DFB-Elf mit klarem Sieg gegen Aserbaidschan

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Mühelos: Deutschland siegt 6:1 gegen Aserbaidschan.

Köln - Sechs-Punkte-Auftrag erfüllt. Mit dem erwarteten Torfestival gegen Aserbaidschan ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein optimaler Start in die EM- Qualifikation gelungen.

Nach dem 6:1 (3:0) am Dienstag in Köln gegen den von Berti Vogts trainierten Außenseiter geht Joachim Löws Auswahl als Spitzenreiter der Gruppe A in das Gipfeltreffen am 8. Oktober im Berliner Olympiastadion gegen die ebenfalls verlustpunktfreien Türken.

2x Note 1, 1x Note 5: Bilder & Einzelkritik zum DFB-Schützenfest

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
Bundestrainer Joachim Löw (3.v.l) sitzt auf der Bank mit Berti Vogts (2.v.l), Nationaltrainer von Aserbaidschan, und dem deutschen Co-Trainer Hans-Dieter Flick. Links steht DFB-Manager Oliver Bierhoff. © dpa
Miroslav Klose (M) aus Deutschland, Sasa Yunisoglu und Elnur Allahverdiyew aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. Rechts Lukas Podolski. © dpa
Der Deutsche Miroslav Klose und Sascha Yunisoglu aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. © dpa
Bastian Schweinsteiger (r) aus Deutschland und Maksim Medvedev aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. (Rechts Lukas Podolski) © dpa
Per Mertesacker liegt verletzt auf dem Rasen. © dpa
Per Mertesacker (M) von Deutschland wird auf dem Spielfeld behandelt und später ausgewechselt. © dpa
Mesut Özil (M) von Deutschland kämpft um den Ball gegen Elnur Allahverdiyev (l) von Aserbaidschan. © dpa
Torschütze Heiko Westermann (Mitte rechts) von Deutschland trifft mit diesem Schuß zum 1:0 gegen Torwart Kamran Agayev (2.v.l.) von Aserbaidschan. © dpa
Der Deutsche Sami Khedira und Mahir Sükürov aus Aserbaidschan kämpfen um den Ball. © dpa
Heiko Westermann bejubelt sein Tor zum 1:0. © dpa
Heiko Westermann © dpa
Heiko Westermann (2. vl) von Deutschland erzielt das 1:0. © dpa
Der deutsche Torschütze Heiko Westermann (r) jubelt im Spiel gegen Aserbaidschan mit Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Miroslav Klose (v.l). © dpa
Heiko Westermann © dpa
Heiko Westermann © dpa
Per Mertesacker geht verletzt vom Platz. © dpa
Per Mertesacker geht verletzt vom Platz. © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
 Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan mühelos gemeistert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw kam am Dienstagabend in Köln zu einem 6:1 (3:0). © dpa
Manuel Neuer: Der Schalker Keeper wurde in der ersten Hälfte nur einmal ernsthaft geprüft, bei Nadirovs Hammer, den er aber problemlos entschärfte. Das 4:1 ging aber klar auf seine Kappe. Note: 5 © Getty
Sascha Riether: Der Jansen-Ersatz aus Wolfsburg tat viel nach vorne, hatte dafür aber in der Defensive einige schwache Momente, weil er seinen Gegenspieler Nadirov nicht richtig in den Griff bekam. Eine Empfehlung war das nicht unbedingt. Note: 4 © dpa
Per Mertesacker: Ganz unglückliches Spiel für ihn. Erst mit zwei gefährlichen Vorstößen bis zum gegnerischen Sechszehner, dann in der 11. Minute mit einem Cut unter dem Auge (spätere Diagnose: Augenhöhlenbruch) ausgewechselt. keine Bewertung © Getty
ab der 11. Minute: Heiko Westermann: Gutes Spiel des Hamburgers, der hinten zwar nicht allzu viel zu tun bekam, dafür aber bei Standards mit nach vorne ging und für Gefahr sorgte. Belohnung: Das 1:0, dass er nach einer Ecke im Nachschuss unter die Latte knallte (28.). Note: 2 © dpa
Holger Badstuber: Sehr diszipliniert in der Defensive. Fing einige Zuspiele aufmerksam ab, leitete das 3:0 mit feinem Pass auf Podolski ein und belohnte sich mit dem Tor zum 5:1. Note: 2 © Getty
Philipp Lahm: Diesmal von Löw wieder zurück auf die linke Seite beordert, hatte dort viele gute Szenen im Zusammenspiel mit Podolski. Zeigte wieder seine gefürchtete „Lahm“-Grätsche und war vor allem in der zweiten Hälfte aktiv in der Vorwärtsbewegung. Note: 3 © Getty
Sami Khedira: Besonders in der ersten Hälfte sehr unauffällig, ohne Präsenz. Nach der Pause etwas stärker, erzwang das 4:0. Note: 4 © Getty
Bastian Schweinsteiger: Ab und an mit überheblicher Körpersprache, grundsätzlich aber mit einer soliden Leistung. Manchmal hätte man sich etwas mehr Kreativität und weniger Sicherheits-Pässe gewünscht. Note: 3 © Getty
78.: Cacau: keine Bewertung. © Getty
Thomas Müller: In den ersten zehn Minuten gut, baute dann aber mehr und mehr ab. Hatte nur ganz wenige Aktionen – aber: Er kann ja auch nicht immer weltklasse sein. Note: 4 © Getty
ab der 61.: Marko Marin: Sorgte für Schwung mit einigen guten Dribblings, schoss zweimal gefährlich aufs Tor. Manchmal aber nicht zielstrebig genug. Note: 3 © Getty
Mesut Özil: Tauchte in der ersten Hälfte bis auf die Aktion vor dem 2:0 ziemlich ab. Auch in der zweiten Hälfte ohne große Ideen, zu verspielt und zu wenig zwingend. Note: 4 © Getty
Lukas Podolski: Bester Mann auf dem Platz. Deutlich engagierter als gegen Belgien. Suchte immer wieder mit Ball am Fuß den direkten Weg zum Tor, schloss dann meist gefährlich ab. Tolles Tor zum 2:0, uneigennützig beim dritten Tor, viele starke Fernschüsse. Note: 1 © Getty
Miroslav Klose: Unheimlich aktiv, bekam aber von den Aserbaidschanern nur sehr wenig Platz. Setzte sich dennoch immer wieder gut durch, wie vor dem 1:0, als er mit dem Rücken zum Tor den Ball auf Westermann legte. Kaltschnäuzig beim 3:0, setzte mit dem 6:1 den Schlusspunkt Note: 1 © Getty

