1860 profitiert von guter Nachwuchsarbeit

Weigl spült Rosenheim Geld in die Kasse

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Julian Weigl.

München - Derzeit sorgt Julian Weigl bei Borussia Dortmund für Furore. Der Ex-Löwe macht aber nicht nur seinen aktuellen Klub glücklich, sondern auch seinen Jugendverein.

Die bestmögliche fußballerische Ausbildung im Jugendbereich steht an vorderster Stelle beim TSV 1860 Rosenheim. Viele Talente und Spitzenfußballer haben diese Ausbildung bei den 60ern absolviert, allen voran natürlich Weltmeister Bastian Schweinsteiger. Auch der Ostermünchener Julian Weigl, der gerade bei Borussia Dortmund für Furore sorgt und zum Juniorennationalspieler herangereift ist, war ein 60er.

Im Rahmen seiner vielfältigen Bemühungen um die Förderung des Nachwuchsfußballs hat der Deutsche Fußball-Bund ein „Bonussystem für Amateurvereine“ geschaffen: Dabei werden die Stammvereine von Junioren-Nationalspielern mit einer finanziellen Zuwendung bedacht, bei denen der Spieler eine Mindestverweildauer von zwei Jahren im Verein hatte. Julian Weigl spielte bis 2010 beim TSV 1860 in Rosenheim und fällt für die 60er unter diese Zuwendung.

Diese Zuwendung dient als „Dankeschön“ und als Anerkennung für die Förderung talentierter Nachwuchsspieler auf dem Weg zu einer möglichen „großen Karriere“. In Fürth kam es nun zur Scheckübergabe durch den Bayerischen Fußballverband im Rahmen einer kleinen Feier. Anschließend besuchten die Vereinsvertreter noch gemeinsam das EM Qualifikationsspiel der U21 Deutschland – Österreich.

Die Beträge errechnen sich aus den Spielberechtigungszeiten der Spieler ab Beginn ihrer aktiven Laufbahn (erste Passausstellung) bei den entsprechenden Vereinen.

Berücksichtigt werden in diesem Jahr Spieler, die in der Spielzeit 2013/14 zu ihrem ersten Junioren-Länderspiel nominiert wurden. Der Zuschuss ist durch den DFB ausschließlich zur Jugendarbeit in den bedachten Vereinen bestimmt.

Quelle: fussball-vorort.de

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