Jeder Bundesliga-Fan kennt sie

Sky-Abschied nach 17 Jahren! Nach Sedlaczek kündigt prompt die nächste Berühmtheit

Niko Kovac hält Jessica Libbertz den Regenschirm.
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Was für ein Gentleman: Niko Kovac hält Jessica Libbertz den Regenschirm.

Moderatorinnen-Flucht bei Sky! Eine Bundesliga-Institution macht nach der Saison Schluss. Nach Esther Sedlaczek verkündet nun Jessica Libbertz ihren Abgang.

Unterföhring - Moderieren bald nur noch Männer bei Sky? Der Pay-TV-Sender verliert nach der laufenden Saison zwei seiner bekanntesten weiblichen Gesichter: Nachdem Esther Sedlaczek ihren Wechsel zur ARD-Sportschau verkündete, ließ auch Jessica Libbertz die Bombe platzen. Sie wird in der kommenden Saison nicht mehr vor der Kamera stehen.

Bundesliga-Fans kennen beide Moderatorinnen bestens - sie gehören fast schon zum Fußball-Inventar. Während Sedlaczek schon einen neuen Arbeitgeber hat, hat Libbertz andere Pläne: Sie will offenbar Bücher schreiben und für ein FIFA-Projekt arbeiten. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Fußball ist meine große Leidenschaft und ich bin Sky unendlich dankbar“, sagt sie der Bild.

Sky-Hammer! Urgestein Jessica Libbertz verlässt Pay-TV-Sender

„Doch um zu wachsen, muss man sich selbst immer wieder hinterfragen und von Zeit zu Zeit die Komfortzone verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen“, begründet sie ihren Schritt. Libbertz war die erste Frau, die eine Champions-League-Sendung moderierte. Spätestens 2010, als sie am Spielfeldrand von einem Ball getroffen wurde, erlangte sie große Bekanntheit. Das Video ging um die Welt.

Video: Jessica Libbertz wird von Ball am Kopf getroffen

Viele kennen sie auch noch unter ihrem früheren Namen Jessica Kastrop. Sky-Kollege Frank Buschmann meldete sich auf Twitter, um sich von den beiden Frauen zu verabschieden. „Gratulation an Esther Sedlaczek und Jessica Libbertz zu Euren neuen Aufgaben! Ganz viel Freude, Erfolg und Leidenschaft!“, schrieb er.

Sky: Jessica Libbertz widmet sich der Herausgabe eines Fußball-Magazins

Der Vertrag von Libbertz hatte sich erst vor Kurzem per Option verlängert - nun zieht die 46-Jährige aber einen Schlussstrich. Sie widmet sich nun voll und ganz dem Fußball-Magazin „Living Football“, das vom Weltverband Fifa herausgegeben wird. Sie verlässt damit den Arbeitgeber, für den sie seit 17 Jahren im Einsatz ist.

Im vergangenen Oktober ist sie an Wundrose erkrankt, mittlerweile aber wieder vollständig genesen. „Die Erkrankung hat mir sicherlich Zeit verschafft, mir in Ruhe Gedanken zu machen“, erklärt sie. (epp)

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