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Lauterbach: Infektion wie bei Kimmich „kein Pappenstiel“

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Karl Lauterbach (SPD)
Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, spricht bei einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. © Bernd von Jutrczenka/dpa

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich nach dessen Corona-Infektion eine gute Genesung gewünscht.

Berlin - „Ich hoffe, dass er wieder vollständig gesund wird und im Nationalteam wirklich die Leistung wieder abrufen kann, die er immer abrufen konnte“, sagte der SPD-Politiker im TV-Sender Bild. Lauterbach fügte hinzu: „So ein Fall zeigt natürlich, wie gefährlich die Infektion ist.“ Dies gelte auch, wenn man kerngesund und voll durchtrainiert sei. „Und trotzdem ist das kein Pappenstiel, wenn jemand wie Joshua Kimmich erkrankt.“

Für einen Fußballer sei der Körper mehr oder weniger das wichtigste Kapital, sagte der Minister. Er hätte sich gewünscht, Kimmich hätte sich impfen lassen, dieser habe sich anders entschieden. „Ich glaube, dass es falsch ist, hier Vorwürfe zu machen.“

Bayern-Profi Kimmich fällt sicher bis Jahresende aus. Er war ungeimpft und hatte sich vor mehr als zwei Wochen mit Corona infiziert. Wegen leichten Infiltrationen in der Lunge kann er aktuell noch nicht voll trainieren. Unter einer leichten Infiltration der Lunge verstehen Intensivmediziner, dass die Bronchien oder die Lungenbläschen von dem Virus betroffen seien, aber die Einschränkungen der Lungenfunktion eher geringer ausfallen. dpa

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