Bundesliga-Freitagsspiel

Lichte startet mit Mainz - Union-Debüt für Karius?

Steht an der Seitenlinie beim 1. FSV Mainz 05: Trainer Jan-Moritz Lichte. Foto: Friso Gentsch/dpa
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Steht an der Seitenlinie beim 1. FSV Mainz 05: Trainer Jan-Moritz Lichte. Foto: Friso Gentsch/dpa

Die Fans sind gespannt: Stellt Union-Trainer Urs Fischer den neuen Torwart Loris Karius in den Kasten? Und kommt auch der Leihstürmer Joel Pohjanpalo zu seinem Debüt für die Eisernen? Für die Gäste aus Mainz ist es ein Neubeginn mit Interimscoach Jan-Moritz Lichte.

Berlin (dpa) - Im zweiten Heimspiel der Saison erwartet der 1. FC Union Berlin am heutigen Freitag (20.30 Uhr/DAZN) den 1. FSV Mainz 05.

Erneut sind in der Corona-Krise 4500 Fans im Stadion An der Alten Försterei zugelassen, die auf den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga hoffen. Die Gäste aus Mainz wollen nach vielen Querelen und einem Trainerwechsel einen erfolgreichen Neubeginn.

AUSGANGSLAGE: Der 1. FC Union will an die Leistung beim jüngsten Punktgewinn bei Champions-League-Vertreter Borussia Mönchengladbach (1:1) anknüpfen. Die Mainzer, die an den ersten beiden Spieltagen jeweils Niederlagen einstecken mussten, sind nach dem Trainerwechsel von Achim Beierlorzer zu Jan-Moritz Lichte schwer einzuschätzen.

PERSONAL: Mit Angreifer Joel Pohjanpalo (ausgeliehen von Bayer Leverkusen) und Torwart Loris Karius (ausgeliehen vom FC Liverpool) gibt es neuverpflichtete Alternativen. Der finnische Nationalspieler Pohjanpalo dürfte im Verlauf der Partie eingewechselt werden und debütieren. Ob Karius gleich die bisherige Nummer eins, Andreas Luthe, ersetzt, ließ Union-Trainer Urs Fischer offen. Der Japaner Keita Endo steht wieder zur Verfügung. Routinier Christian Gentner (Aufbautraining nach Wadenverletzung) und Angreifer Anthony Ujah (anhaltende Knieprobleme) fallen weiterhin aus.

NEUSTART: Der neue Mainzer Trainer Jan-Moritz Lichte will die Talfahrt der 05-er stoppen. Der Nachfolger des freigestellten Achim Beierlorzer muss die Abwehr umstellen. Rechtsverteidiger Ridle Baku ist nach Wolfsburg gewechselt. Moussa Niakhaté ist gelb-rot-gesperrt. Welche Veränderungen er sonst noch vornehmen wolle, verriet der bisherige Co-Trainer Lichte nicht.

ZITAT: Trainer Urs Fischer: "Ich erwarte aggressive Mainzer, die etwas gut machen wollen. Es wird nicht einfach. Ein angeschossenes Tier ist meistens gefährlicher. Wir werden nicht ganz genau wissen, was auf uns zukommt. Gewisse Dinge werden sicher auch vom neuen Trainer übernommen. Die Zeit ist nicht ausreichend, allzu viel zu verändern. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie sich etwas überlegen, um uns zu überraschen."

BESONDERES: Für Angreifer Taiwo Awoniyi gibt es ein schnelles Wiedersehen mit dem Ex-Verein. In der vergangenen Saison war der Nigerianer von Liverpool an Mainz ausgeliehen. Jetzt ist er Leihspieler von Union. Auch Keeper Karius und der verletzte Stürmer Ujah trugen früher das Mainzer Trikot.

© dpa-infocom, dpa:201001-99-791163/3

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