Vogts im großen Interview

"Ich habe das Lachen wiedergefunden"

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Berti Vogts

München - Im großen Interview äußert sich Berti Vogts zu Fortschritten und Problemen in Aserbaidschan, zum DFB-Team und zur Leader-Debatte um Philipp Lahm.

Sie sind seit 2008 Nationaltrainer in Aserbaidschan. Wie hat sich der Fußball dort seitdem entwickelt?

Berti Vogts (Fußball-Nationaltrainer Aserbaidschans): Der Fußball hat in den letzten Jahren enorm aufgeholt. Jetzt kommen auch jüngere Mädchen und Jungs zum Fußball. Früher waren es 16- und 17-Jährige, jetzt sind es 12-Jährige. Auch in den Schulen wird jetzt Fußball gespielt. Es wächst langsam. Für mich gehts zu langsam, aber für aserbaidschanische Verhältnisse ist das ein Gewitter, was hier eingesetzt hat.

Welche Entwicklungen haben Sie angeschoben?

Vogts: Zum Beispiel, dass in vielen Mannschaften jetzt vier Aserbaidschaner spielen. Früher gab es Mannschaften, die spielten ohne Aserbaidschaner, nur Ausländer, ältere Ausländer. Heute ist es Pflicht, dass drei Einheimische spielen müssen, plus einer unter 21 Jahren, damit wir dort weiter fördern, fördern und fordern. Das ist nicht einfach, vor allem mit den Klubs. Aber inzwischen sind die Aserbaidschaner so stark, dass auch in den internationalen Spielen drei, vier Einheimische spielen. Das war vor fünf Jahren nicht der Fall. Jeder Klub muss ein Leistungszentrum haben mit zwei Fußballfeldern, das gab es nicht. Es gab Klubs, die hatten gar keinen Trainingsplatz, die mussten sich den mit anderen Mannschaften teilen. Es gibt jetzt auch Akademien, in denen 80 Prozent einheimische Spieler sind. Aber sie kommen nach wie vor zu spät zum Fußball.

Wie schwer war es für Sie, all diese Dinge bei Liga und Verband durchzusetzen?

Vogts: Der Verband ist international aufgestellt mit dem Generalsekretär (Elkhan Mammadow, d. Red.), der in England aufgewachsen ist. Der kennt den Fußball in- und auswendig. Der Präsident (Rownag Abdullajew. d. Red.) ist ein Top-Fußballfan. Er ist der zweitwichtigste Mann im Staat, weil ihm die gesamte Öl-Company (staatliche Öl-Gesellschaft SOCAR, d. Red.) gehört. Und er ist ein sehr feiner Mensch, der weiß, wie wichtig die Mannschaftssportart Fußball im sozialen Bereich ist. Das sind Tür und Tor offen. Bei den Klubs, okay, da hat man nach wie vor Probleme. Wir müssen weiter vorangehen, dass man mal ein Paar um die Ohren kriegt und es heißt unmenschliches Training' - damit kann ich gut leben.

Woher kommen diese Widerstände?

Vogts: Man hat viele einheimische Trainer. Sie wollen nicht zweimal am Tag trainieren. Das müssen sie aber, um den Anschluss an das europäische Mittelmaß zu finden. Vor zwei Jahren hat Borussia Dortmund in der Qualifikation für die Europa League gegen den FC Karabach gespielt. Zwischen Hin- und Rückspiel hatte Dortmund noch ein Bundesligaspiel, hier wurde die Liga abgesetzt wurde. Nach dem Spiel gegen den BVB wurden die Spieler drei Tage nach Hause geschickt. Sie haben überhaupt nicht trainiert. Regeneration kennen sie nicht. Regeneration - sie glauben, man will sie quälen. Man wirft sie morgens um neun Uhr aus dem Bett, dann denken sie: Oh je, was ist heute wieder los, Coach?'

Hat sich diese Einstellung in den letzten Jahren geändert?

Vogts: Ich habe jetzt eine sehr junge Mannschaft, die wollen. Leider verdienen sie hier zu viel Geld. Sie müssen raus, sie müssen nach Europa. Wir haben sehr, sehr gute Talente.

Wie frustrierend sind diese Dinge für Sie?

