Horror-Diagnose: Stürmer muss bis 2013 pausieren

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Franz Fischer wird dem BCF mindestens ein Jahr fehlen.

München - Ein junger Stürmer erlebte den Horror eines jeden Fußballers: Nach einer vierstündigen Untersuchung erfuhr er, dass er bis mindestens 2013 pausieren muss.

Wenn ein junger Fußballer gesundheitsbedingt fast ein Jahr mit seinem Sport aussetzen muss, kann schon eine kleine Welt zusammenbrechen. So auch beim Landesliga-Stürmer Franz Fischer.

Wegen eines „gelegentlichen Blockadegefühls im Hüftbereich“ hatte sich der 22-jährige Stürmer des BCF Wolfratshausen untersuchen lassen. Der vierstündige Check brachte die ernüchternde Erkenntnis: Absonderheiten an Hüftkopf und -pfanne erfordern einen Eingriff auf beiden Seiten. Hätte Fischer ohne Unterlass weiter gekickt, bräuchte „ich irgendwann ein künstliches Hüftgelenk“. Selbst ohne Sport wäre der Eingriff unvermeidlich: „Es würde auch durch einfaches Gehen schlimmer. Man muss es machen lassen.“

Anfang des neues Jahres geht es los. Erst kommt eine Seite an die Reihe, zwei Monate später nach vollständiger Genesung das Gegenstück. Damit nicht genug: Fischer darf „sechs Monate keinen Kontaktsport“ machen. Vor Beginn der Rückrunde 2013 ist an Fußball nicht zu denken. Noch schlimmer: Für Januar stand eine Arbeitsstelle als Laborant in Aussicht. Die fällt nun der langen Reha-Zeit zum Opfer.

Gleichwohl lässt Fischer keinen Zweifel, dass er zurückkommen wird. Die Mediziner haben ihm versichert, dass Fußball „auf hohem Niveau weiter möglich ist“. Trainer Steffen Galm ist sich des Substanzverlustes in der Offensive durchaus bewusst. Er habe Plan A bis D im Kopf, und werde diese Woche mit der sportlichen Leitung Gespräche führen, inwiefern für Ersatz gesorgt werden kann: „Aber nur, wenn es Sinn macht.“

Dieser Artikel stammt von fussball-vorort.de, dem Portal für bayerischen Amateurfußball.

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Oliver Rabuser

Fan-Tattoos: Wenn Fußball-Leidenschaft unter die Haut geht

Ein Borussia-Dortmund-Fan hat sich angesichts der sichergeglaubten Meisterschaft 2010/2011 den Rücken mit einem Tattoo beschmücken lassen, auf dem die Meisterschale und Kulttrainer Jürgen Klopp zu sehen sind. Wir zeigen weitere Tattoos von Fans, bei denen die Liebe zum Verein unter die Haut geht.  © dpa
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Der selbe Herr von hinten © getty
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