Neuer FCA-Manager im tz-online-Interview

Paula: Ich habe keine Transfer-Allergien!

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Manfred Paula ist der Manager Sport des FC Augsburg

Augsburg - Manfred Paula, der neue Manager des FC Augsburg, überrascht mit Transfers am Fließband. Im Interview mit tz-online.de erklärt er die neue Transfer-Philosophie der Schwaben. 

Fünf Neuzugänge in zwei Wochen: Mit Aristide Bancé, Ragnar Klavan, Milan Petrzela, Andreas Ottl und Giovanni Sio hat Manfred Paula, der neue Manager Sport des FC Augsburg, seine Kritiker überrascht. Viele Fans der Schwaben hatten dem Nachfolger des übermächtigen Andreas Rettig nicht viel zugetraut. Doch jetzt hat Paula seinen Kader für die zweite Bundesliga-Saison schon Wochen vor Transferschluss fertig.

Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick

Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Borussia Dortmund: Marco Reus kommt für 17,1 Millionen Euro (Quelle bei Ablösesummen: transfermarkt.de oder sonstige Schätzungen) von Borussia Mönchengladbach © Getty
Borussia Dortmund: Julian Schieber wechselt für 5,5 Millionen vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Borussia Dortmund: Leonardo Bittencourt kommt für 3 Millionen Euro von Energie Cottbus aus der Zweiten Liga. © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Borussia Dortmund: Lucas Barrios wechselt für 8,5 Millionen Euro zu Guangzhou nach China. © Getty
Borussia Dortmund: Shinji Kagawa wechselt für 15 Millionen Euro zu Manchester United © dapd
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Bayern: Claudio Pizarro kehrt ablösefrei von Werder Bremen zum FC Bayern zurück. © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Bayern: Xherdan Shaquiri kommt für 11,6 Millionen Euro vom FC Basel. © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Bayern: Supertalent Mitchell Weiser kommt für 500.000 Euro vom 1. FC Köln. © Getty
FC Bayern: Javi Martinez kommt für die Rekordsumme von 40 Millionen Euro, von denen er zehn Millionen Euro selbst per Gehaltsabzug übernimmt. © dpa
FC Bayern: Danijel Pranjic wechselt ablösefrei zu Sporting Lissabon © dpa
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Bayern: Dante kommt für 4,7 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach. © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Bayern: Tom Starke kommt ablösefrei von der TSG 1899 Hoffenheim. © Getty
FC Bayern: Mario Mandzukic wechselt für rund 13 Millionen Euro aus Wolfsburg nach München. © dpa
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Schalke: Roman Neustädter kommt ablösefrei von Borussia Mönchengladbach. © Getty
Ibrahim Afellay verstärkt ein Jahr lang den FC Schalke 04. Die Knappen leihen den Flügelstürmer vom FC Barcelona aus. © dpa
FC Schalke 04: Tranquilllo Barnetta wechselt von Bayer Leverkusen zu den Knappen. Er erhält einen Vertrag bis 2015. © dapd
FC Schalke: Superstar Raul geht ablösefrei zu Al-Sadd nach Katar. © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Schalke: Chinedu Obasi wechselt nach seiner Ausleihe für vier Millionen Euro fix von 1899 Hoffenheim zum FC Schalke. © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Borussia Mönchengladbach: Granit Xhaka kommt für 8,5 Millionen Euro vom FC Basel © Getty
Borussia Mönchengladbach: Alvaro Dominguez (Mitte) kommt als Dante-Ersatz für acht Millionen von Atletico Madrid © dapd
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Borussia Mönchengladbach: Peniel Mlapa kommt für 2,5 Millionen Euro von der TSG 1899 Hoffenheim  © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Bayer Leverkusen: Philipp Wollscheid kommt für sieben Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg  © Getty
Borussia Mönchengladbach: Luuk de Jong kommt für angeblich 14 Millionen Euro von Twente Enschede aus den Niederlanden © Getty
VfB Stuttgart: Tim Hoogland wird für ein Jahr vom FC Schalke 04 ausgeliehen. © getty
Hannover 96: Hiroki Sakai kommt für eine Million Euro von Kashiwa Reysol aus der japanischen J.League © Getty
Hannover 96: Moritz Stoppelkamp wechselt ablösefrei zum TSV 1860 in die Zweite Liga © dpa
VfL Wolfsburg: Naldo wechselt von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg. Die Höhe der Ablösesumme ist nicht bekannt. © dpa
Fagner (re.) von Vasco da Gama Rio de Janeiro wechselt zum VfL Wolfsburg. Der Verteidiger erhält einen Vertrag bis 2016 und soll drei Millionen Ablöse kosten. © dapd
