Kein neuer Präsident bis Klärung von Platini-Einspruch

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Michel Platini wurde von der FIFA wie auch Sepp Blatter für acht Jahre gesperrt. Foto: Georgi Licovski

Nyon (dpa) - Die UEFA will keinen Nachfolger für den derzeit gesperrten Präsidenten Michel Platini wählen, bis dessen Fall von allen Instanzen geklärt ist. Das teilte die Europäische Fußball-Union nach der Sitzung ihres Exekutivkomitees am Freitag in Nyon mit.

Platini war von der FIFA-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden. Er hat Einspruch bei der Beschwerdekammer des Fußball-Weltverbandes und dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen das Urteil angekündigt. Dem Franzosen wird eine Zahlung in Höhe von zwei Millionen Franken durch den ebenfalls gesperrten FIFA-Chef Joseph Blatter vorgeworfen.

Die UEFA hat am 25. Februar einen außerordentlichen Kongress in Zürich einberufen. Einen Tag später wählt die FIFA dort einen Nachfolger für Blatter. Ursprünglich hatte Platini sich um das Spitzenamt im Weltverband bewerben wollen. Der reguläre UEFA-Kongress 2016 war vom Exekutivkomitee im Dezember vom 23. März auf den 3. Mai in Budapest verschoben worden. Daher war angenommen worden, dass bei diesem Termin ein Nachfolger für Platini bestimmt werden solle. "Wir hoffen, dass sein Name reingewaschen wird, so dass er so schnell wie möglich in Europas Fußball-Familie zurückkehren kann", hieß es in einem UEFA-Statement.

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