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Kuranyi will nicht um zweite Chance betteln

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Kevin Kuranyi will weiter um seine zweite Chance bei Bundestrainer Joachim Löw kämpfen, aber nicht betteln. © dpa

Düsseldorf - Kevin Kuranyi will weiter um seine zweite Chance bei Bundestrainer Joachim Löw kämpfen, für eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft indes nicht zum Bittsteller werden.

“Wer weiß: Vielleicht gelingt es mir doch noch, Meinungen zu ändern. Aber ich werde nicht darum betteln“, sagte der beim Bundesligisten FC Schalke 04 wiedererstarkte Kuranyi der “Welt am Sonntag“. Angreifer Kuranyi hatte sich im Oktober 2008 von der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) abgesetzt und war bei Löw daraufhin in Ungnade gefallen.

Der Bundestrainer schloss eine Rückkehr Kuranyis wiederholt ultimativ aus. “Ich habe mir immer gewünscht, eine zweite Chance zu bekommen“, sagte Kuranyi. “Aber wenn ein Trainer eine Entscheidung trifft und sie offensichtlich nicht zurücknehmen kann, muss ich es akzeptieren“, meinte der ehemalige Nationalspieler.

Sollte er die zweite Chance nicht bekommen, müsse er eben im Verein “für meine Zukunft arbeiten“, ergänzte Kuranyi, der sich auch für den Bremer Torsten Frings starkmacht. “Torsten Frings hat über Jahre seine Leistungen in der Nationalelf gebracht. So etwas darf nicht von einem auf den anderen Tag vergessen werden“, äußerte Kuranyi. Löw hatte Frings für das WM- Qualifikationsspiel in Aserbaidschan nicht berücksichtigt und sich mit dieser Entscheidung der Kritik des Routiniers ausgesetzt.

dpa

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