Vogts: Wer hier unterschreibt, der weiß, was ihn erwartet. Man hat mir geholfen, als ich ein junger Kerl war, ich kam aus sehr armen Verhältnissen, hatte keine Mark im Portemonnaie. Das gebe ich hier zurück an das Land Aserbaidschan, an den Präsidenten, an den Generalsekretär. Die jungen Spieler lachen wieder, das ist eine total andere Mannschaft geworden. Die haben richtig Spaß. Früher haben die da gesessen und nur geguckt. Da war Totenstille, so kann man nicht Fußball spielen.

Letztes Jahr haben Sie mit Abschied gedroht, dann aber Ihren Vertrag doch bis 2014 verlängert. Was war ausschlaggebend für den Sinneswandel?

Vogts: Unstimmigkeiten mit der Liga gibt es nach wie vor, aber ich habe mein Programm durchgesetzt. Der Vertrag wird von der Liga eingehalten, es gibt manchmal noch ein paar harte Worte, aber es hat sich alles so entwickelt, wie ich das haben wollte.

Im Juni des letzten Jahres sollen sie nach der Niederlage in der EM-Qualifikation in Kasachstan von Journalisten mit Toilettenpapier attackiert worden sein.

Vogts: Da hat irgendsoein Verrückter was gemacht, aber kranke Menschen gibt es überall - auch in Deutschland.

Wie lange wollen Sie noch als Entwicklungshelfer in Aserbaidschan arbeiten?

Vogts: Ich brauche es nicht mehr, wenn ich keinen Spaß mehr habe, höre ich auf. Mich kann keiner mehr ärgern. Ich habe das Lachen wiedergefunden. Das ist doch schön so.

Wann hatten Sie das Lachen verloren?

Vogts: Das war keine angenehme Zeit, als man mich in Deutschland aus dem Land gejagt hat, nur weil man mal ein Spiel verloren hat.

Haben Sie es irgendwann bereut, nach Aserbaidschan zu gehen?

Vogts: Wenn man in mal in Nigeria gearbeitet hat und kommt dann nach Aserbaidschan, ist das eine Steigerung. Nigeria hat Top-Spieler, aber keine Organisation. Wenn die die Organisation des DFB hätten, wären sie auf einer Stufe mit Brasilien oder Deutschland.

Vermissen Sie es nicht, als Trainer um Titel zu spielen?

Vogts: Nein, überhaupt nicht. Dann hätte ich hier nicht unterschrieben. Dann gehe ich nach England, trainiere einen Klub. Den Stress tue ich mir nicht mehr an. Vielleicht als Berater, als Sportdirektor irgendwo. Es ist eine Entscheidung für mehr Lebensqualität gewesen, nur für die Lebensqualität. Ich bin 14 Tage im Monat hier, den Rest bin ich zu Hause und gucke mir meine Borussia an.

Deutschland ist bei der EM erneut vorzeitig gescheitert. Haben Sie nach der Niederlage im Halbfinale gegen Italien Verständnis für die Kritik an Bundestrainer Joachim Löw?

Vogts:Überhaupt nicht. Was wäre gewesen, wenn wir Italien mit derselben Mannschaft, mit demselben Fußball geschlagen hätten? Wir spielen einen tollen Fußball. Was ist passiert? Wir sind im Halbfinale wieder einmal rausgeflogen, aber wir waren im Halbfinale und haben Fußball gespielt. Nicht Fußball gekämpft, wie das früher der Fall war. Für diese Entwicklung steht Joachim Löw. Rumpelfußball nützt auch nichts, wenn man dann gewinnt, heißt es: Ja, haben sie Glück gehabt.' Die Italiener hätte an dem Tag keine Mannschaft der Welt geschlagen.

Auch beim 2:1-Sieg in Österreich konnte die Mannschaft allerdings zuletzt nicht überzeugen.

Vogts: Österreich macht in fünf Jahren ein gutes Spiel - wenn sie in der Quali gegen Deutschland spielen. Die träumen immer noch von Cordoba. Ich sage: Cordoba ist vorbei, das gibt es nicht mehr für Euch - oder nur alle 20, 30 Jahre.' Die warten aber darauf. Sie wollen uns ärgern, können uns aber nicht schlagen. Ich glaube aber schon, dass die deutsche Mannschaft sich neu finden muss. Ich glaube schon, dass da nach der Niederlage gegen Italien Bewegung drin ist, dass jetzt auch Leute kommen, die was sagen wollen und müssen.

