Salto, Hacke, Tor

Dieser irre Treffer hat das Zeug zum Tor des Jahres

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Artistisch und beindruckend: Kammlotts Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Dresden - Dieser Treffer hat schon jetzt das Zeug zum Tor des Jahres: Carsten Kammlott vom Drittligisten Rot-Weiß Erfurt schoss gegen Dynamo Dresden ein ähnliches Traumtor wie einst Fritz Walter.

Die Bundesliga hatte noch nicht angefangen, da gab es schon einen Bewerber zum Tor des Jahres. Carsten Kammlott vom Drittligisten Rot-Weiß Erfurt erzielte am Donnerstagabend in der Partie gegen Dynamo Dresden ein absolutes Traumtor.

Über eine Stunde lang schien der Tabellenführer aus Dresden die Partie im Griff zu haben und führte ungefährdet mit 1:0. Und dann kam dieser Angriff der Gäste aus Erfurt: Der Kroate Luka Odak flankte von Halbrechts in den Strafraum der Sachsen. Dort wurde Kammlott zwar von drei Gegner umringt, doch der Angreifer kam trotzdem zum Abschluss - und wie! In einer Art Vorwärtssalto traf er den Ball mit der linken Hacke und schoss ihn damit unhaltbar für Torhüter Janis Blaswich in den rechten oberen Winkel. "So ein Tor gelingt dir nur einmal im Leben. Ich muss von allen guten Geistern geküsst worden sein", sagte Kammlott später. Einziger Wehmutstropfen: Am Ende verlor Erfurt die Partie dennoch mit 1:3.

Der spektakuläre Treffer erinnert an ein ähnliches Kunststück von Fritz Walter aus dem Jahr 1956. Damals spielte der Weltmeister von 1954 mit dem 1. FC Kaiserslautern gegen Wismut Karl-Marx-Stadt und vollendete ebenfalls eine Flanke von rechts artistisch mit einer Art Hechtsprung. Bewegte Bilder gibt es von dem Treffer allerdings nicht - im Gegensatz zum Traumtor von Kammlott, das die Fußballwelt noch lange im Video bestaunen kann.

sr 

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