Nach Keller-Rücktritt

Lahm: „Aktuell keine Ambitionen“ auf DFB-Präsidenten-Amt

Philipp Lahm
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Hat aktuell keine Ambitionen auf das Präsidentenamt beim DFB: Philipp Lahm.

Frankfurt/Main (dpa) - Philipp Lahm denkt nach dem Rücktritt von Präsident Fritz Keller offensichtlich nicht daran, das vakante Amt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in naher Zukunft zu übernehmen.

Auf die Frage des „Kicker“, ob er bereit sei, in absehbarer Zeit mehr Verantwortung zu übernehmen, antwortete der 37-Jährige kurz und knapp: „Da habe ich aktuell keine Ambitionen.“ Lahm wurde in den vergangenen Wochen immer wieder als möglicher Nachfolger von Keller gehandelt, der nach einem Nazi-Vergleich zurücktrat.

Lahm selbst ist Turnierdirektor für die Heim-EM 2024 und Mitglied des Präsidiums. Auf die Frage, was nach seiner Tätigkeit für das große Turnier ab Sommer 2024 komme, sagte Lahm im EM-Sonderheft des „Kicker“: „Ich denke im Bereich Fußball nur bis 2024.“

Der schwer angeschlagene DFB wird bis Anfang nächsten Jahres von den beiden Vizepräsidenten Peter Peters und Rainer Koch geführt, dann soll ein Außerordentlicher Bundestag zur Wahl eines Keller-Nachfolgers stattfinden.

© dpa-infocom, dpa:210520-99-675071/2

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