50 Jahre Bundesliga: Die besten Momente in Bildern

50 Jahre Bundesliga
Ein Moment, nach dem sich der FC Bayern heute so sehr sehnt: der Sieg im Champions-League-Finale 2001 gegen den FC Valencia. Die Bayern-Spieler um Kapitän Stefan Effenberg lassen Coach Ottmar Hitzfeld hochleben. Der ist übrigens mit sieben Meisterschaften der zweiterfolgreichste Bundesliga-Trainer aller Zeiten nach Udo Lattek (acht Titel). © dpa
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Carmen Thomas im Januar 1973 an ihrem Schreibtisch. Als erste Frau moderierte die 26 Jahre alte Journalistin am 3. Februar 1973 das bis dato von Männern dominierte ZDF-Sportstudio. © dpa
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Der deutsche Stürmer Klaus Fischer (M.) lässt am 11. Juli 1982 beim WM-Spiel in Madrid die italienischen Gegenspieler Fulvio Collovati (r.) und Gabriele Oriali (l.) hinter sich. Schon der legendäre Bundestrainer Sepp Herberger wusste, wie einfach Fußball sein kann: "Das Runde muss ins Eckige." Dafür zuständig sind in erster Linie die Stürmer. Der frühere Schalker Fischer rangiert mit 268 Treffern in der ewigen Torschützenliste der Bundesliga auf Rang zwei. © dpa
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Matthias Sammer (r.) von Borussia Dortmund, aufgenommen am 31. Januar 1993, im Zweikampf mit Thomas Strunz vom VfB Stuttgart beim DFB-Hallen-Masters in der Münchner Olympiahalle. Vom geliebten Libero lösten sich die Bundesligisten erst Ende der 90er, Anfang der 2000er. Zu prägend waren Figuren wie Sammer gewesen, zu viel Angst hatte vor einem Verzicht auf diese Antreiber und Ausputzer bestanden. © dpa
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Werder-Trainer Otto Rehhagel (l.) hält am 16. Mai 1988 im heimischen Weserstadion vor einer Fotografenschar triumphierend die eroberte DFB-Meisterschale hoch. Rehhagel steht für kontrollierte Offensive. In 49 Bundesliga-Jahren haben eine Reihe von Fußballlehrern mit zum Teil ganz unterschiedlichen Spielsystemen den Teams ihren Stempel aufgedrückt. © dpa
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Frankfurts Abwehrspieler Karl-Heinz Körbel (r.) attackiert Bochums Abwehrspieler Walter Oswald (l.) am 28. Mai 1988 im Berliner Olympiastadion während des DFB-Pokalfinales. 602 Bundesliga-Spiele hat "Charlie" Körbel für Eintracht Frankfurt gemacht. Das ist Rekord in 50 Jahren erste Liga. Das bleibt wohl auch Rekord in 100 Jahren. © dpa
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Günter Eichberg vom FC Schalke 04, aufgenommen am 13. Juli 1991 beim offiziellen Fototermin für die Saison 1991/1992. Die Zeiten der Alleinentscheider sind inzwischen längst vorbei. Schillernde Figuren wie Schalkes "Sonnenkönig" Günter Eichberg oder regionale Förderer wie Textilunternehmer Klaus Steilmann bei Wattenscheid 09 als Präsidenten gibt es kaum noch. © dpa
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Bei einer Bier- und Skatrunde in der Bremer Altstadt stoßen am 21. April 1986 an (v. l.): Bayern-Manager Uli Hoeneß, Werder-Präsident Dr. Franz Böhmert, Bayern-Präsident Prof. Fritz Scherer und Werder-Manager Willi Lemke. Nach seinem Karriereende baute Uli Hoeneß die Münchner zur weltweiten Marke auf - und sorgte durch seine Dauerfehde mit Willi Lemke für den unterhaltsamsten Führungszwist der Bundesliga-Geschichte. © dpa
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Alles im Griff? Denkste! Beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 waren die Ordner am 6. September 1969 mit ihren Hunden nicht dazu in der Lage, die Laufbahn von Zuschauern zu räumen. Stattdessen bissen die Hunde im allgemeinen Durcheinander die Schalker Spieler Friedel Rausch und Gerhard Neuser © dpa
50 Jahre Bundesliga
Daumen hoch: Kevin Keegan, damaliger Stürmer des Hamburger SV und der englischen Nationalmannschaft bei einem Fototermin am 19. Januar 1979. Früher galten sie als Exoten - heute sind Ausländer in der Bundesliga nicht selten unumstrittene Stars. Der Engländer Keegan - Europas Fußballer des Jahres 1978 und 1979 - heuerte 1977 beim Hamburger SV an. © dpa
