Koordinator der WM 2006

"100-prozentige Sicherheit kann man nicht garantieren"

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Am Dienstagabend wurde das Spiel Deutschland gegen Niederlande abgesagt - aus Sicherheitsgründen.

München - Die Angst vor dem Terror hat den Sport erreicht. Im Interview mit Heinz Palme spricht der Gesamtkoordinator der WM 2006 über die Illusion der hundertprozentigen Sicherheit und möglichen Auswirkungen auf die EM 2016.

Nach den Terroranschlägen von Paris und der Absage des Länderspiels in Hannover wird der Besuch eines Fußballspiels wohl nie mehr so unbeschwert sein wie vorher. Heinz Palme, der bei der WM 2006 in Deutschland als Gesamtkoordinator tätig war, kennt sich aus mit der Organisation von Großereignissen.

"100-prozentige Sicherheit kann man nicht garantieren", sagte Palme im Interview mit dem Münchner Merkur. Ein gewisses Restrisiko bleibe immer, denn auch die Kriminellen entwickeln sich weiter. "Man ist gefordert, Bewährtes in den Vordergrund zu stellen, aber auch zu schauen, wo es – im Zusammenhang mit dem aktuellen Risikolevel – Bedarf gibt. Natürlich gibt es da aber auch Limits. Wirtschaftlich wie personell."

Im Interview spricht der Österreicher auch über mögliche Sicherheitsmaßnahmen, die Illusion der hundertprozentigen Sicherheit und die Auswirkungen auf die EM 2016. Lesen Sie das komplette Interview in der morgigen Ausgabe des Münchner Merkurs oder morgen online auf Merkur.de.

MM

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