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
VfL Wolfsburg: Ivica Olic kommt ablösefrei vom FC Bayern © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
VfL Wolfsburg: Vaclav Pilar kommt für eine Million Euro von Hradec Kralove aus Tschechien © Getty
VfL Wolfsburg: Emanuel Pogatetz wechselt für zwei Millionen Euro von Hannover 96 zum VfL Wolfsburg © dpa
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
VfL Wolfsburg: Bas Dost kommt für neun Millionen Euro vom SC Heerenveen aus den Niederlanden © Getty
FSV Mainz: Ivan Klasnic war zuletzt ohne Vertrag, konnte daher nach Ablauf der Transferfrist noch seinen Wechsel zum FSV Mainz realisieren. Der Ex-Bremer unterschrieb einen Einjahres-Vertrag. © dpa
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Werder Bremen: Sokratis kommt für fünf Millionen Euro fix vom FC Genua © Getty
Werder Bremen: Der nigerianische Angreifer Joseph Akpala soll in Zukunft für Tore sorgen. Er kommt aus Brügge. © dpa
Werder Bremen: Eljero Elia wechselt für etwa sechs Millionen Euro von Juventus Turin zu Werder Bremen. © dpa
Werder Bremen: Stürmer Nils Petersen kommt auf Leihbasis von Bayern München © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Werder Bremen: Marko Marin wechelt für 9,8 Millionen Euro zum FC Chelsea © Getty
Werder Bremen: EM-Teilnehmer Theodor Gebre Selassie wechselt für geschätzt 1,5 Millionen Euro an die Weser. Bisher hatte der 25 Jahre alte Abwehrspieler für den tschechischen Meister Slovan Liberec verteidigt. © dpa
1. FC Nürnberg: Marcos Antonio kommt ablösefrei von Rapid Bukarest aus Rumänien. © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
1. FC Nürnberg: Timo Gebhart kommt für eine Million Euro vom VfB Stuttgart © Getty
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1. FC Nürnberg: Hiroshi Kiyotake kommt für eine Million Euro aus der japanischen J-League © Getty
1. FC Nürnberg; Albert Bunjaku wechselt ablösefrei zum 1. FC Kaiserslautern in die Zweite Liga. © dpa
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
TSG 1899 Hoffenheim: Eren Derdiyok kommt für 5,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen © Getty
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TSG 1899 Hoffenheim: Mathieu Delpierre kommt ablösefrei vom VfB Stuttgart © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
TSG 1899 Hoffenheim: Tim Wiese kommt ablösefrei von Werder Bremen © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
TSG 1899 Hoffenheim: Stephan Schröck kommt ablösefrei von der SpVgg Greuther Fürth  © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
TSG 1899 Hoffenheim: Takashi Usami, zuletzt beim FC Bayern, wird für 300.000 Euro Gebühr von Gamba Osaka ausgeliehen.   © Getty
TSG 1899 Hoffenheim: Der in Stuttgart geborene Stürmer Joselu )l.) kommt für sechs Millionen Euro von der Reserve von Real Madrid. © dpa
TSG 1899 Hoffenheim: Gylfi Sigurdsson verlässt 1899 HOffenheim und wechselt in die Premier League zu den Tottenham Hotspurs. © dapd
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
FC Augsburg: Jan Moravek wechselt für 550.000 Euro fest von Schalke 04 zum FC Augsburg. © Getty
FC Augsburg: Der Ex-Mainzer Aristide Bancé kommt aus Dubai nach Schwaben © AP
FC Augsburg: Kevin Vogt kommt für 600.000 Euro vom VfL Bochum. © Getty
FC Augsburg: Andreas Ottl kommt von Hertha BSC ablösefrei. Hier ist er noch im Trikot des FC Bayern zu sehen © dpa
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Hamburger SV: René Adler kommt ablösefrei von Bayer Leverkusen. © Getty
Hamburger SV: Petr Jiracek kommt aus Wolfsburg © dapd
Rafael van der Vaart kehrt zum Hamburger SV zurück. Der Niederländer ist dem Bundesliga-Dino 13 Millionen Ablöse für Tottenham Hotpsur wert. © dpa
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Eintracht Frankfurt: Stefan Aigner kommt ablösefrei vom TSV 1860 aus der Zweiten Liga © Getty
Die wichtigsten Sommer-Transfers auf einen Blick
Fortuna Düsseldorf: Axel Bellinghausen kommt ablösefrei vom FC Augsburg. © Getty
Fortuna Düsseldorf: Nando Rafael kommt ebenfalls ablösefrei vom FC Augsburg. © Getty
Fortuna Düsseldorf: Stefan Reisinger kommt vom SC Freiburg zum Aufsteiger. © dpa
Fortuna Düsseldorf: Andrej Woronin wechselt von Dynamo Moskau an den Rhein © dapd
SpVgg Greuther Fürth: Die Franken holen sich den Dänen Tobias Mikkelsen. Der Nationalspieler bekommt einen Dreijahres-Vertrag. © dpa

