Start der 2. Liga

HSV besiegt Düsseldorf - Remis in Regensburg

Die HSV-Spieler bejubeln den 2:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Die HSV-Spieler bejubeln den 2:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg (dpa) - Der Hamburger SV ist mit einem Sieg über den Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf in die neue Saison der 2. Liga gestartet.

In der Spitzenpartie des Auftaktspieltages setzten sich die Norddeutschen mit 2:1 (1:0) durch. Beide Hamburger Tore vor 1000 zugelassenen Zuschauern erzielte Neuzugang Simon Terodde (45. Minute/Elfmeter, 60.). Für Fortuna traf Matthias Zimmermann (90.+3). Im 55. Duell der beiden Vereine war es die erste Partie in der 2. Liga.

Vier Tage nach der 1:4-Pleite im DFB-Pokal gegen den Drittligisten SG Dynamo Dresden starteten die Hamburger engagierter. Trainer Daniel Thioune hatte sein Team auf vier Positionen umgebaut. Der am Vortag in einer Blitzaktion verpflichtete Osnabrücker Abwehrspieler Moritz Heyer kam nach nur einer lockeren Trainingseinheit zum Einsatz. Er ersetzte Toni Leistner, der nach einer Attacke auf einen Dresdner Fan für mindestens drei Spiele gesperrt worden ist.

Heyer hatte auch die erste Torchance, köpfte den Ball aber ans Außennetz (8. Minute). Die Hamburger nahmen nach 20 Minuten das Tempo aus dem Spiel, gaben aber immer noch den Ton. Zwar kamen die Düsseldorfer auf, blieben aber die gesamte Spielzeit harmlos. Die Partie verflachte zusehends und konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Die Fortuna hatte kaum Chancen. Toptorjäger Terodde entledigte die Hamburger mit seinem zweiten Tor nach Konter aller Sorgen und durfte früher unter die Dusche.

In der zweiten Partie des Tages trennten sich Jahn Regensburg und der 1. FC Nürnberg 1:1 (0:1). Vor 3011 Fans in dem erstmals seit fast sieben Monaten wieder mit Zuschauern gefüllten Jahnstadion waren die Gäste durch Tim Handwerker in Führung gegangen (43. Minute). Max Besuschkow glich in der zweiten Halbzeit durch einen Handelfmeter aus (58.). Die Gastgeber von Trainer Mersad Selimbegovic waren das aktivere und mutigere Team. Den Nürnbergern, bei denen Chefcoach Robert Klauß sein Liga-Debüt feierte, fehlten vor allem die Abstimmung und die erfolgsbringenden Ideen im Spielaufbau.

© dpa-infocom, dpa:200918-99-620777/2

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