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Viererpack bei Juve-Debüt: Ronaldo Junior stellt kriselnden Papa in den Schatten

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Cristinao Ronaldo jr. feuert seinen Vater an
Cristiano Ronaldo jr. feuert seinen Vater an. © AFP / FRANCISCO LEONG

Vier Tore im ersten Spiel hatten sich die Fans von Juventus Turin wohl auch von Cristiano Ronaldo erhofft. Doch während der Weltstar noch ohne Treffer dasteht, machte zumindest sein Sohn mit einer Tor-Gala von sich reden.

Turin - So geht das, Papa! Cristiano Ronaldo jr. hat bei seinem Debüt für die U9 von Juventus Turin dem Familiennamen alle Ehre gemacht. Ganze vier Mal netzte der Sohn des fünfmaligen Weltfußballers beim 5:1-Sieg gegen Lucento und führte das Jugendteam der „Alten Dame“ quasi im Alleingang zum Sieg.

Bei DAZN hatte sich Ronaldo bereits vor der Partie begeistert von der Einstellung seines Sohnes auf dem Fußballplatz gezeigt: „Er wird so wie ich, ich bin mir zu 100 Prozent sicher. Ich würde ihm gerne einige Dinge beibringen, aber letztendlich wird er sich entscheiden, was zu tun ist, und er wird immer meine Unterstützung haben. Aber natürlich möchte ich, dass er ein Spieler wird, weil ich denke, dass er auch eine Leidenschaft dafür hat.“

Cristiano Ronaldo in Italien in der Kritik

Für Ronaldo selbst läuft es nach seinem Wechsel in die Serie A eher schleppend. Zwar konnte Juve die ersten drei Ligaspiele allesamt gewinnen, doch keiner der insgesamt sieben Treffer geht auf das Konto des Portugiesen. Was bei den meisten Spielern nicht mal eine Randnotiz in einer Sportzeitung wert wäre, bringt Ronaldo in den italienischen Gazzetten in die Schlagzeilen.

Die Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera kommentierte die Leistung des 33-Jährigen beim 2:1-Sieg gegen Parma Calcio kritisch:"Ronaldo spielt allein in seiner eigenen Welt, jener eines exzentrischen Stars."

Juventus Turin: Allegri erklärt Torflaute von Ronaldo

Rückendeckung für Ronaldo gab's von Coach Massimiliano Allegri, der die Torflaute des Weltstars mit der Umstellung auf die Serie A begründete. Zuvor war Ronaldo neun Jahre für Real Madrid aufgelaufen und hatte mit den Königlichen unter anderem vier Champions-League-Titel gewonnen.

„In der italienischen Meisterschaft wird mehr auf die Verteidigung geachtet, und er weiß das, er ist ein schlauer Junge. Bei uns wird es schwieriger sein, 40 Tore zu schießen", sagte der 51-Jährige der Nachrichtenagentur ANSA.

Vielleicht sollte CR7 in naher Zukunft mal zum Anschauungsunterricht beim Sohnemann vorbeischauen. Der hat bereits gezeigt, wie man die Verteidiger in Italien zum Narren hält.

tlm

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