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Weltmeisterlicher Libero: Klaus Augenthaler (vorne) wird am 13. August 1983 in München beim Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern und Bayer 04 Leverkusen vom Leverkusener Wolfgang Vöge (l.) angegriffen. © dpa
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Tränenreicher Abschied: Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld (l.) verlässt den FC Bayern nach dem letzten Spiel der Saison 2007/2008 gegen Hertha BSC Berlin. Sein Nachfolger wird Ex-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann. © dpa
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König Otto feiert Anfang 2012 sein Comeback in der Bundesliga, allerdings ohne den gewünschten Erfolg. Die alte Dame steigt in der Relegation nach 2010 erneut in die Zweite Liga ab. © dpa
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Dr. Willy Hübner, Hans Passlack, Franz Kremer, der Ausschuss-Vorsitzende Ludwig Franz, Walter Baresel und Hermann Neuberger beraten am 11. Januar 1963 in der DFB-Geschäftsstelle in Frankfurt am Main darüber, welche der 45 Bewerber die sportlichen, wirtschaftlichen und technischen Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Bundesliga erfüllen. Der erste Manager und Meistermacher der FBundesliga trug seinen Spitznamen nicht ohne Grund. "Der Boss" hieß Franz Kremer beim 1. FC Köln nur. Kremer hatte entscheidend an den Regularien der Bundesliga mitgewirkt, so dass die Kölner bestens vorbereitet in die Premierensaison 1963/1964 starten konnten. © dpa
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Schiedsrichter Max Klauser geht nach einem Schuss, der ihn am Kopf trifft, am 14. Oktober 1980 während der Bundesligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und Armina Bielefeld bewusstlos zu Boden und muß mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden. "Ich kippte nach hinten um und war sofort bewusstlos. Erst später im Fernsehen sah ich, dass ich - beide Arme steif nach vorne ausgestreckt - in einer Abpfiff-Geste eingefroren war", erinnert sich Klauser. Gehirnerschütterung, zwei Tage Krankenhaus - und eine Woche später war er Stargast im ZDF-Sportstudio. © dpa
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Gentleman mit Zigarre: Ottmar Hitzfeld, einst Trainer von Borussia Dortmund, raucht nach dem Sieg im Champions League Finale gegen Juventus Turin mit einer Pickelhaube auf dem Kopf genüsslich eine Zigarre. © dpa
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Die "Lichtgestalt des Fußballs", Franz Beckenbauer. Dem Kaiser gelang an der Torwand mit einem Schuss von einem vollen Weißbierglas ein Treffer. Nebenbei stürmte der spätere DFB-Ehrenspielführer 1966 mit der Single "Gute Freunde kann niemand trennen" die Hitparade und wies seine Qualitäten als Werbe-Ikone und Hobby-Koch ("Kraft in den Teller, Knorr auf den Tisch") nach. © dpa
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Altbundestrainer Sepp Herberger (r.) überreicht am 22. August 1970 vor Anpfiff des Spiels Hamburger SV gegen Borussia Mönchengladbach im Volksparkstadion in Hamburg den Pokal für den "Fußballer des Jahres" an HSV-Stürmer und Nationalspieler Uwe Seeler (l.). Der Hamburger - genannt "Uns Uwe" - wurde mit 30 Toren in 30 Partien Torschützenkönig. © dpa
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Der Kölner Mittelfeldspieler und Kapitän Wolfgang Overath (l.) setzt sich am 6. Oktober 1973 in Köln gegen Bayern-Abwehrspieler Georg "Katzsche" Schwarzenbeck durch und erzielt die 1:0-Führung. Das Mittelfeld entscheidet häufig im Fußball die Spiele. Prägten früher geniale "Regisseure" wie eben Overath oder Günter Netzer das Geschehen auf dem Platz, spielen die Taktgeber heute weiter hinten - auf der Doppelsechs. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der heutige Experte von Sport1, Udo Lattek, ist der erfolgreichste Bundesliga-Trainer aller Zeiten. In dieser Szene bejubelt er als Übungsleiter des FC Bayern mit Lothar Matthäus (rechts oben)  am 8. Juni 1985 den Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Münchner Olympiastadion. Insgesamt holte Lattek mit Borussia Mönchengladbach und Bayern München achtmal die Schale.  © dpa
