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Lehmann akzeptiert seine Geldstrafe

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Jens Lehmann. © Getty

Stuttgart - Jens Lehmann hat eine Geldstrafe und Abmahnung durch den VfB Stuttgart akzeptiert.

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Nach einem Gespräch mit Trainer Christian Gross und dem Torwart erklärte Sportdirektor Horst Heldt: “Da haben wir alles aufgearbeitet und alle Sachen aus dem Weg geräumt.“ Der schwäbische Fußball-Bundesligist gab am Donnerstag zudem bekannt, dass er keinen Einspruch gegen Lehmanns Drei-Spiele-Sperre wegen dessen Platzverweis nach einer Tätlichkeit in der Partie beim FSV Mainz 05 eingelegt hat.

Der VfB hatte Lehmann wegen dessen Kritik am Vereinsvorstand wegen der Entlassung von Teamchef Markus Babbel vor knapp zwei Wochen bestraft. Der ehemalige Nationaltorwart hatte sich ursprünglich geweigert, die Buße in Höhe von angeblich 40 000 Euro zu bezahlen und rechtliche Schritte dagegen erwogen.

Die Situation um den renitenten und exzentrischen Lehmann war nach dessen Ausraster in Mainz am vergangenen Sonntag weiter eskaliert. Der Keeper war zunächst dem gegnerischen Stürmer Aristide Bancé auf den Fuß getreten und hatte ihn angerempelt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Eugen Polanski zum 1:1. Später hatte Lehmann einem VfB- Fan, der sein Verhalten kritisiert hatte, die Brille vom Kopf gerissen. Zudem flüchtete er mit dem Taxi zum Flughafen und fuhr nicht im Mannschaftsbus zurück.

Babbel-Nachfolger Gross hatte sich gegen Vorstandspositionen dafür stark gemacht, angesichts der Abstiegsgefahr an Lehmann festzuhalten. Der Schweizer sagte nun, er habe sich mit dem Schlussmann unterhalten. “Ich habe ihm gesagt, dass ihm eine Portion Gelassenheit gut anstünde.“ Heldt bestätigte, dass der Tabellen-15. “weiter mit Jens den Klassenerhalt“ schaffen wolle.

Wegen der Sperre durch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kann Gross erst am dritten Rückrundenspieltag Ende Januar zu Hause gegen Borussia Dortmund wieder auf Lehmann zurückgreifen. “Wir haben keinen Einspruch eingelegt“, sagte ein VfB- Sprecher.

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