Zerstrittenes Präsidium

HSV: Hinter den Kulissen tobt ein heftiger Machtkampf

HSV-Präsident Marcell Jansen öffnet eine Tür, auf die eine große HSV-Raute gemalt ist.
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HSV-Präsident Marcell Jansen steht beim Zweitligisten im Mittelpunkt eines Machtkampfes.

Sportlich ist beim Hamburger SV in der Zweiten Liga alles im Lot. Von der Situation hinter den Kulissen kann davon bei den Hanseaten allerdings keine Rede sein.

Hamburg – Geht es rein um den sportlichen Aspekt, dann besteht beim Hamburger SV alles andere als Anlass zur Sorge. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune ist in der Zweiten Bundesliga auf dem Kurs, auf den die Hanseaten wollten – dem in Richtung Bundesliga-Rückkehr. Daran ändert auch der Rückschlag, den die „Rothosen“ zuletzt beim 1:1 im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg* hinnehmen mussten.

Und dennoch herrscht beim HSV derzeit abseits des Platzes alles andere als eitel Sonnenschein. Dies liegt nicht nur an den neuen Untersuchungen, die es seit Kurzem im Identitäts-Streit um HSV-Mittelfeldspieler Bakery Jatta* gibt, bei dem noch immer der Vorwurf im Raum steht, er sei in Wirklichkeit Bakary Daffeh und unter falschem Namen nach Deutschland eingereist. Nein, es gibt ein weiteres Thema, dass dem Hamburger SV außerhalb des Spielfelds Schlagzeilen beschert – und für den Traditionsverein aus dem Volksparkstadion in einem großen Chaos enden könnte. Hinter den Kulissen des Clubs tobt ein interner Machtkampf*, in dessen Zentrum Präsident Marcell Jansen und dessen Stellvertreter Thomas Schulz stehen. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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