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tz-Kolumne vor Länderspiel-Klassiker

Sportchef des Guardian: Englands Sturm hat Probleme

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Erwartet einige spannende Personalien in Englands Kader: Guardian-Sportchef Owen Gibson fiebert dem Spiel gegen Deutschland entgegen.

London - Am Mittwoch geht es zwischen Deutschland und England um mehr als den Abschied von Lukas Podolski. Ein englischer Journalist schätzt die sportliche Lage vor dem Klassiker ein.

Der Klassiker Deutschland gegen England steht an - und wie immer ist die Ausgangslage beider Teams sehr unterschiedlich, obwohl beide Mannschaften Baustellen haben. Für die Trainer bedeutet das Freundschaftsspiel eine gute Gelegenheit, Spieler zu testen. Bei der EM fiel mir auf, dass die deutsche Mannschaft im Umbruch ist und Joachim Löw einige interessante Lösungen für den Abgang bestimmter Spieler anbot. Deutschland hat einige aufregende Talente in den Reihen. Ich war immer schon davon beeindruckt, wie Deutschland es schafft, die nächste Generation einzubinden. Und es scheint, als geschieht das im Moment wieder.

England hat natürlich auch seine Talente. Aktuell sind vor allem der zuletzt in der Premier League sehr torgefährliche Dele Alli und Flügelflitzer Raheem Sterling in herausragender Form. Eines der großen Fragezeichen ist der Sturm, vor allem bedingt durch den Ausfall von Tottenhams Toptorjäger Harry Kane. Es ist zu erwarten, dass Jamie Vardy und Marcus Rashford von Beginn an in Dortmund spielen. Vardy spielte bis vor kurzem eine schwache Saison, vor allem im Vergleich zum Vorjahr, in dem er Leicester City mit seinen Toren maßgeblich zur Meisterschaft verhalf. Er scheint aber in den letzten Wochen seine Form wiedergefunden zu haben. Der 19-Jährige Rashford von Manchester United hatte zuletzt Probleme, da nach seinem plötzlichen Durchbruch letzte Saison ein enormer Druck auf ihm lastet. Es wird interessant sein, zu sehen, wie er sich gegen Deutschland schlägt.

Das Abschiedsspiel von Lukas Podolski wird in England mit Spannung verfolgt. Obwohl er in seinen zweieinhalb Jahren bei Arsenal aus sportlicher Sicht wahrscheinlich nicht seine beste Fußballzeit erlebte, war er bei den Fans hier sehr beliebt und hat sich respektvoll von ihnen verabschiedet.

Owen Gibson, Sportchef des britischen Guardian

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