Im Interview mit tz-online.de spricht Paula über die neue Transferphilosophie, seine Kritiker und die Dicke seines Telefonbuchs.

Fünf Neuzugänge in zwei Wochen: Herr Paula, sind Sie im Kaufrausch?

Paula: Nein, wieso Kaufrausch? Mit Kaufrausch verbinde ich, Geld ausgeben ohne Sinn und Verstand. Das tun wir nicht. Wir haben das lange vorbereitet. Die Gespräche ziehen sich über längere Zeiträume. Am Ende der Verhandlungen geht es dann manchmal doch sehr schnell. So hat sich das ergeben.

Wie fällt Ihre erste Transferbilanz aus?

Paula: Wir können zufrieden sein. Die Zielsetzung war: möglichst zeitnah den Kader zusammenstellen, sodass dem Trainer noch genügend Zeit bleibt, um damit zu arbeiten und sich auf die neue Saison vorzubereiten.

Ist der FCA-Kader jetzt vollzählig?

Paula: Wir sind am Ende der Straße angekommen. Stand heute sind wir vollzählig. Aber man weiß nie, ob noch was passiert. Wir sind jetzt auf dem Stand, den wir erreichen wollten.

Sie mussten vorab viel Kritik der Fans einstecken, die Ihnen offenbar nicht viel zugetraut haben. Hat Sie das getroffen?

Paula: Ich weiß nicht, ob das tatsächlich so viel Kritik war, wie es kolportiert wird. Ich habe auch viel Zuspruch und positive Rückmeldung erhalten. Es wird immer negativer dargestellt, als es wirklich war. Unbestritten ist aber: Es gab Skeptiker und Kritiker. Das ist bei solch einem Umbruch ganz normal. Ein paar Dinge waren nicht wirklich schön, das muss ich ganz offen zugeben.

Wie sind Sie damit umgegangen?

Paula: Ich habe versucht, mich in der Phase ganz auf die Arbeit zu konzentrieren und vernünftige Ergebnisse abzuliefern.

Das dürfte Ihnen gelungen sein. Haben sich die ersten Kritiker schon entschuldigt?

Die Fans des FCA empfingen Paula nicht gerade mit offenen Armen

Paula: Ach, das soll und darf man nichterwarten. Die Leute haben im Großen und Ganzen auf Dinge aus den Medien reagiert, die nicht der Wahrheit entsprochen haben. Das kann man keinem übel nehmen. Ich denke aber schon, dass sich die Stimmung ein bisschen verbessert hat, weil die Fans sehen, dass wir vernünftige und zielstrebige Arbeit leisten. Das erkennen sie sicherlich an.

Viele haben gezweifelt, weil Sie keine Bundesligaerfahrung haben. Wie wichtig ist der eigene Name, wenn es um Transfers geht und Sie bei Spielern und Offiziellen anklopfen?

Paula: Aus meiner Sicht nicht wirklich wichtig. Das haben die Gespräche in den vergangenen zwei Monaten gezeigt. Auch mit einem Neuling auf dieser Ebene werden konstruktive Gespräche geführt. Es zeugt von der Professionalität des Gegenübers, einen neuen Mann gänzlich zu akzeptieren. Da habe ich sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht. Welcher Bundesliga-Manager ist denn schon vom Himmel gefallen? Dieses Vertrauen muss man sich erarbeiten. Das ist mir ein Stück weit gelungen.

Wie dick ist Ihr Telefonbuch? Haben Uli Hoeneß und Matthias Sammer schon Ihre Telefonnummer?

Paula (lacht): Details meiner Kommunikationspartner möchte ich jetzt nicht ausplaudern, aber mein Netzwerk ist in kürzester Zeit unheimlich angeschwollen. Das ist ein ganz natürlicher Prozess und ging ganz schnell. 