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Gladbachs genialer Regisseur Günter Netzer (r.) überwindet am 20. Dezember 1972 in Mönchengladbach den machtlosen Freiburger Torhüter Urban Klausmann mit einem wuchtigen Schuss. © dpa
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DFB-Pokalsieger 1984: Bayern Münchens Star-Stürmer Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Trainer Udo Lattek feiern den Sieg im Frankfurter Waldstadion. © dpa
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Werder Bremens Trainer Otto Rehhagel trägt am 23. Juni 1991 auf dem Balkon des Bremer Rathauses den eroberten DFB-Pokal und zeigt ihn den über 30.000 Werder-Anhängern, die die Mannschaft vor dem Rathaus feiern. © dpa
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Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers (l.) und sein Linienrichter Jörg Jablonski sind am 26. April 1994 als Zeugen vor das DFB-Sportgericht in Frankfurt am Main geladen. Beim 2:1-Sieg der Bayern am 23. April 1994 hatte Schiedsrichter Osmers in der 24. Spielminute nach Befragen seines Linienrichters Jablonski auf Tor zum 1:0 für die Münchner entschieden, obwohl Bayern-Spieler Helmer den Ball deutlich neben das Tor ins Aus gesetzt hatte. © dpa
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Claudio Pizarro vom FC Bayern spielt am 17. Juli 2012 den Ball im italienischen Arco in einem Testspiel gegen eine Auswahl aus dem Trentino. Pizarro ist mit 160 Toren in 333 Spielen der erfolgreichste Ausländer in der Bundesliga-Geschichte und liegt auf Platz elf der ewigen Bestenliste. Zur Saison 2012/2013 kehrte der Peruaner mit 33 Jahren zum FCB zurück. © dpa
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Schiedsrichter Babak Rafati zeigt am 8. März 2009 im Zweitligaspiel FSV Mainz 05 gegen FC Augsburg die Gelbe Karte. Der Referee aus Hannover versuchte, sich vor dem Spiel 1. FC Köln - FSV Mainz 05 am 19. November 2011 das Leben zu nehmen. Er fühlte sich dem Leistungsdruck nicht mehr gewachsen und löste eine Debatte über die Anforderungen und Behandlung der Spielleiter aus. © dpa
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Kurioses Missgeschick: Jürgen Pahl vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt traf 1982 per Abwurf ins eigene Netz. © dpa
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Frankfurts Torschütze Georgios Tzavellas jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen Schalke im März 2011. Mit einem 73-Meter-Weitschuss überwand Tzavellas bei der 1:2-Niederlage auf Schalke den irritierten Torwart Neuer und stellte einen Liga-Rekord auf. © dpa
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Torwart Petar Radenkovic, genannt Radi, von 1860 München faustet am 28. Mai 1966 in München vor dem Hamburger Pohlschmidt den Ball weg. Das Schlitzohr im Löwen-Kasten war für seine Ausflüge in die gegnerische Hälfte bekannt - 1966 zettelte Radi sogar eine Revolte gegen Trainer Max Merkel an, weil ihn dieser mit der Verpflichtung eines weiteren Torwarts unter Druck gesetzt hatte. © dpa
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Betrunken oder nur verwirrt? Bundesliga-Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder in einer undatierten Aufnahme vom April 1987. Der Schiedsrichter aus Oberhausen pfiff am 8. November 1975 die Partie zwischen Werder Bremen und Hannover 96 bereits nach 29 Minuten zur Halbzeit. Dass er damals eine Fahne hatte, bestreitet er bis heute. © dpa
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Die von einer Schar Fotografen und vielen Klubanhängern umringten Spieler von Borussia Mönchengladbach Berti Vogts. Herbert Wimmer, Hans-Jürgen Wittkamp, Horst Wohlers, Hans Klinkhammer und Torhüter Wolfgang Kneib freuen sich am 21. Mai 1977 im Münchner Olympiastadion über die gewonnene Meisterschaft. Insgesamt gewannen die Fohlen von Borussia Mönchengladbach in den Siebzigern fünfmal die Meisterschaft. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Torwart Hans Tilkowski (r.) von Westfalia Herne hält am 4. Juni 1960 einen Schuss des HSV-Stürmers Uwe Seeler (l.) während des Rückrundenspiels zwischen dem Hamburger SV und Westfalia Herne. Mit Wollhandschuhen oder seinen bloßen Händen fing der WM-Torwart von 1966, Hans Tilkowski, einst die Lederbälle ab. Dämpfende Handschuhe aus Kunststoff oder schützende Tapeverbände kamen erst viel später auf. © dpa
