WM-Qualifikation

Italien egalisiert trotz 1:1 Weltrekord

Italien - Bulgarien
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Federico Chiesa (l) traf für Italien gegen Bulgarien.

Europameister Italien hat in der WM-Qualifikation einen ersten Dämpfer hinnehmen müssen, aber dennoch den Weltrekord von 35 ungeschlagenen Partien in Serie eingestellt.

Florenz - Die Squadra Azzurra kam knapp zwei Monate nach dem EM-Titelgewinn in Florenz nicht über ein 1:1 (1:1) gegen Bulgarien hinaus. Die Auswahl von Roberto Mancini egalisierte damit aber die bisherigen Bestmarken von Spanien und Brasilien. Siege in der Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar holten Belgien und England, Spanien dagegen musste in Schweden seine erste Qualifikations-Niederlage hinnehmen.

Italien ging durch Federico Chiesa in Führung (16. Minute), Atanas Iliev gelang aber der überraschende Ausgleich (39.). Trotz großer Dominanz glückte den Azzurri danach kein zweiter Treffer mehr. Die Gruppe C führt Italien mit zehn Zählern weiter vor der Schweiz an.

Rückschlag für Spanien

EM-Halbfinalist Spanien musste in der Gruppe B Schweden vorbeiziehen lassen und liegt nach dem 1:2 (1:1) in Solna mit sieben Zählern aus vier Spielen nur noch auf Rang zwei. Die Skandinavier kommen auf drei Siege in drei Spielen. Carlos Soler brachte die Gäste früh in Führung (4.), Schweden konterte aber sofort durch den Ex-Dortmunder Alexander Isaak (5.), Viktor Claesson machte dann den Erfolg perfekt (57.).

Die Three Lions wahrten dagegen ihre makellose Bilanz mit dem vierten Sieg. Raheem Sterling (55.), Harry Kane (63.), Harry Maguire (69.) und Declan Rice (87.) trafen für den EM-Finalisten zum 4:0 (0:0) in Ungarn. Hinter England sind die Ungarn in der Gruppe I mit sieben Zählern gleichauf mit Polen, das auch dank eines Tores von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski 4:1 (2:1) gegen Albanien gewann.

Der Weltranglisten-Erste Belgien musste bei Außenseiter Estland einen frühen Rückstand durch Matthias Käit hinnehmen (2.). Hans Vanaken (22.), Torjäger Romelu Lukaku (29./52.), der Dortmunder Axel Witsel (65.) und Thomas Foket (76.) drehten die Partie in Talinn für den Favoriten, der die Gruppe E mit zehn Punkten vor Tschechien anführt. Das 2:5 durch Erik Sorga (83.) hatte keine Auswirkungen mehr. dpa

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