In einer einseitigen Partie vor 43 751 Zuschauern sorgten Heiko Westermann (28. Minute), Lukas Podolski (45.), Miroslav Klose (45.+2/90.+1), Räsad Sadiqov (53.) mit einem Eigentor und Holger Badstuber (86.) für die deutschen Treffer. Kaum mehr als ein Schönheitsfehler war das Gegentor durch Vaqif Cavadov (57.) nach Patzer von Torhüter Manuel Neuer. “Die Mannschaft hat teilweise toll kombiniert. Es macht Spaß, diese Kombinationen wieder zu sehen. Es ist gut, dass wir nach dem 3:0 nicht aufgehört haben, sondern weitergespielt haben“, lobte Löw seine Schützlinge.

“Wir haben sechs Tore geschossen, ich glaube, da kann man zufrieden sein. Die Mannschaft hat Spaß, Fußball zu spielen und Tore zu schießen. Das hat man heute gesehen“, betonte Philipp Lahm. “Deutschland spielt in einer anderen Liga. Das Ergebnis ist absolut in Ordnung. Wir haben viel zu passiv gespielt“, analysierte Verlierer Vogts die 90 einseitigen Minuten. Vier Tage nach dem Arbeitssieg in Brüssel zeigte sich die deutsche Mannschaft gegen den 105. der Weltrangliste spielerisch wieder von ihrer Schokoladenseite und feierte das erwartete Schützenfest.

