Unzufriedenheit in Hamburg

HSV: In Aue erst hui, dann pfui – das kritisiert Sportdirektor Mutzel

Michael Mutzel, damals noch Direktor Profifußball der SpVgg Greuther Fürth, sitzt vor Beginn des Spiels gegen Leipzig am 12.12.2014 auf der Ersatzbank
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HSV-Sportdirektor Michael Mutzel ist mit Teilen des HSV-Auftritts in Aue nicht einverstanden

Erst geführt, dann nur ein Remis geholt: HSV-Sportdirektor Michael Mutzel war gegen Aue nur mit einer Hälfte zufrieden und findet für die andere klare Worte.

Hamburg – Schon der ehemalige Bundestrainer Sepp Herberger, der mit der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der Schweizer Stadt Bern 1954 den Weltmeister-Titel holte, wusste: Ein Spiel dauert 90 Minuten. Zumindest wird diese immer wieder gern zitierte Fußball-Weisheit dem früheren Coach zugeschrieben. Dass dieser Spruch an Aktualität nichts eingebüßt hat, musste beim 3:3-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue* auch der Hamburger SV erfahren.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune verlor in der Begegnung mit den Sachsen nicht nur ihren Mittelfeldspieler Jeremy Dudziak, der nach einer Verletzung länger auszufallen droht*, sondern gab im Erzgebirgstadion auch noch eine 2:0- und eine 3:1-Führung leichtfertig aus der Hand, so dass sich die Hanseaten am Ende mit nur einem Punkt für ihr Habenkonto zufrieden geben mussten. Dies passt dem Sportdirektor nicht in den Kram: Michael Mutzel redet nach dem Remis in Aue Klartext* und spricht Fehler an. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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