Vier Spiele vier Niederlagen – Finks Ingolstädter wollen die Serie brechen

Kampf gegen den Freitagsfluch

Vorsicht, Freitag! Diese Bilanz des FC Ingolstadt liest sich echt bitter: vier Freitagsspiele, vier Niederlagen.

1:3 gegen Kaiserslautern, 0:1 in Aachen, 1:2 gegen Augsburg und 0:3 in Ahlen.

Heute ist es gegen den FSV Frankfurt (18 Uhr, Tuja-Stadion) wieder so weit. Und zum Hinrunden-Abschluss wartet die TuS Koblenz – am Freitag darauf. Wann endet der Freitagsfluch?

Unbedingt noch vor der Winterpause, plant Trainer Thorsten Fink: „Noch ein paar Punkte, dann können wir in Ruhe Weihnachten feiern.“ Ein oder zwei Zähler wären zur Not auch okay, aber dann müsse der FC in der Rückrunde ein paar Punkte mehr einsacken, fordert der 41-Jährige. Wie es auch kommen möge: „Wir bleiben da cool“, sagt Fink, für den die beiden Spiele gegen Kellerklubs kein Selbstläufer sind. Der Schanzer-Coach ist sich zwar sehr wohl bewusst, dass Mitaufsteiger Frankfurt Tabellenletzter ist und am vergangenen Montag eine 1:4-Schlappe gegen den FSV Mainz bezogen hat. „Aber das macht die Aufgabe nicht einfacher. Sie müssen uns schlagen, wenn sie wieder hochkommen wollen“, mahnt er. Fink erwartet ein schwieriges Spiel, weil sich der FSV hinten reinstellen dürfte.

Der Druck ist in Ingolstadt nach drei Niederlagen in Folge auf jeden Fall da. Gut so, sagt Fink: „Unter Druck waren wir immer erfolgreich. Damit können wir umgehen. Das war schon im letzten Jahr so.“ In der Aufstiegssaison bezogen die Schanzer allerdings auch zwei Pleiten gegen den FSV – mit 1:3 und 0:5. Dass seine Mannschaft Revanche nehmen will, ist Fink nicht wichtig. „Ich habe es schon erlebt, dass die Mannschaft im Training heiß war, und im Spiel kalt wie Eis. Sie müssen heiß auf Punkte sein, nicht auf den FSV Frankfurt.“Wer stürmt, ist offen. Ersin Demir, Steffen Schneider und Steffen Wohlfarth stehen zur Auswahl. Ansonsten hatte Markus Karl nach einer Rippenprellung Probleme mit der Atmung. Sollte er ausfallen, darf Marcel Hagmann ran. Aber Fluch hin oder her – es gibt auf jeden Fall was zum Feiern: Die ersten 1000 Fans mit einer Nikolausmütze oder im Nikolausoutfit bekommen freien Eintritt zu den Stehplätzen. Alle Nikoläuse bekommen ihr Gratis-Ticket ab 16.30 an bei der Sonderkasse an der Asamstraße.

tk

Quelle: tz

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