Wer wird Bundestrainer?

Klopp-Ratschlag für den DFB! „Das wäre meine erste Lösung gewesen, vielleicht fragt ihr den mal“

Jürgen Klopp sagt dem DFB erneut ab - er wird nicht der neue Bundestrainer. Wer wird dann Nachfolger von Jogi Löw? Der Liverpool-Coach hat einen Vorschlag.

Update vom 11. März, 10.14 Uhr: Jürgen Klopp als Nachfolger von Jogi Löw - für viele deutsche Fans wäre das die Ideallösung. Der Liverpool-Trainer betonte nun aber nochmal, dass er nicht zur Verfügung steht. Vor dem 2:0 in der Champions League über Leipzig sagte er bei Sky: „.Es ist ganz schön, dass ich genannt werde. Aber es ist auch unangenehm, wenn man immer absagen muss. Ich kann ja nicht. Die Situation ist vollkommen klar: Eigentlich dürfte man mich gar nicht fragen, ich habe ja noch einen Vertrag. Warum sollte ich jetzt sagen: ‚Liverpool interessiert mich nicht mehr. Was wir in den letzten Jahren mit den Jungs gehabt haben, läuft gerade nicht so gut. Das ist ein guter Zeitpunkt, um sich aus dem Staub zu machen und alle paar Wochen ein bisschen Deutschland zu trainieren.‘“

Klopp hatte aber noch einen Rat: „Ralf Rangnick würde dem DFB auch gut tun. Das wäre meine erste Lösung gewesen, vielleicht fragt ihr den mal. Er hat im Moment auch noch Zeit.“ Rangnick selbst saß zu dieser Zeit im Sky-Studio - er wollte ein mögliches Engagement nicht ausschließen.

Deutschland sucht den Bundestrainer: Jürgen Klopp steht aber nicht zur Verfügung

Erstmeldung vom 10. März, 18.15 Uhr: Liverpool - Diese Chance kommt nur ganz selten in einer Trainerkarriere: Bundestrainer von Deutschland werden! Jogi Löw wird nach seinem Rücktritt nach der Europameisterschaft 15 Jahre im Amt gewesen sein. Die Tür beim DFB öffnet sich im Sommer wieder. Welcher Top-Trainer greift zu? Millionen von Fans wünschen sich den charismatischen Jürgen Klopp.

Jürgen Klopp lehnt Bundestrainer-Job ab - warum eigentlich?

„Dass ich gefragt wurde, ist erstmal eine Ehre. Aber ich sage: Nein, ich habe einen Vertrag. Selbst wenn Liverpool mich jetzt rausschmeißen würde, dann werde ich ganz sicher ein Jahr Pause machen.“, sagte Jürgen Klopp bei Sky. Der Trainer des FC Liverpool steckt mit seinem Klub in einer tiefen Krise, einzig der Champions-League-Titel ist in dieser Saison noch drin. Klopp will deshalb die Diskussion um ihn als möglichen Nachfolger von Löw im Keim ersticken, um nicht unnötig Unruhe bei den Reds zu schüren.

Dabei spricht eigentlich alles für den Schwarzwälder. Klopp hat in mittlerweile über fünf Jahren in England alles erreicht. Nach dem Königsklassen-Titel 2019 holte er in der Vorsaison nach 30 langen Jahren den Meistertitel zurück nach Liverpool. In diesem Jahr gibt es viele Parallelen zu seiner letzten Saison in Dortmund. Nach vielen Jahren beim BVB lief es nicht mehr nach Plan. Doch nach Klopps angekündigten Rücktritt zum Saisonende spielte die Borussia damals plötzlich wie befreit auf. Dieses Szenario ist nun auch in Liverpool nicht mehr auszuschließen. Nach seinem Aus in Dortmund heuerte Klopp übrigens nur wenige Wochen später in Liverpool an und verzichtete für diese Chance auf ein Jahr Pause.

Klopp als Löw-Nachfolger - im Sommer bereits die letzte Chance?

„Jetzt wird ein neuer Trainer kommen, und wenn der 2022 und 2024 erfolgreich ist, dann wird nach mir kein Hahn krähen“, sagte Klopp zum Löw-Rücktritt. Klopp hat immer betont, eines Tages gerne Bundestrainer zu werden, das Timing passe jetzt aber nicht. Nach Bild-Informationen lehnt er die WM 2022 in Katar ab, ihn reize aber die Europameisterschaft 2024 im eigenen Land. Klopp führt Deutschland zu Hause zum Titel - diese Vorstellung dürfte Millionen Fan-Herzen höher schlagen lassen.

Löws überraschender Rücktritt schon in diesem Sommer dürfte Klopps Karriereplan allerdings beeinflussen. Ein Umdenken ist nicht ausgeschlossen. Möglicherweise setzt der DFB auch auf eine Interimslösung mit dem aktuellen U21-Trainer Stefan Kuntz, bevor Klopp dann ab 2023 übernimmt. Klopp hat in der Vergangenheit oft betont, dass er den Trainerjob nicht ewig ausüben wolle. „Dass ich mit Mitte 60 noch auf der Trainerbank sitze, ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Stattdessen kerngesund auf einer anderen Bank zu sitzen, das ist schon eher das Ziel“, so der 53-Jährige. Vielleicht ist für Klopp schon im Sommer die letzte Chance gekommen, einmal Bundestrainer zu werden. (ck)

Rubriklistenbild: © Barbara Gindl/dpa

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