht hin und schaut nur zu, wie der Ball Zentimeter am Pfosten vorbei fliegt. Das war knapp.

12. Minute: Bis auf die Chance in der zweiten Minute ist hier noch nicht viel Gefährliches passiert. Jetzt probiert es Kinsombi mal durch die Mitte. Dessen Pass auf Aaron Seydel ist jedoch zu ungenau und kann abgefangen werden. Wolfsburg überlässt Kiel jetzt öfter den Ball und wartet auf die Angriffsbemühungen der Störche.

9. Minute: Seydel zeigt ebenfalls einen tollen Einsatz und zwingt Knoche zu einem Fehlpass. Kinsombi will es schnell machen und schlägt einen Ball, der weder Torschuss noch Flanke ist. Casteels kann locker aufnehmen.

7. Minute: Erneuter Freistoß für den VfL. Brekalo schlägt den Ball von der linken Seite in den Strafraum. Kronholm kann mit einer Faust klären. 

4. Minute: Schöner Einsatz von Schmidt. Der Verteidiger grätscht gleich zweimal mit viel Risiko seinem Gegenspieler den Ball ab und holt am Ende sogar einen Einwurf heraus. Die Fans bejubeln diese kämpferische Leistung lautstark.

2. Minute: Erste gute Chance im Spiel! Arnold tritt einen Freistoß aus dem Halbfeld und finden vor dem Tor Uduokhai. Der Verteidiger steigt hoch, nickt den Ball jedoch am Tor vorbei.

1. Minute: Erste gefährliche Aktion der Wölfe. Arnold erobert im Mittelfeld robust den Ball und leitet über Brekalo den Konter ein. Der Kroate scheitert zunächst mit einer Flanke, bevor sein Nachschuss abgeblockt wird. So kann es gerne weiter gehen.

Anstoß: Der Ball rollt in Kiel. 

20.29 Uhr: Beide Teams haben sich abgeklatscht und Maxi Arnold entscheidet die Platzwahl für sich und den VfL. Holstein Kiel wird also anstoßen und dieses Spiel eröffnen.

20.28 Uhr: Beide Teams betreten angeführt von Schiedsrichter Daniel Siebert den Platz. Gleich geht es hier los.

20.27 Uhr: Das Holstein-Stadion war auch einer der zentralen Akteure der Vorberichterstattung. Erst genehmigte die DFL die Spielstätte nicht für die erste Liga, nur um dann wenige Tage später nach mächtig Gegenwind zurückzurudern und doch die Erlaubnis für das deutsche Oberhaus gab. Das Stadion fasst 11.386 Zuschauer, die bei einem richtigen Ergebnis heute, in Zukunft also Erstliga-Fußball sehen können.

20.18 Uhr: Laut Medienberichten haben ca. 700 VfL-Fans die Reise ins Kieler Holstein-Stadion angetreten um ihre Mannschaft zu unterstützen.

20.16 Uhr: Kein 15 Minuten mehr, dann beginnt das Relegations-Rückspiel zwischen Holstein Kiel und dem VfL Wolfsburg. Für einen auf dem Platz ist die Relegation fast schon Tagesgeschäft. Koen Casteels bestreitet heute schon sein sechstes Relegationsspiel. Die Statistik bis hierhin kann sich aber durchaus sehen lassen. Von fünf Partien in der Abstiegs-Runde gewann der Belgier fünfmal. 

20.05 Uhr: Unabhängig von Taktik oder Ausgang des Spiels ist aber jetzt schon eine Sache gewiss: Für Markus Anfang wird es vorerst das letzte Spiel als Trainer von Holstein Kiel sein. Der 43-Jährige wird bekanntlich ab nächster Saison den 1. FC Köln trainieren. Der Störche-Coach wird also auf jeden Fall in der zweiten Liga bleiben, möchte aber seinem Noch-Arbeitgeber, mit dem Aufstieg in die Bundesliga, ein schönes Abschiedsgeschenk machen.

