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Keine Einigung zwischen Klub und Spieler

Streit eskaliert völlig: Weltmeister wird von seinem Verein fristlos gefeuert

Deutschlands Spieler (v.l.) Matthias Ginter, Sebastian Rudy, Marco Reus, Kevin Großkreutz, Erik Durm und Lukas Podolski laufen nach der Niederlage vom Platz.
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Kevin Großkreutz wurde beim KFC Uerdingen rausgeworfen.

In der 3. Liga scheint das Kapitel KFC Uerdingen für Kevin Großkreutz endgültig beendet. Dem Weltmeister von 2014 wurde offenbar mit sofortiger Wirkung gekündigt.

  • Das Verhältnis von Kevin Großkreutz und seinem Verein KFC Uerdingen war bereits zerrüttet.
  • Nun scheint es zur endgültigen Trennung gekommen zu sein.
  • Der Klub aus der 3. Liga hat den Weltmeister von 2014 offenbar vor die Tür gesetzt.

Krefeld - Seine sportlich besten Zeiten hat er hinter sich, mit dem BVB holte er zwei deutsche Meisterschaften und den DFB-Pokal. 2014 krönte er sich mit der Nationalmannschaft zum Weltmeister.

Nach dem Ende bei seinem Herzensklub in Dortmund folgten ein Engagement beim Bundesligisten VfB Stuttgart und Zweitligist Darmstadt 98, ehe Kevin Großkreutz sich dem KFC Uerdingen in der 3. Liga anschloss. Doch auch dieses Kapitel scheint nun vorbei zu sein - mit einem unrühmlichen Ende.

KFC Uerdingen: Ex-Weltmeister Großkreutz gefeuert - keine Einigung in Gehaltsstreit

Nach einem Bericht von RP Online muss der frühere Champions-League-Finalist in Krefeld die Koffer packen. Der KFC habe demnach Großkreutz am Donnerstag die schriftliche Kündigung überreicht. Dem war am 17. September eine Verhandlung zwischen Klub und Spieler vor dem Arbeitsgericht vorausgegangen.

Dort hatte der Vorsitzende Richter David Hagen beide Parteien eindringlich ans Herz gelegt, sich bis zum Monatsende zu einigen. Großkreutz und der Drittligist hatten sich um vermeintlich ausgebliebene Gehaltszahlungen gestritten.

Video: Großkreutz zelebriert Pokal-Tor gegen Schalke

KFC Uerdingen: Großkreutz lehnte Gehaltskürzung wegen Corona ab

Dabei hatte Großkreutz den Weg vor das Arbeitsgericht gewählt, nachdem der Verein wegen der Corona-Pandemie die Spielergehälter um 30 Prozent hatte kürzen wollen. Der ehemalige BVB-Profi, dessen Kneipe in Dortmund durch die Corona-Krise vor dem Aus stand, lehnte dies ab, bereits im Juli 2019 hatte er sich zu einer Gehaltsanpassung von monatlich 51.000 auf 37.000 Euro bereit erklärt. Eine weitere Reduzierung wollte Großkreutz nicht hinnehmen.

Nun setzte der Krefelder Drittligist seinen Star endgültig vor die Tür. Laut Informationen der Bild geschah dies umgehend und fristlos. Vonseiten des KFC gab es bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall. Auch Kevin Großkreutz hüllt sich bislang in Schweigen. (kh)

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