Klares Statement

HSV: Rassismus im Fußball – so deutlich reagiert Abwehrmann Jan Gyamerah

Jan Gyamerah vom Hamburger SV bei einem Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Saison 2021/2022
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HSV-Spieler Jan Gyamerah berichtet über seine Erfahrungen mit Rassismus und setzt ein klares Zeichen.

Rassismus im Fußball – das ist nicht nur in England nach dem Finale der EM 2021 der Fall. Auch HSV-Spieler Jan Gyamerah kennt dies. Und zieht Konsequenzen.

Hamburg – Es ist ein Thema, das derzeit in aller Munde ist: Fußball und Rassismus. Vor allem, nachdem die drei englischen Nationalspieler Bukayo Saka, Jadon Sancho und Marcus Rashford* im Finale der EM 2021 im Elfmeterschießen vergaben und danach von eigenen Fans rassistisch angefeindet wurden. Auch in Deutschland ist dies nicht anders: Der ehemalige HSV-Trainer Daniel Thioune berichtete in der vergangenen Saison freimütig darüber, was er als Dunkelhäutiger im deutschen Fußball erlebt hat*. Der ehemalige Coach des Zweitligisten aus der Hansestadt wurde übrigens zuvor schon für einen Anti-Rassismus-Satz mit einem Preis geehrt

Mit Jan Gyamerah bezieht nun ein weiterer Bestandteil des HSV Stellung zu diesem Thema – diesmal ein Spieler. Der Abwehrmann des Vereins aus dem Volksparkstadion spricht über seine eigenen Rassismus-Erfahrungen sowohl in seiner Kindheit und Jugend als auch während der Zeit als Profifußballer. Dabei schildert er seine, wie er sagt, „krasseste Rassismus-Erfahrung“. Und: Jan Gyamerah hat aus den Anfeindungen inzwischen Konsequenzen gezogen*, wie 24hamburg.de berichtet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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