Die größten Transfers der Leipziger

RB Leipzig: Top-Transfers im Überblick – die zehn Rekord-Zugänge und -Abgänge

RB Leipzig: Rekord-Zugang und -Abgang Naby Keïta
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RB Leipzig: Rekord-Zugang und -Abgang Naby Keïta

Der RasenBallsport Leipzig hat dank eines beeindruckenden Scoutings und finanzieller Mittel einen einzigartigen Durchmarsch bis in die Bundesliga geschafft.

  • Der RB Leipzig ist ein Bundesliga-Neuling, kann jedoch mit den Traditionsvereinen mithalten. 
  • Mit vielen internationalen Transfers hat sich der RB zügig nach oben gearbeitet. 
  • Dank der guten Finanzlage mussten die Leipziger bisher fast keine Leistungsträger abgeben.

Leipzig – Der sächsische Bundesliga-Verein mit dem ungewöhnlichen Namen "RasenBallsport Leipzig" wurde am 19. Mai 2009 gegründet. Das Team trägt seine Heimspiele in der Red Bull Arena aus, deren genauer Standort sich via Google Maps ermitteln lässt. Hier und bei Auswärtsspielen konnten in den wenigen Jahren, die seit der Gründung vergangen sind, bereits viele Erfolge erzielt werden. 

So feierte der RB Leipzig seither zahlreiche Aufstiege bis in die Bundesliga, wurde auf Anhieb Vizemeister und zudem 2019 Vize-DFB-Pokalsieger. Auch wenn der Verein als Beispiel für die Kommerzialisierung im Fußball immer wieder angefeindet wird, sind seine Erfolge nicht nur auf die finanzielle Unterstützung des Mehrheitseigners Red Bull zurückzuführen. So verfügt der RB Leipzig zum Beispiel über ein exzellentes Scouting, weshalb sich die Sachsen durch gezielte Transfers konstant verbessern konnten. 

RB Leipzig: Starke Spieler aus vielen verschiedenen Ländern

Durch das

umfangreiche Scouting

verpflichtet der

RB Leipzig

in der Regel nicht nur Spieler aus Deutschland oder anderen EU-Ländern, sondern aus der ganzen Welt. Auch wenn nicht jeder der

zehn Rekord-Zugänge

vollends überzeugte, wie etwa die Enttäuschungen

Oliver Burke

und

Bruma

, scheint das

Transferkonzept der Leipziger

insgesamt zu funktionieren. So konnte der RB beispielsweise Transfers von Spielern wie

Kevin Kampl

und

Dani Olmo

tätigen, die bei Borussia Dortmund, beim FC Barcelona und bei anderen Top-Vereinen nicht wirklich überzeugten, in Leipzig aber mit offenen Armen empfangen wurden.

Wenig überraschend wurden die teuersten RB-Transfers in den vergangenen Jahren als Bundesligist getätigt. Als größtes Team des RB-Imperiums wurden beim RB Leipzig immer mehr Transfers vom und zum RB Salzburg getätigt. Der Rekord-Zugang Leipzigs ist daher auch ein ehemaliger Salzburger: Naby Keïta kam für 29,75 Millionen Euro – und schlug sofort ein. 

RB Leipzigs zehn Rekord-Zugänge im Überblick:

  • Naby Keïta (16/17 vom RB Salzburg für 29,75 Millionen Euro) 
  • Kevin Kampl (17/18 von Bayer Leverkusen für 20 Millionen Euro) 
  • Amadou Haidara (18/19 vom RB Salzburg für 19 Millionen Euro) 
  • Dani Olmo (19/20 von Dinamo Zagreb für 19 Millionen Euro) 
  • Ademola Lookman (19/20 vom FC Everton für 18 Millionen Euro) 
  • Jean-Kévin Augustin (17/18 von Paris SG für 16 Millionen Euro) 
  • Nordi Mukiele (18/19 vom HSC Montpellier für 16 Millionen Euro) 
  • Oliver Burke (16/17 von Nottingham Forest für 15,2 Millionen Euro) 
  • Bruma (17/18 von Galatasaray für 15 Millionen Euro) 
  • Matheus Cunha (18/19 vom FC Sion für 15 Millionen Euro)

RB Leipzig: Top-Zugänge werden zu Top-Abgängen 

RB Leipzigs zehn Rekord-Abgänge m Überblick:

  • Naby Keïta (18/19 zum FC Liverpool für 60 Millionen Euro) 
  • Matheus Cunha (19/20 zum Hertha BSC für 18 Millionen Euro) 
  • Oliver Burke (17/18 zu West Brom für 15,2 Millionen Euro) 
  • Bruma (19/20 zum PSV Eindhoven für 15 Millionen Euro) 
  • Diego Demme (19/20 zum SSC Neapel für 12 Millionen Euro) 
  • Bernardo (18/19 zu Brighton & Hove für 10 Millionen Euro) 
  • Davie Selke (17/18 zum Hertha BSC für 8 Millionen Euro) 
  • Jean-Kévin Augustin (19/20 zur AS Monaco für 4 Millionen Euro) 
  • Joshua Kimmich (15/16 zum VfB Stuttgart für 1,5 Millionen Euro) 
  • Marvin Compper (17/18 zum Celtic FC für 1,14 Millionen Euro)

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