Fund in Hamburger Park

HSV-Gehaltsliste auf Wiese entdeckt

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Foto links: eine Wiese im Hamburger Jenischpark. Rechts: das Symbolfoto einer Gehaltsabrechnung.

Hamburg - Wirbel um den HSV: Einem Bericht zufolge ist die Gehaltsliste des Hamburger SV auf einer Wiese in einem Hamburger Park entdeckt worden.

Update vom 12.08.2015: Die Pannenserie beim Hamburger SV reißt nicht ab. Zusätzlich zur Rucksack-Affäre und dem peinlichem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Carl Zeiss Jena sorgt nun eine Panne im Fanshop des HSV für Schlagzeilen. Dort wurde bis vor kurzem ein T-Shirt verkauft, welches die Choreographie eines anderen Bundesliga-Clubs zeigt.

Der HSV ist immer wieder für Negativschlagzeilen gut. Hinter den Kulissen tobt seit Jahren das Chaos. Und sportlich musste der Hamburger SV zweimal bis in der Relegation zittern, damit die Bundesliga-Uhr des Dinos auch in dieser Saison weiterticken darf. Die neueste Anekdote aber ist in der Rangliste der HSV-Pannen weit vorne: In einem Hamburger Park ist die Gehaltsliste der Profis gefunden worden. Das berichtet die Bild.

Wie viel verdienen HSV-Stars wie Pierre-Michel Lasogga, René Adler oder Lewis Holtby? Wie hoch ist das Gehalt von Trainer Bruno Labbadia beim Hamburger SV? Solche Zahlen sind natürlich streng geheim. Die Hamburger Altenpflegerin Alexandra D. hätte aber die Chance gehabt, einen Blick darauf zu werfen.

Auch Privates von Knäbel im Rucksack

Laut Bild fand die 38-Jährige zahlreiche geheime Unterlagen im Hamburger Jenischpark: eine Liste mit Gehältern und Prämien der Spieler (Stand Juni) und des Trainers ebenso wie Scouting-Reports und interne Dokumente, dazu private Unterlagen und Kreditkarten von HSV-Direktor Peter Knäbel.

Der sagt: "Der Rucksack mit den Sachen wurde mir geklaut. Ich habe den Diebstahl inzwischen zur Anzeige gebracht." Inzwischen? Seiner Aussage zufolge habe er wegen eines Umzugs gar nicht gemerkt, dass der Rucksack fehle. Die ehrliche Finderin Alexandra D. schildert, dass man ihr bei Anrufen auf der HSV-Geschäftsstelle gar nicht geglaubt habe. Erst als Knäbel von einer Reise zurückkam, klärte sich offenbar alles auf.

HSV meldet sich via Twitter zu Wort

Das große Pech des Hamburger SV: Die Sache hat es in eine Zeitung geschafft. Das Glück im Unglück: Die Gehälter nicht. Denn Alexandra D. hat den Fund offenbar diskret behandelt. Und auch der Dieb schien kein großes Interesse an den Unterlagen gehabt zu haben.

Immerhin lenkt die Geschichte etwas den Fokus weg vom Sportlichen beim HSV: Denn die Hamburger haben sich am Sonntag im DFB-Pokal blamiert und sind gegen Carl-Zeiss Jena ausgeschieden.

Am Montagmorgen reagierte der Bundesliga-Dino via Twitter auf den Vorfall uns das insgesamt vermaledeite Wochenende: „Faktenorientierte Geschichte: Rucksack gestohlen, Strafanzeige gestellt, Dokumente zurück, Dank an Finderin, besser Fußball spielen.“

lin

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