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Klopp will Werbevertrag mit Ergo ruhen lassen

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Jürgen Klopp will seinen Werbevertrag mit Ergo ruhen lassen. © dpa

Düsseldorf - Die Sex-Party der Ergo-Versicherung in Budapest scheint auch BVB-Trainer Jürgen Klopp nicht geheuer zu sein: Er  will seinen Werbevertrag ruhen lassen.

Wie das Handelsblatt berichtet, will Werbefigur und Meistertrainer Jürgen Klopp wegen der Vorgänge seinen Vertrag mit der Versicherung ruhen lassen. Klopp werde vorerst keine weiteren Vorträge für das Unternehmen halten, zitiert die Zeitung seinen Berater. “Es gibt die Bitte von Jürgen Klopps Management nach einem Gespräch“, sagte der Ergo-Sprecher dazu.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Ergo-Versicherungsgruppe eine für kommendes Wochenende geplante Belohnungs-Reise von Top-Verkäufern nach Monaco abgesagt. “Eine solche Reise passt aktuell nicht ins Umfeld“, sagte Unternehmenssprecher Alexander Becker am Dienstag in Düsseldorf und bestätigte damit Informationen der Bild-Zeitung. “Die Absage ist kein Eingeständnis, dass auf der Reise irgendetwas zu beanstanden gewesen wäre“, betonte Becker. Die Vertriebsleute wollten in Monaco das Formel-1-Rennen anschauen.

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Die Versicherungsgruppe hatte in der vergangenen Woche einräumen müssen, dass bei einer Vertreter-Reise nach Budapest im Jahr 2007 eine organisierte Sex-Orgie gefeiert worden war.

dpa

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