19.59 Uhr: Der VfL Wolfsburg wird genau wie im Hinspiel in einem 4-3-3-System. Brooks und Knoche bilden die Innenverteidigung, flankiert von Uduokhai und William. Vor dem defensiv eingestellten Guilavogui werden Malli und Arnold die Bälle verteilen und in der Spitze wird Divock Origi als Mittelstürmer auflaufen, während Renato Steffen und Josip Brekalo die Flügelzange bilden. 

19.56 Uhr: Taktisch gesehen laufen die Gastgeber heute wohl mit einem klassischen 4-4-2-System auf. Vor der unveränderten Vierer-Kette werden wohl Kinsombi und Mühling im defensiven Mittelfeld aufräumen. Schindler und Weilandt werden die Außenbahnen beackern und werden versuchen die in der Mitte positionierten Stürmer Ducksch und Seydel zu bedienen.  

19.53 Uhr: Die Ausgangslage für die Kieler ist die folgende: Die Störche müssen heute mindestens zwei Tore schießen, wenn man in Bundesliga aufsteigen will. Bei einem 2:0 würde den Kielern sogar der direkte Aufstieg gelingen. Bei einem 3:1 für die Störche würde es in die Verlängerung gehen. Sollte der VfL Wolfsburg jedoch seinerseits zwei Treffern erzielen können, so bräuchte das Team von Markus Anfang mindestens fünf Treffer, aufgrund der Auswärtstor-Regel. Das wäre eine echte Herkules-Aufgabe. 

19.45 Uhr: Es wird spannend! tz.de* hat bereits zusammengefasst, wie Sie die Bundesliga-Relegation zwischen Holstein Kiel und dem VfL Wolfsburg heute live im TV und Live-Stream sehen können.

19.43 Uhr: Die Aufstellungen beider Teams sind da. Während Bruno Labbadia seine Wölfe unverändert zum Hinspiel auf den Platz schickt, tauschte Markus Anfang gleich auf mehreren Positionen durch. Mit Aaron Seydel und Marvin Ducksch laufen die Störche mit zwei echten Mittelstürmern auf. Kiel braucht nun mal mindestens zwei Tore.

+++ Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker zur Relegations-Partie zwischen Holstein Kiel und VfL Wolfsburg. Steigt Kiel auf oder bleibt Wolfsburg drin? Nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel scheinen die Wölfe die besseren Chancen zu haben. Alles zum Spiel in unserem Ticker.

Holstein Kiel vs. VfL Wolfsburg: Vorbericht zum Rückspiel der Relegation

Kiel - Dürfen die Kieler in ihrem Stadion spielen oder nicht? Weichen die Störche in das Volksparkstadion in Hamburg aus? Oder sogar ans Millerntor vom FC St. Pauli? Ist der Aufstieg ohne Berechtigung im eigenen Stadion spielen zu dürfen überhaupt möglich? Lange wurde über die Stadion-Situation in der Hafenstadt gesprochen. Dann folgte endlich die Entscheidung zugunsten der Kieler: Bei einem möglichen Aufstieg dürfte der aktuelle Zweitligist doch im Holstein-Stadion seine Heimspiele austragen

Das Holstein-Stadion hat 13.400 Plätze und zählt zu den zwanzig ältesten Spielstätten in Deutschland. In der Vergangenheit wurde das Stadion schon oft umgebaut. Als Holstein das letzte Mal in der Relegation daheim spielte, war der Gast der TSV 1860 München und es ging um den Aufstieg in die 2. Liga. Im Rückspiel mussten sich die Schleswig-Holsteiner mit 1:2 in der Allianz Arena geschlagen geben. Und genau in diese Allianz Arena wollen die Kieler wieder - doch dann soll es gegen den FC Bayern gehen. 

Wie das Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Holstein Kiel endete, können Sie hier noch mal im Ticker nachlesen.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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