Mehr als die Joker-Rolle ist nicht drin

HSV: Nur noch Ersatz – darum setzt Thioune nicht mehr auf Wintzheimer

Daniel Thioune ist der Trainer des Hamburger SV. Foto: Daniel Karmann/dpa
+
Daniel Thioune ist der Trainer des Hamburger SV. Foto: Daniel Karmann/dpa

Sein Start in die Saison war top, trotzdem ist Manuel Wintzheimer beim HSV seinen Stammplatz los. Der Stürmer der Hanseaten hat ein ganz spezielles Problem.

Hamburg – Auf seine Bilanz zu Beginn der Zweitliga-Saison dürfte fraglos der eine oder andere Kicker nicht nur in Reihen des Hamburger SV neidisch gewesen sein: In den ersten fünf Begegnungen der laufenden Spielzeit gelangen dem Angreifer des HSV zwei Treffer und vier Vorlagen. Und auch, als der Club aus der Hansestadt Ende 2020 schwächelte, war Manuel Wintzheimer auf einmal der Hoffnungsträger für den HSV – nachdem ihn Trainer Daniel Thioune zuvor allerdings aus heiterem Himmel aus der Anfangsformation auf die Bank abgeschoben hatte.

In den Wochen danach fing sich der Hamburger SV wieder und ist in der Zweiten Liga als Tabellenführer auf Kurs in Richtung Bundesliga – dorthin, wo der Traditionsverein so gerne zurückkehren möchte. Auch davon, dass die Konkurrenz dem HSV, der unlängst einen Vereinsrekord in der Zweiten Bundesliga aufstellte*, auf den Fersen ist, zeigt man sich an der Elbe unbeeindruckt. Stattdessen hoffen die HSV-Verantwortlichen auf das Comeback von gleich vier Spielern*. Für Manuel Wintzheimer allerdings hat sich das Blatt gewendet: Der Hoffnungsträger von Ende 2020 ist nur noch Mitläufer, kommt allenfalls als Joker zum Einsatz. Ist er bei den Hanseaten plötzlich einfach überflüssig*? *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Auch interessant

Kommentare