Mit Schwung zum DFB

Kruse will für Wirbel sorgen

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In der Bundesliga spielt Kruse für Wolfsburg.

München - Mit Wolfsburg ist Max Kruse (27) ein guter Saisonstart geglückt. Den Schwung will er zum DFB mitnehmen. In der tz spricht der Stürmer über alles, was ihn derzeit bewegt, etwa...

sein Standing im Nationalteam: „Es ist immer wieder schön, eingeladen zu werden. Ich bin aber hier sicher nicht in der Position, Ansprüche stellen zu können.“

seinen Wert für das Team: „Der Bundestrainer weiß, was er von mir erwarten kann. Und seine Nominierungen zeigen mir, dass er mein Spiel schätzt und mir vertraut. Ich denke, meine Stärke ist meine Variabilität. Jeder weiß, dass ich nicht der klassische Stürmer bin. Aber ein bisschen Wirbel in die Abwehrreihen bringen, das ist doch nicht schlecht.“

seinen Start in Wolfsburg: „Ich habe schon in Freiburg und Gladbach nicht viel Zeit gebraucht, anzukommen. Ich bin ein Typ, der keinerlei Anlaufschwierigkeiten hat – und taktisch so gut geschult, dass ich mit allen Systemen gut klar komme. Außerdem finde ich immer sehr schnell Anschluss innerhalb eines Teams.“

die Gründe für seinen Wechsel: „Das Konzept hat mich überzeugt, deshalb habe ich in Gladbach meine Ausstiegsklausel gezogen. Ich spüre, dass es mit dem VfL möglich ist, ständig um Platz eins bis vier zu spielen. Manche meinen, ich sei nur wegen des Geldes gewechselt. Aber das sind Leute, die wenig Ahnung davon haben.“

das Transfergebaren: „Ich will es nicht verurteilen – aber im Grunde genommen ist es Wahnsinn, was gerade passiert. Vor ein paar Jahren noch ist Cristiano Ronaldo für 90 Millionen Euro gewechselt. Nun kosten auch andere Spieler 70, 80 Millionen. Das ist krass.“

Kevin De Bruyne: „Das Theater darum war schwer auszublenden, denn es war immer präsent. Wir in Wolfsburg haben uns bemüht, uns nicht zu sehr damit zu beschäftigen. Leicht war es nicht.“

die Gladbacher Krise: „Ich bin überrascht, denn man hat noch in der Vorsaison eine Mannschaft gesehen, die wenig zugelassen hat. Sicher war das 0:4 zum Start in Dortmund ein Dämpfer. Aber in Gladbach stehen sehr gute Leute in der Verantwortung, ich mache mir keine Sorgen um den Verein.“

MS

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