Bei Last-Minute-Sieg

Wirbel um Messi-Auswechslung - hat er jetzt schon keine Lust mehr auf PSG? Trainer rüffelt seinen Superstar

Lionel Messi wirft Trainer Mauricio Pochettino nach seiner Auswechslung einen unzufriedenen Blick zu.
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Sichtlich unzufrieden nach seiner Auswechslung: Lionel Messi.

Lionel Messi kommt bei PSG nicht richtig in Tritt. Jetzt sorgt er bei seiner Auswechslung sogar für negative Schlagzeilen - Trainer Pochettino rüffelt den Superstar.

Paris - Hat Lionel Messi* schon die Lust verloren? Der Argentinier schnürt mittlerweile für Paris Saint-Germain* seine Fußballschuhe. Seit dem Wechsel aus Barcelona in die französische Hauptstadt zählt er zum Aufgebot des großen Star-Ensembles von PSG. Doch das neue Trikot wiegt bisher schwerer, als es zu erwarten war.

Beim Prestige-Duell gegen Olympique Lyon* sorgte der argentinische Superstar schließlich für Wirbel. Allerdings nicht auf, sondern neben dem Platz. Messi wirkte bei seiner Auswechslung sichtlich unzufrieden und warf dem Trainer einen bösen Blick zu - doch Pochettino hält mit deutlichen Worten dagegen.

PSG: Wirbel um Messi-Auswechslung - Pochettino mit klarer Ansage

Der mehrfache Weltfußballer wurde nach durchwachsener Vorstellung Mitte der zweiten Halbzeit ausgewechselt. Achraf Hakimi sollte neuen Wind für die Schlussoffensive des noch ungeschlagenen Spitzenreiters bringen. Beim Verlassen des Feldes kam der Unmut des 34-Jährigen zum Vorschein. Er schien Trainer Mauricio Pochettino sogar den Handschlag zu verweigern.

Auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Partie äußerte sich der Coach zu dieser Szene. "Wir sind hier, um Entscheidungen zu treffen. Ob es den Leuten gefällt oder nicht“, stellte der Argentinier klar und ergänzte, dass er stets im Sinne der gesamten Mannschaft handeln würde. „Manchmal haben die Entscheidungen positive Folgen, manchmal auch nicht“, so Pochettino.

PSG: Pochettino nimmt Messi frühzeitig vom Platz - eine Entscheidung mit Folgen

Lionel Messi frühzeitig auszuwechseln, sorgt immer für Aufsehen. In diesem Fall trug die Entscheidung Früchte. Trotz der Energieleistung der Mannen aus Lyon setzte sich PSG am Ende durch. Mauro Icardi nickte den Ball in der dritten Minute der Nachspielzeit nach präziser Vorarbeit von Kylian Mbappe* zum 2:1-Siegtreffer ein und brachte den Prinzenpark zum Beben.

Der Landsmann von „La Pulga“ erzielte dabei bereits sein drittes Tor der laufenden Spielzeit. Messi hingegen konnte sich auch beim jüngsten Auftritt im Dress der Pariser nicht mit seinem Premieren-Treffer belohnen. Ein Freistoß an die Latte war das Höchste der Gefühle. Am Mittwoch reist die Startruppe zum FC Metz. Ob der sanfte Rüffel des Trainers Auswirkungen hat, wird sich zeigen. (men) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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