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Der ehemalige Präsident der Offenbacher Kickers, Horst Gregorio Canellas (M.) und der Tontechniker Werner Hix (vorne r.) spielen bei einer Pressekonferenz in Offenbach am 6. Juni 1971 ein Tonband ab. Damals brachte Canellas bei der Feier zu seinem 50. Geburtstag mit Tonbandaufnahmen den Bundesligaskandal ins Rollen. Schiebereien, Bestechung, Bestechlichkeit - ein Desaster dieses Ausmaßes gab es nie wieder. © dpa
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Im Trophäensaal des 22-fachen Deutschen Fußballmeisters FC Bayern sind am 22. Februar 2000 Pokale zu sehen, die für die großen Triumphe des Vereins stehen: Die Schale für den Deutschen Meistertitel (unten), die 14-mal zwischen 1969 und 1999 erobert wurde, der 1976 gewonnene Weltpokal (l.) und die Viktoria (oben r.), der alte deutsche Meisterpokal, der 1932 gewonnen wurde. Die Victoria war die erste Trophäe für deutsche Fußball-Meister. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hätte 1949 statt der neuen "Salatschüssel" wieder die ursprüngliche Trophäe an die beste Mannschaft Deutschlands überreichen können. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Udo Lattek (r.), der Trainer des FC Bayern, während des Spiels gegen Borussia Mönchengladbach um die Fußball-Meisterschaft 1985/1986 im Olympiastadion in München. Mit Borussia Mönchengladbach und Bayern München holte Lattek insgesamt acht Meisterschaften - Ligarekord.  © dpa
50 Jahre Bundesliga
Bomber der Nation: Deutschlands erfolgreichster Torjäger aller Zeiten Gerd Müller (l.), schießt aus der Drehung am niederländischen Abwehrspieler Ruud Krol vorbei und erzielt so den 2:1-Siegtreffer im WM-Finale 1974 in München (Archivfoto vom 7. Juli 1974). Mit 40 Toren in der Saison 1971/72 hält Gerd Müller den Bundesligarekord für die meisten Treffer in einem Jahr. Bei der WM 1970 und 1974 traf "Bomber" Gerd Müller insgesamt 14-mal und ist damit der beste deutsche WM-Torschütze. Nach ihm ist auch das Stadion in seiner Heimatstadt Nördlingen benannt. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der Titan: Oliver Kahn war dreimal Welttorhüter, Champions-League-Sieger mit dem FC Bayern und spielte 2002 eine sensationelle Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea. Allerdings hatte Kahn auch seine Macken. Beiß-Attacken, Treten, Anbrüllen. In dieser Szene formt der Bayern-Keeper am 17. Februar in Aachen eine Brille. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der deutsche Mittelfeldspieler Wolfgang Overath (M.) wird durch ein Tackling des spanischen Gegenspielers Fernandez (unten) am 20. 7. 1966 während der WM-Partie gegen Spanien im britischen Birmingham vom Ball getrennt. Overath ist ein "Kind der ersten Stunde". Mit dem 1. FC Köln gewann der heute 68-Jährige in der Premierensaison 1963/1964 den Bundesliga-Meistertitel. © dpa
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Schiedsrichter Markus Merk (r.) pfeift gegen Ervin Skela von Energie Cottbus während der Bundesliga-Partie Energie Cottbus gegen den VfL Wolfsburg im Stadion der Freundschaft in Cottbus (Archivfoto vom 22. September 2007. Merk, der Zahnarzt aus der Pfalz, war der erste Star unter den Schiedsrichtern. Er ging 2008 nach 338 Einsätzen in der Eliteliga in den Schiedsrichter-Ruhestand. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Am 3. April 1971 bricht in der 88. Minute beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen auf dem Gladbacher Bökelberg der Torpfosten. Der Versuch, den Pfosten wieder aufzurichten, misslingt. Das Spiel wurde abgebrochen. Am Grünen Tisch wurde Werder zum 2:0-Gewinner erklärt, Meister wurden aber trotzdem Hennes Weisweilers Fohlen. © dpa
50 Jahre Bundesliga
