2. Liga

HSV stößt VfB von Platz eins - Slomka-Elf siegt in Dresden

Fürths Julian Green (M,l-r) und HSV-Spieler Jeremy Dudziak kämpfen um den Ball. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Fürths Julian Green (M,l-r) und HSV-Spieler Jeremy Dudziak kämpfen um den Ball. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Hannovers Spieler feiern das 1:0 bei Dynamo Dresden. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
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Hannovers Spieler feiern das 1:0 bei Dynamo Dresden. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Elfmeter-Torschütze Pascal Testroet (M) von Erzgebirge Aue jubelt über das Tor zum 2:2 gegen Sandhausen. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Elfmeter-Torschütze Pascal Testroet (M) von Erzgebirge Aue jubelt über das Tor zum 2:2 gegen Sandhausen. Foto: Uwe Anspach/dpa
Stuttgarts Spieler zeigen Frust: Der VfB kassierte eine Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden. Foto: Tom Weller/dpa
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Stuttgarts Spieler zeigen Frust: Der VfB kassierte eine Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden. Foto: Tom Weller/dpa
Der Darmstädter Patrick Herrmann (l) im Zweikampf mit Marc Lorenz vom Karlsruher SC. Foto: Hasan Bratic/dpa
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Der Darmstädter Patrick Herrmann (l) im Zweikampf mit Marc Lorenz vom Karlsruher SC. Foto: Hasan Bratic/dpa

Hamburg feiert, Stuttgart patzt und Slomka atmet auf: Der HSV verdrängt die erstmals unterlegenen Schwaben von Tabellenplatz eins und Hannover siegt in Dresden. Der Auswärtserfolg verschafft dem in der Kritik stehenden 96-Trainer Slomka wieder etwas Luft.

Düsseldorf (dpa) - Der Hamburger SV hat die erste Saisonpleite des VfB Stuttgart genutzt und die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga übernommen.

Mit 2:0 (0:0) setzte sich der HSV am Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth durch und verwies somit den punktgleichen Absteiger Stuttgart auf Grund der besseren Tordifferenz auf Rang zwei. Die Schwaben hatten zuvor eine blamable 1:2 (1:2)-Heimniederlage gegen den bisherigen Tabellenletzten SV  Wehen Wiesbaden kassiert.

Jeremy Dudziak (49. Minute) und Sonny Kittel (85.) erzielten die Tore für die Hamburger, die in dieser Saison vor heimischer Kulisse weiterhin unbesiegt sind. Die Schwaben dagegen schlichen am Freitagabend trotz klarer Überlegenheit und vier Aluminiumtreffern als Verlierer vom Platz.

"Heute hätten wir noch ewig weiterspielen können, wir hätten kein Tor geschossen", sagte VfB-Coach Tim Walter über die Chancenverwertung seiner Spieler. Doppelt bitter: Daniel Didavi (Muskelbündelriss in der Wade) fällt nun wochenlang aus und Linksverteidiger Borna Sosa erlitt bei der Niederlage eine schwere Gehirnerschütterung.

Aufatmen dagegen kann vorerst Mirko Slomka, dem mit Hannover 96 am Samstag ein wichtiger 2:0 (0:0)-Auswärtssieg bei Dynamo Dresden gelang. Dem zuletzt stark kritisierten 52 Jahre alten Trainer dürfte das Erfolgserlebnis vorerst den Job bei den Niedersachsen retten. Denn Slomka hatte nach dem peinlichen 0:4 gegen den 1. FC Nürnberg von Martin Kind und Sportdirektor Jan Schlaudraff nur eine Job-Garantie für die Partie in Dresden erhalten. "Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf dem Platz gegeben, das finde ich fantastisch", sagte Slomka bei "Sky".

Der SV Sandhausen verpasste durch ein spätes Elfmetertor den Sprung auf Tabellenplatz vier. Denn beim 2:2 (2:1) gegen den FC Erzgebirge Aue gelang FCE-Angreifer Pascal Testroet (77.) erst per Handelfmeter der Ausgleich. Die Sachsen verteidigten durch das Remis den vierten Tabellenplatz.

Schon am Freitagabend konnte sich der SV Darmstadt 98 beim 1:1 (1:1) im Heimspiel gegen Aufsteiger Karlsruher SC nicht entscheidend von den Abstiegsrängen absetzen.

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