"Der Herr Tarnat hat damals abgewunken"

Weigl: Darum wollte Bayern ihn nicht haben

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Julian Weigl wechselte im Sommer von 1860 zu Borussia Dortmund.

München/Rosenheim - Julian Weigl rockt beim BVB die Liga! Der Ex-Löwe stand vor einigen Jahren schon im Fokus des FC Bayern, aber der wollte ihn dann doch nicht.

Wer hätte das gedacht? Julian Weigl ist bislang der Senkrechtstarter der noch jungen Saison der Fußball-Bundesliga. Bei Borussia Dortmund brilliert der 19-Jährige, als wäre er schon ein alter Hase im Oberhaus. Dabei wechselte er doch erst vor einigen Wochen aus der 2. Liga vom TSV 1860 München zum BVB.

Was bislang nur wenige wussten: Vor fünf Jahren war der FC Bayern am Talent Weigl interessiert, als der damals 14-Jährige noch in der Jugend des TSV 1860 Rosenheim spielte. Hans Fingernagel, der Jugendleiter der Rosenheimer, erinnert sich im Interview mit Sport1. "Er war bis 2010 bei uns in der U15. Man hat damals schon gesehen, dass er ein Riesen-Talent ist, dass er weit kommen kann."

Das rief den Rekordmeister auf den Plan. "Der FC Bayern hat angefragt, wir waren damals Kooperationspartner. Wir wollten natürlich dann, dass er zum FC Bayern wechselt", sagt Fingernagel. "Aber der Herr Tarnat und die Verantwortlichen haben damals abgewunken und haben gesagt, er wäre noch zu wenig dynamisch."

Statt zum FC Bayern ging das Talent zum den Löwen und entwickelte sich dort prächtig. An Dynamik fehlt es Julian Weigl nun nicht mehr, so ass die Dortmunder ihn für 2,5 Millionen Euro von der Grünwalder Straße nach Westfalen holten.

fw

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