Bundestrainer tritt zurück

Irre Jogi-Momente: Als sich Lukas Podolski „auch mal die Eier kraulte“

Jogi Löw und Lukas Podolski umarmen sich bei einer Pressekonferenz.
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Zwischen Jogi Löw und Lukas Podolski herrschte eine gute Vertrauensbasis.

16 Jahre Jogi Löw - eine Ära geht zu Ende. Es gab eine Menge irrer Momente in der Zeit des Bundestrainers. Für einen ist Lukas Podolski hauptverantwortlich.

München - Es gibt erwachsene Leute, die in ihrem Leben nur einen Bundestrainer erlebt haben - viel mehr muss man zum Ausmaß der Ära von Jogi Löw nicht sagen. Nach der EM 2021 macht er Schluss und übergibt das große Vorhaben Umbruch an seinen Nachfolger. Wer das sein wird, ist momentan die am heißesten diskutierte Frage im deutschen Sport.

Jogi Löw hört auf: Verrückte Momente bleiben im Gedächtnis

Wer auf die Zeit des Schwarzwälders zurückblickt, erinnert sich an Momente des Triumphs, aber auch an Momente der Enttäuschung. Über allem steht der Weltmeistertitel 2014 in Brasilien, als Fußball-Deutschland Löw zu Füßen lag. Der heute 61-Jährige hat den deutschen Fußball zweifellos auf eine neue Stufe gehoben, in den letzten Jahren seiner Amtszeit musste er allerdings auch mit viel berechtigter und unberechtigter Kritik umgehen.

Bevor er bei der Europameisterschaft sein letztes Meisterstück vollbringen will, blicken wir auf kuriose Momente in seiner 16-jährigen Amtszeit zurück. Bei der EM 2016 machten unvorteilhafte TV-Videos von Löw die Runde, in denen er sich in die Hose griff. Nachdem er bereits 2014 mit einem Popel-Video für Aufsehen gesorgt hatte, wuchs sich die Sache zu einem waschechten „Hosenskandal“ aus. Es gab so viel Spott, dass das Ganze sogar auf einer Pressekonferenz zum Thema wurde.

Video: Lukas Podolski äußert sich zum „Eier-Skandal“ um Jogi Löw

Lukas Podolski sprang damals für seinen Trainer in die Bresche und wischte das Thema mit einem Satz vom Tisch: „80 Prozent von euch und ich kraulen uns auch mal an den Eiern, von dem her ist das glaube ich in Ordnung“. Es musste Podolski sein, der unter anderem wegen seines Humors auch noch Teil des Teams war, als er seinen sportlichen Zenit schon überschritten hatte.

Plötzlich war wieder klar, dass man den Fußball nicht immer ernster nehmen muss als er ist. Manchmal braucht es eben Lukas Podolski dafür. (epp)

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