Klatsche in Mainz: Köln taumelt der 2. Liga entgegen

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Der Kölner Torwart Michael Rensing (r) wendet sich nach dem Elfmeter zum 0:1 von den jubelnden Mainzer Spielern Maxim Choupo-Moting (l) und Eugen Polanski ab.

Mainz - Ein völlig indisponierter 1. FC Köln taumelt der 2. Liga entgegen und hat im Abstiegskampf Aufbauarbeit für den FSV Mainz 05 geleistet. Die Kölner kassierten eine richtige Klatsche.

Die Rheinhessen vergrößerten mit einer 4:0 (3:0)- Klatsche den Abstand vor den Gästen und Relegationsrang 16 auf sieben Punkte. Damit haben die Mainzer den Klassenverbleib im Fußball- Oberhaus bei vier ausstehenden Spielen fast sicher. Eugen Polanski (19. Minute) mit einem fragwürdigen Foulelfmeter, Mohamed Zidan (32.), Nicolai Müller (37.) und Adam Szalai (54.) sorgten am Dienstagabend vor 34 000 Zuschauern für den ungefährdeten Erfolg.

Mit der fünften Partie ohne Dreier in Serie dürfte FC-Trainer Stale Solbakken wieder in den Fokus der Kritik rücken. Aber auch den Mainzern droht nach dem vierten Sieg im vierten Bundesligaspiel gegen die Kölner ein Nachspiel: In der ersten Halbzeit wurde Nationalstürmer Lukas Podolski von einem Gegenstand im Gesicht getroffen.

Von Giftgrün bis Königsblau - die Bundesliga-Trikots 2011/12

Von Giftgrün bis Königsblau - die Bundesliga-Trikots 2011/12

Aufsteiger FC Augsburg lässt Tobias Werner, Dominic Peitz und Marcel Ndjeng (v.l.) zur Präsentation antreten. © ap
Am blau-weißen Trikot von Aufsteiger Hertha BSC Berlin hat sich nicht allzuviel verändert. © getty
Gladbach-Neuzugang Oscar Wendt scheint sich im blütenweißen Trikot der Borussia wohlzufühlen. © getty
Mit giftig-grüner Trikotfarbe tritt der Meister von 2009 an, der VfL Wolfsburg. © dapd
Für Klaas-Jan Huntelaar und Schalke 04 hat sich an der Trikotfarbe nichts geändert: königsblau. © getty
Marko Marin trägt den klassisch grünen Dress von Werder Bremen. © getty
Neuer Mann, neue Arbeitskleidung: William Kvist zeigt das neue Trikot des VfB Stuttgart. © dpa
Die in weißem Grundton mit dezenten blauen Längsstreifen gehaltene Arbeitskleidung von 1899 Hoffenheim schmückt in der Saison das Logo des neuen Hauptsponsors Suntech. © dapd
Die Laune des kölschen Prinzen Lukas Podolski kann nur wenig verderben - erst recht nicht das strahlend weiße Jersey des 1. FC Köln. © getty
Der SC Freiburg vertraut auf ein rot-schwarzes Streifenmuster. © dpa
David Jarolim in der dem Trikotsponsor des Hamburger SV angepassten Pose. © getty
Das erneut in Bordeauxrot gefärbte Trikot des 1. FC Kaiserslautern gefällt auch Neuzugang Richard Sukuta-Pasu. © getty
Der "Club " aus Nürnberg präsentiert abgesetzte Querstreifen auf der Brust. © dpa
Rot ist die dominierende Farbe des Mainzer Trikots, hier vorgeführt von neuzugang Zoltan Stieber. © getty
Steht auch verletzten Spielern ganz gut: das neue Jersey von Hannover 96. © ap
Rot und Gold sind die Farben des neuen Bayern-Trikots. © dpa
Lars Bender trägt das schwarz-rot gehaltene Jersey von Bayer Leverkusen. © getty
Shinji Kagawa präsentiert das neue Trikot des amtierenden Meisters Borssia Dortmund. © getty

Wie der in Ungnade gefallene Stürmer Milivoje Novakovic stand Slawomir Peszko nach seiner Alkohol-Eskapade vom Wochenende bei den Rheinländern nicht im Kader. Doch zu Beginn zeigten sich die Kölner noch von den Unruhen vor der Partie unbeeindruckt, attackierten früh und störten die zunächst fahrigen Mainzer Angriffsbemühungen.