Vor allem Podolski blühte vor heimischem Publikum regelrecht auf und erhielt wiederholt Szenenapplaus. Der Kölner, der mit seinem 81. Länderspiel die Marke seines Clubchefs Wolfgang Overath einstellte, hatte sich Löws Kritik nach dem Belgien-Spiel offenbar zu Herzen genommen und gab die Antwort auf dem Platz.

Podolski erzielte überlegt sein 41. Länderspiel-Tor, schoss aus allen Lagen und überzeugte zudem als uneigennütziger Vorbereiter - so etwa, als er Klose den Treffer zum 3:0 auflegte. Der Münchner, der vor der Partie nachträglich für seinen 100. Länderspiel-Einsatz während der WM geehrt wurde, war in der Spitze stets anspielbar und rückte mit seinen Toren 54 und 55 im DFB-Trikot wieder ein Stück näher an Gerd Müller (68) heran.

Mit seinem 103. DFB-Spiel zog der Münchner zudem mit Fußball-Legende Franz Beckenbauer gleich. Auch wenn im Aufbau gegen die mit Mann und Maus verteidigenden Gäste hin und wieder die Präzision fehlte, erinnerte die Spielfreude gelegentlich an den vor Wochen in Südafrika gezeigten Fußball. Nach anfänglichen Problemen steigerte sich Mesut Özil, auch wenn seinen Aktionen weiter die ganz große Brillanz fehlte.

Um das erwartete Defensivbollwerk der Gäste über außen knacken zu können, hatte Löw Kapitän Lahm wieder auf die linke Seite beordert. Rechts kam dafür Sascha Riether anstelle des eigentlich erwarteten Westermann zu seinem Startelf-Debüt und sorgte ebenfalls für viel Druck.

Der Neu-Hamburger kam dennoch bereits in der 11. Minute als Innenverteidiger in die Partie, weil Abwehrchef Per Mertesacker nach einem Ellbogencheck von Vaqif Cavadov wegen einer blutenden Risswunde unterhalb des Auges nicht weitermachen konnte. Um einen Bruch auszuschließen, wurde der Bremer im Krankenhaus näher untersucht.

Die Fans bereiteten dem deutschen Team im ersten Heimspiel nach der WM einen stimmungsvollen Empfang, doch auf den erhofften Angriffswirbel warteten sie zunächst vergeblich. Erst allmählich streiften Schweinsteiger und Co. den Schock über Mertesackers frühe Verletzung ab und kamen dank einer Temposteigerung gefährlich vor das Tor der Gäste.

Allen voran Lokalmatador Podolski nahm den Kasten von Kamran Agayev unter Beschuss. In der 23. Minute zielte der Kölner knapp über das Gehäuse, wenig später parierte der Keeper von Xäzär Länkäran einen knallharten Podolski-Schuss (25.). Dann war Westermann an der Reihe, den es kaum noch hinten hielt. In der 25. Minute kratzte Agayev mit einem Reflex den Kopfball des Ex-Schalkers von der Torlinie. Doch keine 180 Sekunden später gelang dem Eingewechselten mit seinem 3. Länderspiel-Treffer die Führung.

Westermann überwand den aserbaidschanischen Schlussmann nach Zuspiel von Klose im zweiten Versuch und jagte den Ball mit der Spitze zum 1:0 unter die Latte. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause sorgte bereits für die Entscheidung: Erst traf Podolski nach doppeltem Doppelpass mit Özil, dann legte Klose nach Zuspiel des Kölners in der Nachspielzeit nach.

Auch nach Wiederbeginn kombinierte die Löw-Elf immer wieder nach Herzenslust und schnürte den Gegner förmlich ein. Für den vierten Treffer sorgten die Aserbaidschaner allerdings selbst, indem Sadiqov eine scharfe Hereingabe von Khedira ins eigene Netz lenkte. Unnötig war indes der Gegentreffer von Cavadov, der einen Blackout von Neuer bestrafte und eine Ecke direkt verwandelte. Mit Marko Marin für Müller kam noch einmal frischer Wind ins deutsche Spiel. Badstuber, der erstmals im Nationaltrikot traf, und Klose rundeten das Resultat mit weiteren Treffern ab.

dpa

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