Nach geplatztem Draxler-Wechsel

Juve-Manager kritisiert S04: "Ein mysteriöser Verein"

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Horst Heldt ist beim FC Schalke 04 der Vorstand der Bereiche Sport/ Marketing sowie Sport und Kommunikation.

Turin - Juventus Turin zeigt sich nach dem verlorenen Transfer von Julian Draxler als schlechter Verlierer. Der Manager der "Alten Dame" kritisiert Schalke 04 scharf.

Juventus Turins Manager Giuseppe Marotta hat den FC Schalke 04 nach dem geplatzten Wechsel von Fußball-Nationalspieler Julian Draxler scharf kritisiert. „Es gab objektive Schwierigkeiten bei Draxler, angefangen bei den Verhandlungen mit Schalke 04, ein mysteriöser Verein“, sagte er am Mittwoch. „Wir haben zurückgezogen, nachdem es eine übertriebene Forderung von 36 Millionen Euro gab, außerdem fehlte der Wille des Spielers.“ Der italienische Meister hatte wochenlang um den 21-Jährigen gebuhlt, jedoch ohne Erfolg. Draxler war stattdessen zum VfL Wolfsburg gewechselt.

„Ich bin enttäuscht wegen des fehlenden Dialogs, nicht, weil der Spieler nicht zu uns gekommen ist“, sagte Marotta. Am Wochenende hatte er noch behauptet, die Verhandlungen über Draxler seien nie konkret gewesen. Den Kader des Champions-League-Finalisten hält Marotta trotz der Abgänge von Andrea Pirlo, Arturo Vidal und Carlos Tevez und zwei Liga-Niederlagen für stark genug. „Ich mache mir keine Sorgen um die Qualität, wir haben einen Kader mit Perspektive.“

Den französischen Mittelfeld-Star Paul Pogba hatte Marotta in diesem Jahr für unverkäuflich erklärt. „Wenn er weiter so spielt, werden 100 Millionen Euro Ablöse sicher nicht reichen“, sagte Marotta über Pogba, der unter anderem von Manchester City umworben worden war.

dpa

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