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Kehl: Probleme zwischen Reus und Hummels sind „Humbug“

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Sebastian Kehl
BVB-Sportchef Sebastian Kehl wünscht sich Spieler, die nach verlorenen Spielen ihre Unzufriedenheit zeigen. © Daniel Karmann/dpa

Sportchef Sebastian Kehl und Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund haben Berichte über Unstimmigkeiten zwischen Kapitän Marco Reus und dessen Stellvertreter Mats Hummels dementiert.

Dortmund - „Für uns und die beiden ist es kein Thema, dass sie in der Sekunde nach dem Spiel emotional damit umgehen. Da geht es auch nicht drum, dass einer nicht gewinnen will, oder um ein Mentalitätsthema. Das ist alles Humbug“, sagte Kehl am Tag vor dem Derby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Kehl beruhigt

Hummels war nach dem Schlusspfiff beim 1:2 in der Champions League bei Manchester City mit erhobenem Zeigefinger auf Reus zugelaufen und hatte auf ihn eingeredet. „Alle waren enttäuscht und jeder geht anders damit um“, sagte Kehl: „Da bleibt überhaupt nichts. Beide wollen gewinnen, und wir sind froh, dass sie da sind.“ Dass er die grundsätzliche Kritik Hummels, bei den Gegentoren in der 80. und 84. Minute sei nicht engagiert genug verteidigt worden, relativierte, sei „kein Rüffel für Mats Hummels“ gewesen.

Hummels selbst reagierte sauer auf Berichte über Unstimmigkeiten. Er äußere ich normalerweise „nicht zu diesen (Falsch-)Meldungen, aber dieses Mal nervt es mich zu sehr“, schrieb er auf Twitter. Und weiter: „Sowohl mit Marco als auch mit Emre ging es in Manchester nicht um individuelles Verhalten sondern um unser mannschaftliches (!) Passivwerden in den letzten 15 Minuten des Spiels.“

Terzic bezeichnete die Diskussion um den Vorfall als rein medial. „Ich habe es gar nicht mitbekommen, ich habe es nur gelesen. Es ist euer Thema, nicht unser Thema“, sagte er den Journalisten: „Dass es für euch so ein großes Thema ist, juckt uns nicht.“

Er wünsche sich sogar mehr Spieler, die nach verlorenen Spielen ihre Unzufriedenheit zeigen. „Wir waren alle enttäuscht und die beiden haben das eindrucksvoll gezeigt“, sagte er: „Ich würde mir wünschen, dass diese Gruppe derer, denen wichtig ist, dass wir Spiele nicht verlieren, noch größer wird.“ dpa

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