"Ich hatte Todesängste", sagte Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric von Bayer 04 Leverkusen, nachdem ihn Bayern-Keeper Oliver Kahn am am 28. September 2002 am Kragen packte. Der Weltklasse-Torhüter war auch immer für einen Ausraster gut. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Das mit Abstand schönste Eigentor der Bundesliga-Geschichte: Cottbus' Torhüter Tomislav Piplica steht am 6. April 2002 nach seinem Fehler, der zum 3:3-Ausgleich der Gladbacher führt und den sicher geglaubten Sieg kostet, deprimiert und fassungslos in seinem Tor. Piplica (Cottbus) netzte 2002 einen harmlosen Heber per Kopfball rücklings ein. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der deutsche Mittelfeldspieler Günter Netzer (r.) kämpft am 26.Februar 1974 mit dem italienischen Stürmer Fabio Capello im WM-Spiel gegen Italien um den Ball. Das Mittelfeld entscheidet häufig im Fußball die Spiele. Prägten früher geniale "Regisseure" wie Overath oder Günter Netzer das Geschehen auf dem Platz, spielen die Taktgeber heute weiter hinten - auf der Doppelsechs. © dpa
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Wütend verläßt Bayern-Stürmer Jürgen Klinsmann am 10. Mai 1997 den Platz im Münchner Olympiastadion. In der 79. Minute war er von Trainer Trapattoni ausgewechselt worden, trat vor Wut in die aus Werbezwecken am Spielfeldrand aufgestellte Tonne und verletzte sich am Knöchel. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der Münchner Mario Gomez spielt in München am 28. Februar 2010 den Ball beim Bundesligaspiel FC Bayern München - Hamburger SV. Gomez ist mit seinen bisher 127 Toren ins 215 Bundesligaspielen einer der effektivsten Angreifer. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Bayer Leverkusens Trainer Jupp Heynckes (r.) und der ehemalige FC-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld (l.) unterhalten sich am 17. April 2011 am Spielfeldrand. Erfolgreichster Coach der Liga-Geschichte mit acht gewonnenen Meisterschaften bei Borussia Mönchengladbach und Bayern München ist Udo Lattek, knapp gefolgt von Ottmar Hitzfeld, der mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern sieben Mal die Schale holte. Der heutige Schweizer Auswahl-Verantwortliche Hitzfeld kann andererseits für sich in Anspruch nehmen, mit 1,98 Zählern pro Match den besten Punkteschnitt aller Vertreter seiner Zunft in Deutschland vorzuweisen. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der vorletzte Champions-League-Sieg einer deutschen Fußballmannschaft: Dortmunds damaliger Trainer Ottmar Hitzfeld mit dem Pokal 1997. 2001 wurde Hitzfeld auch mit dem FC Bayern Champions-League-Sieger. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Schalkes Stürmer Klaus Fischer (r) erzielt am 9. Oktober 1976 das 7:0 und trifft zum viertenmal gegen Bayern-Torhüter Sepp Maier. Der FC Schalke gewinnt im Münchner Olympiastadion das Bundesligaspiel gegen den FC Bayern mit 7:0 und bringt damit den Gastgebern die höchste Bundesliga-Niederlage bei. "Wenn man etwas im Fußball-Geschäft erreichen will, muss man sich auch ein bisschen im Schauspiel-Geschäft auskennen", meinte Maier mal. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Nach einer vergebenen Torchance sitzt Matthias Sammer (r.) neben Trainer Udo Lattek beim Bundesligaspiel MSV Duisburg gegen Borussia Dortmund am 15. April 2000 im Duisburger Wedaustadion auf der Bank. Heute ist Sammer Sportdirektor bei den Bayern. © dpa
50 Jahre Bundesliga
Der frühere Nationalspieler Reinhard "Stan" Libuda (das undatierte Archivbild zeigt ihn im Trikot der deutschen Nationalmannschaft). Die Zeugen Jehovas verhalfen Reinhard Libuda zu Berühmtheit. Sie hatten 1973 in Gelsenkirchen, wo "Stan" damals für Schalke stürmte, ein Plakat aufgehängt. Aufschrift: "Keiner kommt an Gott vorbei.." - und ein Fan schrieb darunter: "... außer Libuda". © dpa
50 Jahre Bundesliga
Die Bayern-Fans haben ihren Torjäger geliebt: Der Brasilianer Giovane Elber dreht am 23. September 2000 nach seiner 1:0-Führung gegen den 1. FC Köln jubelnd ab. Früher galten sie als Exoten - heute sind Ausländer in der Bundesliga nicht selten unumstrittene Stars. Zum Start der Eliteklasse vor knapp 50 Jahren standen neben Hubertus nur zwei weitere Legionäre auf dem Platz. Seitdem folgten 1751 Kicker aus dem Ausland. © dpa

