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Jetzt spricht Ex-Bundestrainer Löw! Jogi äußert sich erstmals zu seinem Nachfolger Flick

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Von: Jonas Raab

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Nach mehr als dreieinhalb Monaten bricht Jogi Löw sein Schweigen. Zum DFB-Neustart unter seinem Nachfolger Hansi Flick hat der Ex-Bundestrainer eine klare Meinung.

München - Lange war es ruhig um Jogi Löw. Mit dem EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft am 29. Juni im Londoner Wembley-Stadion gegen Gastgeber England ging seine Zeit als Bundestrainer nach 15 Jahren zu Ende. Seitdem machte sich Löw rar: kein Zeitungsinterview, kein TV-Auftritt, kein öffentliches Statement. Jetzt, fast vier Monate später, bricht Jogi sein Schweigen und äußert sich zum ersten Mal über den Neustart unter seinem Nachfolger Hansi Flick.

In der Sendung „Meine Geschichte“ blickt Gastgeber Riccardo Basile für den Pay-TV Sender Sky an jedem Bundesliga-Wochenende hinter die Kulissen von Sportlern oder Sport-Persönlichkeiten. Am vergangenen Wochenende klingelten Basile und der Spielerberater Volker Struth bei Joachim Löw durch. Dabei lobte der ehemalige Bundestrainer seinen Nachfolger Hansi Flick für dessen gelungenen Start mit der DFB-Elf.

„Gut, gut“: Jogi Löw spricht in Sky-Sendung „Meine Geschichte“ über Hansi Flick

„Gut, gut. Ich freue mich für ihn. Ich freue mich für die Mannschaft. Sehr vielversprechend. Die Spiele waren gut“, sagte Löw am Telefon. Flick hatte seine ersten fünf Pflichtspiele als DFB-Cheftrainer mit 18:1 Toren allesamt gewonnen und damit frühzeitig das Ticket für die Winter-WM in Katar 2022 gelöst. Auch Löws DFB-Startrekord aus dem Jahr 2006 stellte der ehemalige Trainer des FC Bayern München ein.

Bei Sky attestierte Löw seinem langjährigen Co-Trainer ein gutes Händchen für die Mannschaft. „Gute Dynamik. Guter Geist in der Mannschaft. Auf jeden Fall ein guter Anfang.“ Recht viel mehr als das Adjektiv „gut“ – er benutzte es sechsmal beim Telefonat – ließ sich Löw aber auch nicht entlocken. Im November könnte sich das aber ändern, denn dann treffen sich die beiden zum ersten Mal seit dem Trainerwechsel bei einem öffentlichen Termin.

Jogi Löw bricht sein Schweigen – am 11. November bereitet der DFB ihm eine Bühne

Löw wird im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels der DFB-Auswahl gegen Liechtenstein in Wolfsburg am 11. November offiziell beim DFB verabschiedet. Die Umstände – Ort, Gegner und Zeitpunkt – sorgten zuletzt für Diskussionen. „Welche Bühne wäre schon groß genug für einen Weltmeistertrainer?“, sagte Benedikt Höwedes zuletzt bei Sportbuzzer mit Blick auf den eher unbedeutenden Gegner. Der Weltmeister von 2014 betreut den Löw-Abschied beim DFB. Der passende Moment sei gekommen, meinte Höwedes. „Es spricht für Jogis Größe, dass er Hansi Flick erst einmal in Ruhe hat arbeiten lassen. Der Jahresabschluss steht an, es wäre sicher nicht richtig, das Thema noch mit ins WM-Jahr 2022 zu nehmen.“ (jo)

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