1. tz
  2. Sport
  3. Fußball

Enttäuschter Jens Lehmann nicht zum Löw-Abschied eingeladen - sein Tweet gibt Rätsel auf

Erstellt:

Kommentare

Verhalf Jens Lehmann (l.) Jogi Löw zu seinem Job als Nationaltrainer?
Verhalf Jens Lehmann (l.) Jogi Löw zu seinem Job als Nationaltrainer? © Peter Schatz/imago images

Jens Lehmann wirkt enttäuscht: Mit einem Tweet verabschiedet er Joachim Löw, weil er nicht nach Wolfsburg eingeladen wurde. Die Nachricht gibt Rätsel auf.

Wolfsburg/München - Die Verabschiedung von Joachim Löw - sie war nicht wirklich gelungen. Das fand wohl auch Jens Lehmann, wie man aus einem Tweet von ihm erahnen kann. Der Post gibt viele Rätsel auf. Der ehemalige Nationalkeeper war im Gegensatz zu einigen anderen DFB-Legenden nicht zum Spiel gegen Liechtenstein in Wolfsburg eingeladen, um Löw zu feiern.

Ein offenbar enttäuschter Lehmann twitterte: „Auf Wiedersehen Jogi. Meine Empfehlung in 2006 resultierte in 15 Jahren beim DFB-Team. Heute bist Du verabschiedet worden, habe ich gesehen. So ändern sich die Zeiten.“

Lehmann mitverantwortlich für Bundestrainer-Job von Joachim Löw?

Hat Lehmann im Jahr 2006 wirklich dafür gesorgt, dass der damalige Assistent Löw als Nachfolger von Jürgen Klinsmann ins Amt des Bundestrainers kam, das er eineinhalb Dekaden lang innehatte? Bisher war nichts dergleichen bekannt geworden. Lehmann musste vom Sofa aus zusehen, wie die Weltmeister Per Mertesacker, Lukas Podolski oder Benedikt Höwedes für Löw Spalier standen, er selbst aber nicht dazugebeten wurde.

Der 52-jährige Lehmann war allerdings nur einer von vielen: Immerhin verhalf Löw in seiner Amtszeit laut der Statistik von transfermarkt.de 171 Spielern zu Einsätzen im Nationaltrikot. Lehmann spielte 23 Mal unter Löw, ist, nimmt man die Anzahl der Einsätze als Maßstab, die Nummer 36 unter den 171 Löw-Nationalkickern. Für ihn selbst jedoch hätte sein Stellenwert eine Einladung wohl gerechtfertigt - wohl erst recht, wenn man die kryptische „Empfehlung“ mit einberechnet. (cg)

Die Impf-Debatte um Joshua Kimmich macht auch vor der Nationalelf keinen Halt. Ein DFB-Kollege glaubt, dass sich der Sechser die Spritze setzen lässt.

Auch interessant

Kommentare