Ihr fliegen die Herzen zu

Ist sie die schönste Spielerin der Frauen-EM?

Das österreichische Team ist bei der Frauen-EM ins Viertelfinale eingezogen. Und einer ehemaligen FC-Bayern-Spielerin fliegen besonders viele Herzen zu.

„Fesch und gut“, schreibt krone.at und nennt sie „Alleskönnerin“. „Die attraktive Frau mit den blauen Augen“, schwärmt bo.de:  Laura Feiersinger ist eine der Protagonistinnen des österreichischen Frauen-EM-Märchens. Die 24-jährige Mittelfeldspielerin zieht gleich in mehrfacher Hinsicht die Blicke auf sich: durch ihre Leistungen als Antreiberin im ÖFB-Team. Und durch ihr Aussehen - besonders auffällig sind besagte tiefblaue Augen.

Auch den FC-Bayern-Fans dürfte sie in Erinnerung sein: Sie kickte lange in München, bevor sie im Sommer 2016 zum SC Sand gewechselt war. Mit den Roten stand sie auch schon auf dem Rathaus-Balkon, als die Männer und die Frauen gemeinsam ihre Titel feierten. Dieses Foto zeigt sie mit Landsmann David Alaba:

#fcbayern#diebayern#ösiduo#agirlisstillonthebalcony#meisterfeier#marienplatz#team27

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Eine Verbindung nach München gibt‘s weiterhin - und zwar durch Schwester Denise. „Sie arbeitet in München in der Modebranche, rät mir immer, welche Fotos ich veröffentlichen soll und welche eher nicht“, erklärt sie auf krone.at. Feiersinger gilt auch als die Spielerin mit dem besten Kleidungsstil. Das sieht man auch öffentlich. Denn Bilder gibt es auf der Instagram-Seite von Laura Feiersinger jede Menge.

Ihr Papa war übrigens auch Fußball-Star: Wolfgang Feiersinger kickte unter anderem bei Borussia Dortmund, übernahm dann nach seinem Karriereende eine Hütte in Tirol.

Bevor wir den großen Überblick über den österreichischen Erfolg bei er Frauen-EM starten, hier noch ein paar Fotos:

d a y o f f // #finallynormalclothes

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⚪️ #oefb #euro2017 #lieblingsmannschaft #alwaysproud (: @themagascene)

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a l w a y s h a p p y i n t h a t s h i r t ❤️ #oefb #foreverinlove

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... #LF27 #shestilltheboss #inlovewithpuma #pumalove #riri #playLOUD

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#LF27 #ruppografie

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#winterwonderlandparttwo

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Österreich zog am Mittwoch ins Viertelfinale ein

Die Ski-Nation Österreich hat den Frauenfußball entdeckt. Spätestens mit dem ebenso souveränen wie sensationellen Einzug ins Viertelfinale der Europameisterschaft in den Niederlanden fliegen den ÖFB-Spielerinnen, die fast alle in der deutschen Bundesliga spielen, die Herzen in der Alpenrepublik nur so zu. „Das Fußball-Märchen geht weiter“, titelte der „Kurier“ nach dem 3:0 am Mittwochabend gegen Island, mit dem das Team um Spielführerin Viktoria Schnaderbeck vom FC Bayern München die EM-Vorrunde sogar als souveräner Gruppensieger vor Frankreich und der Schweiz abschloss.

Das Boulevard-Blatt „Kronen Zeitung“ widmete dem Team von Cheftrainer Dominik Thalhammer eine Doppelseite und schwärmte vom „historischen“ Erfolg des EM-Debütanten, der sich nie zuvor für ein großes Frauenfußball-Turnier qualifiziert hatte: „Sind im siebenten Himmel!“

Der erneut enttäuschende Auftritt der Fußballer von Meister Red Bull Salzburg in der Champions-League-Qualifikation wurde daheim kurz abgehandelt. Denn das Team von RB-Trainer Marco Rose, das wegen der Frauen-Partie gegen Island am Mittwoch sogar ins TV-Vorabendprogramm des ORF verbannt worden war, kam im Drittrunden-Hinspiel gegen HNK Rijeka nicht über ein mageres 1:1 hinaus und droht - wie bisher immer - die Gruppenphase der Königsklasse zu verpassen.

Laura Feiersinger bei einer Pressekonferenz.

Da auch die Fußball-Nationalmannschaft der Männer zuletzt wenig Freude bereitete, sind die Österreicher mit fliegenden Fahnen zu den Frauen übergelaufen. Die gesamte Ministerriege twitterte Glückwünsche. Und Bundeskanzler Christian Kern, der die Damen vor Wochen schon persönlich Richtung Holland verabschiedet hatte, setzte im Kurznachrichtendienst noch am Abend ein Bild ab, das ihn mit dem Victory-Zeichen vor dem Fernseher zeigt. „3:0. Gruppensieger. Grandioser Erfolg - taktisch, läuferisch einfach top. Herzlichen Glückwunsch an unser Team“, ergänzte Kern auf Twitter am Donnerstag.

ÖFB-Teamchef Thalhammer hat seit seinem Amtsantritt 2011 aus dem einstigen Frauenfußball-Entwicklungsland einen ernstzunehmenden Herausforderer gemacht. Auch die Spielerinnen schwärmen von ihrem 46 Jahre alten Trainer. „Er arbeitet akribisch, ist ehrgeizig und fachlich auf einem sehr hohen Niveau. Deshalb sind wir auch da, wo wir jetzt sind“, betonte Bayerns Mittelfeldspielerin Schnaderbeck.

Neben der Spielführerin verdienen 13 weitere Akteurinnen ihr Geld im Nachbarland Deutschland. Dass sie sich Woche für Woche in der Bundesliga mit den Besten messen, trieb ihre Entwicklung rasant voran. „Man wird von Spiel zu Spiel voll gefordert und trainiert mehr. Dadurch ist man einfach körperlich fitter und für den Fußball, den wir im Nationalteam spielen, besser bereit“, sagte Österreichs Rekordtorschützin Nina Burger, die wie einige andere beim DFB-Pokalfinalisten SC Sand kickt.

Laura Feiersinger auf dem Rasen.

Nicht nur die ehemalige Bundestrainerin Silvia Neid, die die EM-Spiele für den DFB analysiert, ist gespannt, wie weit die Euphoriewelle das mit 23,17 Jahren im Schnitt jüngste der 16 EM-Teams noch trägt. „Sie haben einen sehr guten Trainer, verfügen über eine gute Fitness, sind unbekümmert und erfolgshungrig“, sagte Neid, die dem Außenseiter einiges zutraut. Sollten Österreich und Deutschland ihre Viertelfinalspiele am Wochenende gewinnen, käme es am kommenden Donnerstag in Breda zum brisanten Halbfinal-Duell.

lsl/dpa

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