Unfassbarer Lebenswandel

„Im Sommer durchgesoffen“: Englische Fußball-Legende kann sich an Teile seiner Karriere nicht erinnern

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Rio Ferdinand (l.) im Kreise seiner prominenten Nationalelf-Kollegen John Terry, Franck Lampard und David Beckham.

Mit einer schonungslosen Beichte sorgt Rio Ferdinand aktuell für Furore. In jungen Jahren ließ es die englische Fußball-Legende offenbar mächtig krachen.

London - Auf dem Fußballfeld für ihre Kompromisslosigkeit bekannt, gelten englische Kicker nach Abpfiff nicht gerade als Kinder von Traurigkeit. Der langjährige Kapitän von Manchester United, Rio Ferdinand, hat dies dem Guardian nun mit einer schonungslosen Beichte bestätigt.

„Früher, als ich jünger war, habe ich eine Menge getrunken. Es waren am Ende acht, neun oder zehn Pints“, erinnert sich der Defensiv-Spezialist. Zur Einordnung: Ein Pint entspricht etwa 0,57 Litern. Doch beim Biergenuss beließ es die englische Fußball-Legende nicht. „Im Laufe des Abends bin ich zum Wodka übergegangen“, schmunzelt Ferdinand. 

Rio Ferdinand über Alkohol-Exzesse: „Phasen meiner Karriere unscharf“

Vor seinem Wechsel zu Manchester United stand der heute 40-Jährige bei West Ham United unter Vertrag. Am Anfang seiner Karriere ließ es Ferdinand offenbar besonders krachen. „Wenn ich an West Ham zurückdenke, sind Phasen meiner Karriere unscharf. Die Leute reden über Leistungen und Ergebnisse zu bestimmten Zeiten und ich sitze da und nicke nur mit dem Kopf. Ich habe keine Ahnung, worüber sie reden. Ich erinnere mich an nichts“, beichtet der ehemalige Innenverteidiger.

Eskapaden gehörten beim Klub aus London laut Ferdinands Erzählungen zum guten Ton. „Die Kultur bei West Ham war eine Trinkkultur. Fußball, Getränke und Nachtclubs, so war es. Und so habe ich es damals gelebt“, gesteht der Defensiv-Spezialist.

Reifung setzt erst unter Six Alex ein

Dass Ferdinand den Fußballsport auf seiner Position über Jahre hinweg entscheidend prägen konnte, scheint vor diesem Hintergrund eher verwunderlich. Immerhin bestritt er 81 Länderspiele für die englische Nationalmannschaft und gewann als Kapitän der Red Devils 2008 die Champions League. Womöglich kam dem englischen Hünen eine selbst auferlegte Regel zugute. „Ich habe nach den Spielen getrunken. Am Samstag oder Sonntag“, stellt Ferdinand klar.

Ab dem Jahr 2002 stand der mehrmalige WM-Teilnehmer bei Manchester United unter der Aufsicht von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson - das ließ offenbar eine gewisse Reifung einsetzen. Während der Saison habe er seine Exzesse auf ein Minimum reduziert, erklärt Ferdinand. Die spielfreie Zeit hätten es dafür in sich gehabt. „Im Sommer habe ich zwei Wochen lang durchgesoffen“, gesteht der 40-Jährige.

lks

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