Welche Positionen sehen Sie gefährdet?

Vogts: Man kritisiert immer den Abwehrblock, das ist nicht richtig. Die Abwehr beginnt bei Podolski. Wenn der den Ball verliert, muss er mal hinterherlaufen. Das beginnt auch bei anderen Mittelfeldspielern. Bei Ballverlust müssen sie wieder zumachen. Wenn das alles funktioniert, steht auch die Abwehr gut. Wenn wir das schaffen, dann haben wir große Chancen, eine sehr, sehr gute Weltmeisterschaft zu spielen. Die Jungs sind wieder gereift. Das Einzige, was ich kritisieren muss, ist, warum spielen wir in Deutschland gegen Argentinien oder Brasilien? Geht rüber, spielt in Argentinien gegen Argentinien, in Brasilien gegen Brasilien, denn die Südamerikaner muss man in zwei Jahren auf dem Zettel haben. Dort wird anders Fußball gespielt. Der DFB muss dahin, um sich zu zeigen. Das ist eine andere Welt.

Warum verzichtet der DFB auf diese Reisen?

Vogts: Es ist natürlich eine Strapaze, die Spieler sind kaputt und müde. Aber die Spieler brauchen diese Herausforderung, brauchen diese Erfahrungswerte. Bei uns ist keiner gestorben.

Sie haben Podolski erwähnt. Ist er seinen Ansprüchen zuletzt zu wenig gerecht geworden?

Vogts: Ich bin froh, dass er aus Köln weg ist. In Köln hatte er zu viele Freunde. Ich hoffe, dass die alle in Köln geblieben sind. Bei Arsenal hat er mit Arsene Wenger einen Trainer, bei dem er auch mal auf dem Trainingsplatz hart arbeiten muss. Da wird er jetzt wirklich zu einem Profi erzogen. Er ist ein begnadeter Fußballer, aber er macht zu wenig in der Rückwärtsbewegung.

Wie sehen Sie die Probleme in der Nationalmannschaft auf den Außenverteidigerpositionen?

Vogts: Philipp Lahm zählt mit zur Weltklasse, ob es Marcel Schmelzer schafft, muss man abwarten. Wenn unsere Mannschaft wieder an sich glaubt, haben wir auf keiner Position Probleme.

Ist Lahm als Kapitän zu ruhig?

Vogts: Dafür ist er sehr dominierend auf dem Platz. Auch ein Günter Netzer war als Kapitän sehr ruhig, aber durch seine Pässe war er der Leader. Er passt zu der Mannschaft. Ich finde seine Art sehr positiv. Er spricht die Dinge in aller Ruhe, aber trotzdem sehr direkt an.

Mats Hummels hat Lahm zuletzt öffentlich kritisiert. Ist das ein Problem für die Gruppe?

Vogts: Man ist nicht mehr nur zufrieden, wenn man 2:1 gegen Österreich gewonnen hat, ist nicht zufrieden mit einem 3:0 gegen Färöer. Es kommt ein bisschen Leben in die Bude. Das ist wichtig. Es ist ein bisschen aggressiver geworden, aber ich finde das sehr positiv.

Wie haben Sie die Debatte um die angeblich fehlenden Führungsspieler in der Nationalmannschaft verfolgt?

Vogts: Ich glaube schon, dass in dieser Mannschaft Führungsspieler sind. Khedira, Lahm, auch Özil mit seiner anderen, sehr ruhigen Art, auch Schweinsteiger. Das sind doch Führungsspieler, die wir haben. Sie nehmen sich nur ein bisschen zurück, weil sie wissen, dass es heutzutage nach einem falschen Wort in den Medien knallt. Das war früher anders.

Was fehlt der Nationalmannschaft noch zum WM- oder EM-Titel?

Vogts: Es war halt das Pech, dass man mit Spanien so eine Übermannschaft hat. Sonst wären wir Welt- oder Europameister geworden. Die gab es 1996 oder 1990 nicht.

Wie kann Deutschland die Lücke zu den Spaniern schließen?

Vogts: Wir sollen uns nicht an Spanien orientieren. Du darfst nicht sagen, wir wollen so wie die Spanier spielen'. Dann bleiben wir immer Zweiter. Wir müssen unseren eigenen Weg gehen. Wir sind jetzt so stark, dass sich andere Nationen an uns orientieren müssen. Wir sind nicht weit weg von Spanien, gar nicht. Im EM-Finale war Spanien klasse, aber bis dahin waren sie enttäuschend.

sid

Ballkünstler und ihre Namen: Wenn Heintje auf den Panzer trifft

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