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Wegen Spielen in den USA: LaLiga erwägt Gang vor den  Sportgerichtshof

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Der FC Barcelona soll im Januar in den USA gegen Girona spielen.
Der FC Barcelona soll im Januar in den USA gegen Girona spielen. © dpa / Emilio Morenatti

LaLiga will Spiele in den USA austragen. Die FIFA ist dagegen. Jetzt wollen die Spanier vor den Sportgerichtshof ziehen.

Kigali - Der Fußball-Weltverband FIFA hat sich erneut klar gegen die Austragung spanischer Liga-Spiele in den USA ausgesprochen. Das FIFA-Council habe in seiner Sitzung am Freitag in Ruandas Hauptstadt Kigali das Prinzip betont, wonach „offizielle Liga-Spiele auf dem Gebiet des jeweiligen Landes gespielt werden“ müssten, wie FIFA-Präsident Gianni Infantino nach der Sitzung sagte.

In Spanien hatte sich zuletzt der Streit um die mögliche Austragung von Spielen der Primera División in den USA zugespitzt. Die Liga will das Duell zwischen dem FC Girona und Meister FC Barcelona am 26. Januar in Miami im US-Bundesstaat Florida stattfinden lassen, der spanische Verband RFEF ist jedoch dagegen. Auch die FIFA hatte sich bereits vor einigen Wochen gegen die Pläne ausgesprochen.

Die spanische Liga kündigte an, im Falle eines Verbots durch die FIFA vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen zu wollen. Sollte der Weltverband die Partie in den USA offiziell untersagen, werde die Liga einen Dringlichkeitsantrag an den CAS richten, wie spanische Medien unter Berufung auf die Liga berichteten.

dpa

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