Da der FC offensiv jedoch auch wenig strukturiert agierte, ergaben sich in der Anfangsviertelstunde auf beiden Seiten keine Torchancen. So sorgte Schiedsrichter Felix Brych für Aufregung. Zwar berührte Kölns Verteidiger Ammar Jemal seinen Gegenspieler Szalai leicht an der Brust, der ins Team gerückte Angreifer fiel aber äußerst theatralisch. Polanski ließ FC-Torwart Michael Rensing keine Chance.

Die gebeutelten Rheinländer waren von dem unglücklichen Rückschlag komplett geschockt. Hatte sich die schlechteste Abwehr der Bundesliga zunächst noch mit einer selten gezeigten Ordnung präsentiert, klappte nach dem 0:1 nichts mehr.

Mit den neuen Freiheiten zog Mainz ein Kurzpassspiel mit feinen Kombinationen auf und nutzte die Unaufmerksamkeiten der Kölner eiskalt. Nicolai Müller legte im Strafraum überlegt auf Zidan ab, der den Ball zu seinem siebten Saisontor in die linke Ecke schob. Noch vor der Pause sorgte Müller nach einem Traumpass von Eric Maxim Choupo-Moting für die frühe Vorentscheidung. Drei Schüsse, drei Tore - mit einer perfekten Ausbeute gingen die Rheinhessen in die Halbzeit.

Studie: Mit diesen Fußballern wollen unsere Frauen Sex!

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Michael Ballack ist die Sexbombe unter den deutschen Fußballern. 19,5 Prozent der befragten Frauen hätten in einer Umfrage des Fremdgehportals "Ashley Madison" gerne eine Affäre mit dem Capitano. © dpa
15,2 Prozent würden Mario Gomez nicht von der Bettkante stoßen © Getty
Bastian Schweinsteiger ist für 12,9 Prozent der Befragten sexuell begehrenswert. © Getty
Bei Cacau würden 10,2 Prozent schwach werden © Getty
7,3 Prozent würden sich für Raul entscheiden © Getty
4,3 Prozent würden einen Seitensprung mit Mats Hummels wagen © Getty
Mit Raffael von Hertha  BSC hätten 4,2 Prozent gerne Sex © dpa
Für Carlitos von Hannover 96 würden sich 3,7 Prozent entscheiden © Getty
Mit Edson Braafheid würden 3,6 Prozent gerne schnackseln © Getty
Mit Manuel Neuer würden 3,5 prozent gerne ins Bett © Getty
Lukas Podolski wäre für 3 Prozent der Befragten eine Sünde wert © Getty
Mike Hanke ist ganz nach dem Geschmack von 2,4 Prozent © Getty
Sami Allagui vom FSV Mainz 05 ist für 2,3 Prozent eine Sexbombe © AP
Mit Gonzalo Castro wollen 2,2 Prozent ein erotisches Abenteuer © AP
2,0 Prozent fliegen auf Rene Adler © Getty
Ein Prozent will sich mit Marko Marin vergnügen © Getty
0,9 Prozent entscheiden sich für Dennis Aogo © Getty
Philipp Wollscheid vom 1. FC Nürnberg käme 0,7 Prozent als Betthupferl gerade recht © Getty
Auf Daniel Brinkmann vom FC Augsburg fahren 0,4 Prozent ab
Christian Tiffert wäre für 0,3 Prozent der perfekte One Night Stand © Getty
0,2 Prozent würden gerne etwas mit Lewis Holtby anfangen © dpa
Papiss Demba Cissé hätte nur bei 0;2 Prozent eine Chance © Getty
Philipp Lahm findet anscheinend gar keine der Befragten reizvoll: 0,0 Prozent © AP

In all den Jubel mischte sich auf Mainzer Seite jedoch auch Ärger über eine unschöne Szene. Vor den Heim-Fans wurde Podolski von einem Gegenstand getroffen und sank kurzzeitig mit einer Wunde unter dem rechten Auge zu Boden. “Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es in Mainz auch so einen Vollidioten gibt. Ich möchte mich entschuldigen bei Lukas Podolski“, sagte FSV-Manager Christian Heidel.

Zwar schoss der Nationalstürmer fünf Minuten nach Wiederanpfiff das erste Mal auf das Mainzer Tor, doch wenig später beendete Szalai auch die letzten Hoffnungen der Kölner. “Wir haben die Schnauze voll“, skandierten die FC-Fans schon 35 Minuten vor Ende und mussten frustriert die Heimreise antreten.

Von Detlef Rehling

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