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Laporta: Xavi nicht die einzige Option als Koeman-Nachfolger

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Xavi
Ex-Barcelona-Kapitän Xavi ist einer der Kandidaten für die Nachfolge von Trainer Ronald Koeman. © Marcus Brandt/dpa

Club-Idol Xavi ist beim FC Barcelona nach der Trennung von Trainer Ronald Koeman nicht die einzige Option für die Nachfolge des erfolglosen Niederländers.

Barcelona - „Ich weiß, dass überall der Name von Xavi genannt wird. Aber es gibt andere Optionen“, sagte der Präsident des spanischen Clubs von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen, Joan Laporta. Namen nannte der Clubboss jedoch nicht. „Aus Respekt vor den Kandidaten und auch, weil ich die Verhandlungen nicht stören möchte, werde ich darüber Stillschweigen bewahren“, erklärte Laporta.

Die Trennung von Koeman sei „freundschaftlich“ erfolgt, beteuerte der Clubchef. „Er hat mir gesagt, dass er wegen der (schlechten) Ergebnisse Verständnis für unsere Entscheidung hat.“ Zu der Abfindung, die der finanziell schwer angeschlagene Club dem 58-Jährigen zahlen wird, wollte der Präsident aber nichts sagen. „Die Gespräche laufen noch, sie sind aber vertraulich.“

Xavi in Katar noch bis 2023 unter Vertrag

Nach Berichten spanischer Fachzeitungen hat der 41 Jahre alte Xavi Hernández zwar die besten Chancen auf die Koeman-Nachfolge. Allerdings steht der Weltmeister von 2010 noch bis 2023 in Katar als Cheftrainer von Al-Sadd SC unter Vertrag. Über einen vorzeitigen Wechsel wird laut Medien allerdings bereits verhandelt.

Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola ist derweil davon überzeugt, dass sein ehemaliger Schützling das Zeug hat, um Barça wieder zum Erfolg zu führen. „Ich habe keine Zweifel, dass er gut vorbereitet ist. Er kennt den Club, was sehr wichtig ist, hat Ahnung vom Fußball und viel Leidenschaft“, wurde der Coach von Manchester City und Ex-Erfolgstrainer Barcelonas in „Mundo Deportivo“ zitiert. „Zudem hat Xavi mehr Erfahrung als ich hatte, als ich das Profiteam übernahm.“

Falls es aber mit Xavi nicht klappen sollte, hat Barça den Berichten zufolge vor allem den früheren argentinischen Nationalspieler Marcelo Gallardo im Blick. Der 45-Jährige ist in seinem Heimatland als Coach mit River Plate schon seit Jahren sehr erfolgreich.

Vorerst wird aber der bisherige Trainer der B-Elf Barças, Sergi Barjuan, das Team um ter Stegen und Sergio Busquets coachen. Der frühere Club-Profi wird am Samstag daheim gegen CD Alavés sein Debüt geben. In der Liga belegt Barcelona nach zehn Spielen mit 15 Punkten lediglich Platz neun. dpa

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