Andreas Rettig hat sie am Ende der vergangenen Saison eingearbeitet. War er ein strenger Lehrherr?

Paula: Das war weder eine Einarbeitung noch war das eine Lehrtätigkeit von Herrn Rettig. Das war eine ganz konstruktive Zusammenarbeit.

Wie lief das ab?

Paula: Wir haben gegenseitig die Informationen ausgetauscht und uns zugespielt. Das war sehr hilfreich. Für diese Übergabe bin ich ihm sehr dankbar.

Hilft es, mit Rettig nun einen FCA-Sympathisanten an der DFL-Spitze sitzen zu haben?

Paula: Das kann und will ich nicht beurteilen. Es ist sicherlich nicht schädlich, dass Herr Rettig bei der DFL jetzt in dieser Position ist. Er wird immer Sympathien für den Verein empfinden, den er erstmals in der Vereinsgeschichte in die erste Bundesliga geführt hat. Aber er ist so professionell eingestellt, dass er alle Vereine gleich behandelt.

Haben Sie ihm schon seine Dauerkarte geschickt, die er sich zum Ende der vergangenen Saison gewünscht hat?

Paula: Herr Rettig weiß, dass er bei uns in Augsburg immer herzlich willkommen ist. Wenn er ein Spiel in der SGL arena sehen möchte, muss er nur kurz anrufen, dann bekommt er seine Karte. Wenn er nicht kommt, verkaufen wir dieses Ticket lieber, ehe der Platz frei bleibt. In diesem Punkt sind wir Schwaben und handeln wirtschaftlich vernünftig.

Rettig hatte eine Allergie gegen Ablösesummen. Welche Transfer-Allergien haben Sie?

Paula: Ich habe keinerlei Allergien, und ich weiß auch nicht, ob der Herr Rettig tatsächlich eine Allergie hatte. Das war so ein geflügeltes Wort. Die Strategie der Vergangenheit kann ich nicht beurteilen. Dass wir uns jetzt mit Ablösesummen auseinandersetzen müssen, liegt in der Natur der Dinge, wobei die kolportierten Zahlen nicht immer stimmen. Die Ablösesumme ist das eine, die Gehaltsstruktur das andere. Das in Einklang zu bringen, ist uns gut gelungen. Wir bleiben weiter wirtschaftlich vernünftig. Das ist die Vorgabe der Vereinsführung.

Trotzdem fällt auf, dass der Verein erstmals dazu bereit ist, überhaupt Transfersummen zu zahlen. Woher der Sinneswandel?

Paula: Der Verein hat auch in der Vergangenheit schon Ablösesummen bezahlt. Das ist also nicht neu. Wir haben den einen oder anderen Transferbetrag bezahlt, weil wir überzeugt sind, dass uns diese Spieler weiterbringen. Wir wissen, dass das zweite Jahr in der Liga definitiv schwieriger sein wird als das erste, in dem uns viele unterschätzt haben. Das wird in der neuen Saison nicht mehr der Fall sein.

Wieder werden alle Experten den FCA als Absteiger einschätzen. Ärgert Sie das?

Paula: Nein, das spornt an. Wir sind da ganz realitätsnah und wissen, dass wir uns gegen den Abstieg stemmen müssen. Darauf haben wir uns nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet und setzen alles daran, mit unserem Teamgeist, unserem Zusammenhalt und der Unterstützung unserer einmaligen Fans dieses Ziel auch zu erreichen.

Mit dem Aufstieg der FCA-Reserve in die Regionalliga Bayern hat der Verein im Kampf um junge Spieler künftig einen wichtigen Trumpf in der Hand. Hat der FCA den TSV 1860 nun endgültig in allen Belangen abgehängt?

Paula: So weit wollen wir uns nicht aus dem Fenster lehnen. Ganz im Gegenteil: Der TSV 1860 leistet seit vielen Jahren in der Nachwuchsarbeit hervorragende Arbeit und profitiert davon auch in der Lizenzabteilung. Wir wissen, dass wir im Nachwuchs unsere Aufgaben zu erledigen haben, bis wir dort das Niveau von den Sechzigern und von den Bayern erreicht haben. Das streben wir an, aber das wird eine Zeit dauern.

Die Bayern haben immer wieder mal Spieler, die eine Eingewöhnungsphase bei anderen Vereinen brauchen. Ist eine Kooperation mit dem FC Bayern in Zukunft denkbar?

Paula: Das haben wir aktuell nicht auf dem Plan. Aber so was soll man nie ausschließen.

Interview: Tobias Kimmel

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