Klitschko ist schon jetzt König

Er will zurück auf den Box-Thron. Nach vier Jahren steigt Witali Klitschko endlich wieder in den Ring und bietet am Samstag dem Nigerianer Samuel Peter die Stirn.

Wenn er gewinnt, könnte er mit seinem Bruder Schwergewichts-Weltmeister werden.

Ehrlich gesagt, wie der Kampf ausgeht, ist uns ziemlich egal. Denn: Die Klitschko-Brüder waren und sind noch immer unsere Könige. WBC, WBO oder Was-auch-immer. Was zählt, ist doch die appetitliche Muskelmasse mit Doktortitel, ihr politisches Engagement für ihre ukrainische Heimat, ihre Kinderhilfsprojekte, das schiefe Lächeln und nicht zuletzt das rrrrollende R wenn sie „schöne Frrrrau“ gurren. Eine von uns will das immer wieder hören. Bei ihr entfachten die schlagkräftigen Brüder bereits vor Jahren die große Leidenschaft. Ihr größter Triumph: Handsignierte Mini-Boxhandschuhe mit Widmung. Die hütet die Kollegin wie ihren Augapfel und zeigt sie jedem Gast, der sie (nicht) sehen will.

Gut, für viele sind die ­beiden „glattgegeelt“ und „Sponsoren-gebügelt“, wie wir irgendwelchen Sport-Blogs entnehmen. Pah, wohl neidisch, was? Die Verfasser solcher Zeilen kommen wahrscheinlich selbst nicht von der Couch runter. Dabei kann Mann sich bei Witali ein Beispiel nehmen: „Klitschko hat mit 37 ­Leistungswerte wie noch nie“, verkündet ­Trainer Fritz Sdunek voller Stolz. Na dann, auf in den Kampf, Dr. Eisenfaust, König der Viererkette!

Quelle: tz

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