Twitter-User erzürnt

Skandal bei Ronaldo-Klub: Juventus Turin zum Handeln gezwungen

Cristiano Ronaldo steht vor einer Menschenmenge Turiner Fans
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Cristiano-Ronaldo-Klub Juventus Turin sorgt für einen Skandal.

Juventus Turin sorgt für einen Skandal. Der Verein von Cristiano Ronaldo reagiert nach einem Post auf Twitter - die Fans konnten es nicht fassen.

Turin - Juventus Turin hat durch einen fragwürdigen Twitter-Post für einen Skandal gesorgt. Der Klub, bei dem Superstar Cristiano Ronaldo unter Vertrag steht, veröffentlichte auf dem Social-Medial-Kanal des Damenteams das Foto der Spielern Cecilia Salvai, die sich offensichtlich über das äußere Erscheinungsbild asiatischer Reisfarmer lustig macht.

Dabei posiert die Profifußballerin auf dem Trainingsplatz des italienischen Spitzenvereins mit einem Hütchen auf dem Kopf. Zusätzlich zieht sie ihre Augenpartie mit Hilfe ihrer Finger in die Länge, um eindeutig auf ein stereotypisches Erkennungszeichen asiatisch-stämmiger Mitmenschen zu verweisen.

Juventus Turin: Rassismus-Skandal auf Twitter

Die Twitter-Gemeinde zeigte sich erzürnt über den abfälligen Post des Klubs und wies die Verantwortlichen auf den rassistischen Inhalt der Kurznachricht hin. Vor allem die abfällig bebilderte Überschrift löste bei den Nutzern einen Sturm der Entrüstung aus.

Juventus Turin entschuldigt sich für Skandal-Tweet und bezieht Stellung

Die Reaktion von Juve ließ nicht lange auf sich warten. Bereits nach kurzer Zeit veröffentliche der Twitter-Kanal der Frauenmannschaft eine Stellungnahme auf den Shitstorm und bat um Entschuldigung.

„Wir entschuldigen uns aufrichtig dafür, dass unser Tweet, der nicht darauf ausgelegt war, eine Kontroverse zu verursachen oder einen rassistischen Unterton zu enthalten, jemanden beleidigt haben könnte. Juventus war schon immer gegen Rassismus und Diskriminierung“, heißt es in der Kurznachricht.

Das Foto konnte nach der Veröffentlichung auch auf der Webseite des Vereins als Teil einer Fotostrecke eingesehen werden. Mittlerweile ist es von allen Plattformen verschwunden.

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